Die 8 schlimmsten VPN-Betrugsmaschen 2020

Jannik Voß Zuletzt am September 01, 2020 von Jannik Voß aktualisiert

Du versuchst, Deinen Computer online zu schützen? Dann hüte Dich vor VPN-Betrugsmaschen.

Virtual Private Network (VPN)
Dank vieler Vorteile in den Bereichen Datenschutz und Sicherheit, werden VPNs immer beliebter. Sie bieten nicht nur zusätzliche Sicherheit, sondern sind auch ein nützliches Tool, um geo-beschränkte Inhalte von überall aus zu umgehen. Sei jedoch vorsichtig, denn es gibt Betrüger, die unechte VPN-Dienste anbieten. Auf diese Weise versuchen sie, an Deine persönlichen Daten und natürlich auch an Dein Geld zu kommen.

Doch wie kann man den Unterschied zwischen einem legitimen VPN-Anbieter und einem betrügerischen Unternehmen feststellen?

Solltest Du ein Internet-Experte sein oder VPNs bereits seit Jahren nutzen, sollte es für Dich einfacher sein, den Unterschied zwischen einem echten und einem betrügerischen Anbieter zu erkennen. Da es jedoch auch viele neue Unternehmen in der VPN-Branche gibt, wird es immer schwerer, die echten von den unechten zu unterscheiden.

Selbst dann, wenn das Unternehmen scheinbar hervorragende Leistungen und Spezifikationen zu haben scheint, könnte es immer noch sein, dass es Deine Online-Aktivitäten protokolliert, Deine Daten an Werbeunternehmen weiterverkauft oder Dein Gerät mit Viren und Malware infiziert.

Doch keine Sorge, wir helfen Dir! Wir haben die acht schlimmsten VPN-Betrugsmaschen, denen Du 2020 nicht zum Opfer fallen solltest, genau untersucht, damit Du genau weißt, worauf Du achten solltest.

Die schlimmsten VPN-Betrugsmaschen

Lass‘ uns die acht schlimmsten VPN-Betrugsmaschen, denen Du 2020 aus dem Weg gesehen solltest, unter die Lupe nehmen.

Betrugsmasche Nr. 1: Deine Daten werden nicht protokolliert

Wenn eine Aussage zu gut klingt, um wahr zu sein, ist sie es häufig auch. Falls ein VPN behauptet, keinerlei persönliche Daten oder Informationen zu erfassen oder zu speichern, dann solltest Du wissen, dass es sich dabei um ein sehr beliebtes Versprechen handelt. Natürlich ist Anonymität wichtig, wenn es um das Thema Online-Streamen geht, doch falsche Sicherheitsversprechen können Dich auf eine falsche Fährt führen. Achte auf die Bedienfreundlichkeit des VPNs, seine Zuverlässigkeit, seine Transparenz und Leistung.

Auch viele legalen VPNs geben an, keine persönlichen Daten zu protokollieren, sodass es schwierig sein kann, zwischen einem Betrüger und einem echten VPN-Dienst zu unterscheiden. Leider weiß man nicht, welche Aussage nun stimmt, sodass man dem VPN-Anbieter einfach vertrauen musst. Lies auf jeden Fall das Kleingedruckte, und finde heraus, ob es Aussagen gibt, die eigenartig klingen oder einander wiedersprechen.

Sollte der VPN-Anbieter ehrlich sein und angeben, Daten zu erfassen, ist dies nicht unbedingt ein Problem. Schaue Dir an, wie sie die Daten verwenden und welche Richtlinien sie dabei verfolgen. Geht es darum, ihre Qualität zu verbessern oder verkaufen sie die persönlichen Daten an Dritte und Werbeagenturen? Falls Letzteres der Fall ist, solltest Du den Anbieter dringend meiden!

Betrugsmasche Nr. 2: Gratis VPN-Anbieter

Dies ist eine der Hauptbetrugsmaschen. Wie der alte Spruch bereits besagt: „Du kriegst, wofür du bezahlst“ und im Falle kostenloser VPNs könnte diese Redewendung nicht wahrer sein.  Bei einem bewährten VPN kannst Du sicher sein, dass der Anbieter Deine persönlichen Daten schützen wird. Bei Gratis-VPNs ist das komplette Gegenteil der Fall.

Häufig ist es nämlich so, dass kostenlose VPNs Dein Gerät mit Malware infizieren. Sie verschlüsseln Deine Informationen und Daten nicht, sondern senden diese unter Umständen an Werbeunternehmen. Die Hauptgründe für die Nutzung eines VPNs sind der Schutz und die Sicherheit Deiner Daten. Deine Daten, Privatsphäre und Sicherheit könnten bei der Nutzung eines kostenfreien VPNs gefährdet werden. Dies solltest Du auf jeden Fall vermeiden.

Betrugsmasche Nr. 3: Lebenslange Abonnements

Beim Surfen auf Drittanbieter-Seiten kann es sein, dass Dir Werbung für lebenslange Abonnements als Clickbait angezeigt wird. Der Preis ist so niedrig, dass er Dein Interesse weckt, doch Du solltest im Hinterkopf behalten, dass das Betreiben eines sicheren VPN-Dienstes nicht günstig ist. Die hohen Fixkosten würden es für das Unternehmen unprofitabel machen, Dir ein lebenslanges Abonnement zu einem solch niedrigen Preis zu verkaufen.

Viele VPN-Betrugs-Seiten verkaufen Dir lebenslange Abonnements. Leider wirst Du in vielen dieser Fälle auf die harte Tour lernen, dass echte VPN-Anbieter diese nicht anerkennen und Du Dein Geld „in den Sand gesetzt“ hast.  Es geht doch um den Schutz Deiner Daten, nicht wahr? Wie viel ist Dir Deine Sicherheit Wert? Die Antwortet lautet: Wahrscheinlich mehr als der Preis, den die lebenslangen Abos auf den Betrugsseiten kosten.

Betrugsmasche Nr. 4: Unechte VPN-Dienste

Das hier ist DER Riesenbetrug, gleich nach den Gratis-VPNs. Es kann schwer sein, echte VPN-Dienste von falschen zu unterscheiden. Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen, um die “Spreu vom Weizen“ zu trennen. Einige unechte VPN-Dienste können sich Zugang zu wichtigen Informationen wie Bankdaten, Sozialversicherungsdaten oder Wi-Fi-Daten verschaffen. Sie können diese Informationen auch an Dritte weiterverkaufen, die diese dann auf allen erdenklichen Wegen verwenden können. Das klingt alles nicht allzu gut, oder?

Bei der Wahl Deines VPN-Anbieters solltest Du nach denen Ausschau halten, die ihre Arbeit auf offene und ehrliche Weise darstellen und keine Probleme damit haben, Dich über ihre Sicherheitsprotokolle, Verschlüsselungssysteme und ihre Leistungen im Allgemeinen aufzuklären. Lies Dir die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters haargenau durch und achte auf Ungenauigkeiten, unklare Ausdrucksweisen oder auch Widersprüche.

Betrugsmasche Nr. 5: VPNs, die private Daten benötigen

VPNs sind dazu da, um Deine privaten Daten zu schützen und zu sichern, und das bedeutet, diese auch vor dem Anbieter selbst zu schützen. Falls ein VPN Deine Telefonnummer, Adresse oder Sozialversicherungsnummer benötigt, solltest Du diesen Dienst meiden. Besonders dann, wenn Dir Anonymität und Datenschutz wichtig sind. Abzuraten ist auch von VPNs, bei denen Du per Kreditkarte zahlen musst.

Rechtmäßige VPN-Anbieter sollten andere Zahlungsoptionen, so wie beispielsweise PayPal oder Bitcoin, anbieten können.

Betrugsmasche Nr. 6: Günstige, faire Preise

Nicht nur kostenlose VPNs, sondern auch überteuerte VPNs sollten gemieden werden, besonders dann, wenn sich das Angebot nicht von denen der Mitbewerber unterscheidet. Schaue Dir den Preis für den Dienst genau an, und finde heraus, wann genau Du zahlen musst und welche Zahlungsmethoden akzeptiert werden.

Eine weitere Sache, die Du berücksichtigen solltest, ist die eigene Unternehmenswebseite des VPNs sowie sein Ruf im Internet. Suche die Webseite nach Rechtschreib- und Grammatikfehlern ab, und halte nach Chat-Räumen, Foren und Kundenbewertungen Ausschau. Viele legale VPNs ziehen ihre Gebühren monatlich, jährlich, oder zweimal jährlich ein. Selten gibt es wöchentliche Zahlungsmodelle. Behalte dies unbedingt im Hinterkopf, bevor Du Dich anmeldest

Betrugsmasche Nr. 7: VPN-Seiten, die selbst Werbung für sich machen

In den letzten Jahren sind viele Betrugs-VPN-Anbieter auf Markt erschienen, und haben Bewertungswebseiten erstellt. Auf diesen Webseiten werden ihre Dienste als legal verkauft. Bei VPNs geht es um Vertrauen, sodass Du den Bewertungen auf diesen Seiten nicht glauben solltest, ohne selbst recherchiert zu haben.

Achte auf jeden Fall auch auf den „Über Uns“-Bereich auf der Seite. Stelle fest, ob dort Bewertungen von echten, transparenten Nutzern zu finden sind, die den Namen des Kunden, das Datum des Posts sowie das Herkunftsland des Nutzers zeigen.

Achte auch auf den Ton der Bewertung: Handelt es sich dabei wirklich um eine Bewertung oder eher um eine Werbung für den Dienst? Bewertung zeigen im Allgemeinen Vor- und Nachteile auf. Sollte es zu viel Lob in den Bewertungen geben, solltest Du aufpassen.

Betrugsmasche Nr. 8: VPN-Bewertungen aus dem App-Store

Solltest Du in einem mobilen App-Store nach einem VPN suchen, ist es nicht ratsam, denn Bewertungen dort zu trauen. Viele Nutzer laden häufig die App runter und bewerten diese, ohne den VPN vollständig zu nutzen oder ihre Erfahrungen damit zu machen. Leider kann es sein, dass Du einen VPN, tage-, wochen-, oder monatelang nutzt, bevor Du eine negative Erfahrung mit dem Dienst machst.

Zu den negativen Erfahrungen, die Nutzer hierbei gemacht haben, gehörten, dass unechte VPN-Dienste IP-Adressen „durchsickern“ ließen, der Verkauf persönlicher Daten an Dritte, die Infizierung der verbundenen Geräte mit Malware, das Erfassen und Speichern von Daten sowie Lügen über die eingesetzten Verschlüsselungssysteme.

Wenn Du also überlegst, welchen VPN Du nutzen, solltest, solltest Du so viel wie möglich recherchieren und nach Bewertungen auf Webseiten suchen, die nicht im Zusammenhang mit dem VPN-Anbieter stehen.

Spare nicht beim Schutz Deiner persönlichen Daten

Mit der immer höheren Anzahl von Hacking-Fällen und Sicherheitsproblemen im Internet heutzutage, machen sich viele Nutzer viele Gedanken um das Thema VPN-Betrug.

Diese VPNs haben einen guten Ruf und sind in der Branche bestens bekannt.

Rang
Anbieter
Unsere Punktzahl
Preis
Top-Auswahl
1.
Top-Auswahl
NordVPN
$3.71 / Monat
Spare 69%
Top-Auswahl
2.
Top-Auswahl
ExpressVPN
$6.62 / Monat
Spare 49%
Top-Auswahl
3.
Top-Auswahl
Surfshark
$2.49 / Monat
Spare 81%

Bei der Wahl Deines nächsten VPNs solltest Du auf jeden Fall an unsere 8 schlimmsten VPN-Betrugsmaschen, die man 2020 vermeiden sollte, denken. Den Unterschied zwischen einem ehrlichen VPN-Dienst oder einem betrügerischen Unternehmen zu sehen, ist mehr als wichtig. Denn schließlich geht es um Deine Sicherheit, Deinen Schutz und Deine Privatsphäre im Internet.

Hat dir der Artikel gefallen? Wir freuen uns über eine Bewertung!
Ich mag es gar nicht Nicht so mein Fall War ok Ziemlich gut Ich liebe es
4.00 Bewertet von 2 Nutzern
Titel
Kommentar
Danke für dein Feedback
Jannik Voß
Verfasst von Jannik Voß
Jannik ist Technik-Enthusiast und hat seinen Master-Abschluss an der International School of Management in Hamburg absolviert. Seine Privatsphäre im Internet liegt ihm gerade im Hinblick auf die voranschreitende Digitalisierung sehr am Herzen.