Die 3 besten VPNs fürs iPhone & OpenVPN-Installationsguide

Zuletzt am April 05, 2019 von Denise Sullivan aktualisiert

Obwohl das iPhones einen ausgezeichneten Virenschutz bietet, kann dieser Dich nicht vollständig schützen. Damit Deine übertragenen Daten auch in öffentlichen WLAN-Netzen vor unbefugtem Zugriff und Schnüfflern sicher sind, solltest Du immer ein VPN nutzen.

Allgemein gilt OpenVPN als bestes Sicherheitsprotokoll. Aber bei der Nutzung eines VPNs auf dem iPhone hast Du ein Problem: OpenVPN ist leider nicht in iOS integriert. Wenn Du Dich an die unten stehenden Schritt-für-Schritt-Anleitungen hältst, kannst du OpenVPN aber manuell installieren.

Die besten günstigen VPN-Dienste fürs iPhone

Die Auswahl an günstigen VPN-Diensten ist groß. Bei den meisten Anbietern kannst Du aus monatlichen, jährlichen oder mehrjährigen Verträgen die Option auswählen, die am besten zu Dir und Deinem Budget passt.

Kosten sparst Du, wenn Du Dich für einen längeren Vertrag entscheidest. Alle Anbieter bieten Rabatte für langfristige Abonnements.

1NordVPN

NordVPN
Vorteile:

  • Mehr als 5.000 Server in über 60 Ländern
  • Unbegrenzte Bandbreite
  • Bis zu sechs Verbindungen gleichzeitig
  • Kill Switch
  • Keine Protokollierung

Nachteile:

  • Manchmal langsame Antwort vom Server

NordVPN eignet sich für Anfänger und erfahrene Nutzer gleichermaßen. Die Software kann nach dem Installieren direkt verwendet werden, ohne die Einstellungen ändern zu müssen. Wer sich mit der Software bereits auskennt, kann sie auch nach eigenen Vorstellungen anpassen. Mit der Kindersicherung von NordVPN kannst du Beschränkungen für die Internetnutzung festlegen.

NordVPN schützt deine Privatsphäre. Es werden keine Protokolldateien deiner Internetnutzung erfasst und gespeichert. Deine Daten werden mit einer 256-Bit-Verschlüsselung nach Advanced-Encryption-Standard (AES) geschützt. Wenn deine VPN-Verbindung abbricht, verhindert der optionale Kill Switch sofort den Zugriff aufs Internet.

Wer sich mit der iPhone-App registriert, kann die kostenlose 3-Tage-Testversion von NordVPN nutzen. Wenn du nicht zufrieden bist, kannst du innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf des Abonnements eine volle Rückerstattung anfordern.

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2CyberGhost VPN

CyberGhost VPN
Vorteile:

  • Zusätzliche Sicherheit durch Antiviren-Software
  • Unbegrenzte Bandbreite
  • Über 2.000 Server
  • Server in über 60 Ländern
  • Verschlüsselung nach Militärstandard

Nachteile:

  • Begrenzte Verfügbarkeit in Asien und Lateinamerika

CyberGhost VPN schützt Deine Daten mit einer 256-Bit-AES-Verschlüsselung nach Militärstandard. Deine Nutzeraktivitäten werden nicht protokolliert. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Rumänien und muss sich daher an die strengen EU-Datenschutzgesetze halten.

Dank des umfangreichen Server-Netzwerks von CyberGhost kannst Du ohne endlose Pufferzeiten streamen und Geoblocking von Diensten wie Netflix und dem BBC iPlayer umgehen.

CyberGhost bietet eine 45-tägige Geld-zurück-Garantie. Um diese wahrzunehmen, musst Du beim Kundenservice von CyberGhost schriftlich eine Rückerstattung anfordern. Es reicht nicht, einfach nur Deinen Account zu löschen oder zu kündigen.

Risikofrei testen

3Private Internet Access (PIA) VPN

Private Internet Access (PIA) VPN
Vorteile:

  • Keine Protokollierung
  • Bis zu fünf Verbindungen gleichzeitig über ein Konto
  • Unbegrenzte Bandbreite
  • Werbeblocker
  • Verschiedene Zahlungsmöglichkeiten einschließlich Bitcoin

Nachteile:

  • Probleme bei der Wiedergabe von Netflix und anderen Streamingdiensten

Private Internet Access (PIA) VPN hat verzichtet auf jegliche Protokollierung und nutzt eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung nach Militärstandard, um deine Daten zu schützen, während du mit einem mobilen Gerät online bist.

PIA ist bedienerfreundlich und lässt sich schnell einrichten. Wer nicht zufrieden ist, kann von der Geld-zurück-Garantie Gebrauch machen. Allerdings muss der Antrag auf Rückerstattung innerhalb von sieben Tagen nach Zahlung in schriftlicher Form beim Kundenservice eingehen.

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So richtest Du das OpenVPN-Protokoll ein

OpenVPN gehört zu den sicheren VPN-Protokollen. Leider ist diese freie Open-Source-Software nicht in iOS integriert.

Die meisten VPN-Anbieter unterstützen das OpenVPN-Protokoll, aber selbst wenn das nicht der Fall ist, kannst Du OpenVPN trotzdem auf Deinem iOS-Gerät nutzen. Die folgende Anleitung ist allerdings sehr allgemein gehalten. Die genauen Anweisungen für die von uns empfohlenen VPNs findest Du weiter unten.

  1. Installiere die VPN-App auf dem gewünschten Gerät.
  2. Lade von der Webseite des VPN-Anbieters die OpenVPN-Konfigurationsdateien herunter. Sie haben die Endung .OVPN und werden meist in einem ZIP-Archiv angeboten.
  3. Entpacke die Dateien aus dem ZIP-Archiv.
  4. Öffne die App OpenVPN Connect, klicke auf „Importieren“ und wähle die entpackten Dateien aus.
  5. Importiere die Dateien, such einen Server aus und melde dich mit deinen Zugangsdaten an.

Jetzt ist das OpenVPN-Sicherheitsprotokoll auf deinem Smartphone aktiviert.

NordVPN auf iOS mit dem OpenVPN-Protokoll nutzen

Um OpenVPN in Kombination mit NordVPN auf deinem iPhone nutzen zu können, musst Du ein NordVPN-Abonnement abschließen.

  1. Lade die kostenlose OpenVPN-App auf dein iPhone.
  2. Lade die OpenVPN-Konfigurationsdateien von NordVPN herunter.
  3. Öffne die Konfigurationsdateien in der OpenVPN-App.
  4. Füge die Datei mit einem Klick auf den grünen „+“-Button hinzu.
  5. Gib Deinen NordVPN-Benutzernamen und Dein Passwort ein, um Dich zu verbinden.

Wenn du möchtest, kannst du weitere Server in verschiedenen Ländern hinzufügen. Wiederhole dazu einfach die oben genannten Schritte.

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CyberGhost auf iOS mit dem OpenVPN-Protokoll nutzen

Um OpenVPN in Kombination mit CyberGhost auf deinem iPhone nutzen zu können, musst Du ein CyberGhost-Abonnement abschließen.

  1. Lade die kostenlose OpenVPN-App auf Dein iPhone.
  2. Melde dich in Deinem CyberGhost Аccount an.
  3. Klicke auf „Meine Geräte“.
  4. Klicke auf „Neues Gerät hinzufügen“.
  5. Du wirst aufgefordert, ein Betriebssystem auszuwählen. Klicke auf „Andere (Router, Linux, etc.)“.
  6. Klicke auf „Neue Anmeldeinformationen erstellen“.
  7. Du wirst zur Geräteübersicht weitergeleitet, wo Du das gerade hinzugefügte Gerät auswählst. Es heißt Linux, Router, etc.
  8. Gib den Gerätenamen ein und wähle die gewünschten Einstellungen aus.
  9. Wähle unter Anmeldeinformationen OpenVPN und das Land, mit dem Du Dich verbinden möchtest.
  10. Mit einem Klick auf „Anzeigen“ werden Dein Benutzername und Dein Passwort angezeigt, die Du Dir notieren solltest. Sie entsprechen nicht den Login-Daten für Deinen Account.
  11. Lade die Konfigurationsdatei herunter.
  12. Öffne die App OpenVPN auf deinem iPhone und klicke auf den grünen „+“-Button, um die Konfigurationsdatei hinzuzufügen.
  13. Gib den CyberGhost-Benutzernamen und das Passwort aus Schritt 10 ein.

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Als wir mit dem CyberGhost-Support wegen dieser Anleitung in Kontakt standen, wurde uns allerdings aufgrund der Geschwindigkeit und Konnektivität das Protokoll IKEv2 zur Nutzung mit iOS empfohlen.
openvpn cyberghost chat

Private Internet Access auf iOS mit dem OpenVPN-Protokoll nutzen

Um OpenVPN in Kombination mit Private Internet Access auf deinem iPhone zu nutzen, musst Du ein Abonnement bei Private Internet Access abschließen.

  1. Lade die kostenlose OpenVPN-App auf Dein iPhone.
  2. Entscheide Dich auf der Server-Seite von PIA für den Server-Standort, mit dem Du Dich verbinden willst.
  3. Klicke auf die entsprechende Flagge. Die Datei wird automatisch auf Deinen Computer heruntergeladen.
  4.  Klicke auf die Datei und wähle „In OpenVPN öffnen“ aus.
  5. Importiere die Datei mit einem Klick auf den grünen „+“-Button.
  6. Gib Deinen PIA-Benutzernamen und Dein Passwort ein, um Dich zu verbinden.

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Wieso ist eine kostenlose Version nicht empfehlenswert?

Virtual Private Network (VPN)Wenn Du ein bestimmtes Budget nicht überschreiten kannst oder willst, ist es verlockend, über einen kostenlosen VPN-Dienst nachzudenken. Manche Anbieter, wie zum Beispiel CyberGhost, bieten sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Abonnements an. Die kostenlosen VPN-Abos unterscheiden sich aber natürlich von den kostenpflichtigen Varianten, selbst wenn sie vom gleichen Anbieter sind.

Kostenfreie Software hat oft Einschränkungen, wodurch sie nach ein paar Tagen intensiver Nutzung mehr oder weniger nutzlos wird. Mit einem geringen monatlichen Datenvolumen reduzieren die Anbieter die Anzahl der Anwender, die ihre Server kostenfrei nutzen.

Außerdem beschränken die Unternehmen die Auswahl der Server, die mit der kostenlosen Version genutzt werden können. Die geringere Serverauswahl für die Nutzer der kostenlosen Versionen macht sich dann auch bei der Verbindungsgeschwindigkeit bemerkbar. Deswegen eignen sie sich meist auch nicht für hohe Geschwindigkeitsanforderungen. Mit kostenlosen VPNs ist es zum Beispiel nur bedingt möglich, Streaming-Dienste wie Netflix zu nutzen und deren Geoblocking-Sperren zu umgehen.

Firmen, die ausschließlich kostenlose VPNs anbieten, schützen Deine Daten möglicherweise nicht ausreichend. Viele verkaufen die Daten sogar zu Werbezwecken an Dritte.

Genutzt werden diese Daten vor allem für zielgerichtete Werbekampagnen. Es kann aber auch sein, dass Deine Daten vervielfältigt und für andere verfügbar gemacht werden.

Fazit

VPNs sind auch auf dem iPhone wichtig, vor allem wenn Du Dich zu öffentlichen WLAN-Netzen verbindest. Auf iTunes findest du eine gute Auswahl.

Grundsätzlich sind kostenpflichtige Abonnements zu bevorzugen, um die bestmögliche Performance zu erhalten. Je länger die Vertragslaufzeit ist, umso geringer sind die monatlichen Kosten.

Denise Sullivan
Denise Sullivan ist eine erfahrene Autorin aus Louisiana, mit einem Abschluss in Journalismus vom Eastern Oklahoma State College. Denise hat ihre Karriere mit dem Schreiben von Betriebsanleitungen und Wartungshandbüchern begonnen. Ebenso hat sie Software-Benutzungshandbücher für Flugsimulatoren geschrieben. Sie ist fasziniert von VPNs und Cybersicherheit und möchte das Internet einen sichereren Ort machen.