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Qustodio Überblick 2024

Qustodio ist eine der umfassendsten Apps zur Kindersicherung – es gibt jedoch auch günstigere Optionen. Ich sehe oft saisonale Rabatte, die für eine Preissenkung sorgen – aber sind die Funktionen der Kindersicherung so viel besser als bei anderen günstigeren Apps?

Ich habe Qustodio heruntergeladen und gründlich getestet, um zu sehen, worum es geht und ob der Preis gerechtfertigt ist oder nicht. Ich habe außerdem meinen 16-jährigen Sohn herausgefordert, zu versuchen, die Beschränkung zu umgehen. So wollte ich herausfinden, ob es Schwachstellen gibt, die er ausnutzen kann. Ich habe mich außerdem über das Unternehmen informiert und die Datenschutzbestimmungen durchgelesen, um sicherzustellen, dass die Daten meiner Kinder sicher sind und nicht verkauft werden.

Mein Fazit: Qustodio hat bei der Überwachung von Smartphones und Computern gute Arbeit geleistet und in fast allen Tests, die ich durchgeführt habe, gut abgeschnitten. Qustodio ist den Preis auf jeden Fall wert – es ist eine der flexibelsten und benutzerfreundlichsten Apps zur Kindersicherung, die ich je getestet habe. Zudem verfügt es über leistungsstarke Sicherheitsfunktionen, die meine Kinder nicht umgehen konnten. Du kannst Qustodio 30 Tage lang kostenlos testen – es ist kein Guthaben erforderlich. So kannst du sicherstellen, dass die App wirklich zu dir und deiner Familie passt.

Du hast keine Zeit? Hier findest du eine 1-minütige Zusammenfassung

Schütze dein Kind mit Qustodio

Merkmale

Qustodio Funktionen – Aktualisiert in 2024

? Kostenlose Testversion 30 Tage – Keine Kreditkarte erforderlich
? Bester Preis 4,58 $ pro Monat – funktioniert auf bis zu 5 Geräten
? Webfilter 30+ Kategorien
? Management der Bildschirmzeit
? Standortverfolgung ✅ Live-Standort und 30-tägiger Standortverlauf
? Geofencing ✅ 200 Meter Radius
? Überwachung von Anrufen und SMS ✅ (Android und iPhone)
⚙️ App Management
? SOS-Taste
? Kundenbetreuung Live Chat, Telefonanrufe planen, FAQ
? Plattformen PC, macOS, Android, iOS, Amazon und Chromebook


Als Inhaber des Elternkontos kann ich mein Dashboard auf meinem Smartphone oder durch Einloggen in mein Qustodio-Konto in jedem beliebigen Browser öffnen. Beide Dashboards geben einen klaren Überblick darüber, was die Kinder online machen und auf welchen Seiten sie unterwegs waren.
Qustodio Dashboard

Das Qustodio Dashboard für PC

Es gibt außerdem einen Aktivitätszeitplan, der dir eine detaillierte Aufschlüsselung dessen gibt, was jedes Kind online gemacht hat.
Zusammenfassung der Qustodio-Nutzungs-App

Finde heraus, wie viel Zeit deine Kinder für jede Anwendung aufwenden

Umfassender Webfilter mit über 30 Kategorien

Mit dem Qustodio Webfilter, der über 30 anpassbare Filter bietet, hatte ich die vollständige Kontrolle darüber, welche Arten von Websites meine Kinder besuchen dürfen. Ich hatte die Möglichkeit, die Standardeinstellungen zu belassen, die ziemlich gründlich sind, oder jede Kategorie durchzugehen und entweder den Zugriff zu erlauben, mich zu warnen, wenn mein Kind eine Website besucht, die in die jeweilige Kategorie fällt, oder sie zu blockieren.
Qustodio-Webfilter

Die anpassbare Webfilter Schnittstelle

Eines meiner älteren Kinder versuchte, die Einschränkungen des Webfilters zu umgehen. Der einzige Hack, der funktionierte, war die Verwendung eines Browsers, den Qustodio nicht überwachen kann. Ich war froh zu sehen, dass Qustodio diese Umgehung bereits kannte und eine Option zum Blockieren von nicht unterstützten Browsern in der Webfilter Sektion hat. Bis jetzt ist Qustodio kompatibel mit Chrome, Firefox, Edge, Safari und Amazon Silk. Als ich gesehen habe, dass mein Sohn auch Opera und den Browser verwendet, der bereits auf seinem Handy vorinstalliert ist, habe ich die Funktion „Nichtunterstützter Browser“ im Dashboard gesehen und habe gemerkt, dass er diese Browser nicht mehr öffnen konnte. Weitere Einstellungen sind das Blockieren von Websites, die Qustodio nicht kategorisieren kann sowie das Erzwingen von Safe Search bei den wichtigsten Suchmaschinen und YouTube.

Zusätzlich zur Sperrung von Webkategorien kannst du auch manuell URLs eingeben, die unabhängig von ihrer Kategorie gesperrt oder zugelassen werden sollen. Ich habe zum Beispiel Glücksspielseiten blockiert, obwohl ich nichts dagegen hatte, dass mein Sohn Fantasy Sports spielt. Daher habe ich die Seite, die er nutzt, einfach wieder freigegeben und ließ den Glücksspielfilter für Casino- und Pokerseiten aktiviert.

Verhindere Smartphone-Sucht durch tägliche Zeit-Limits

Lege ein allgemeines Zeitlimit dafür fest, wie viel Zeit pro Tag auf dem Gerät erlaubt ist. Du kannst für jeden Wochentag unterschiedliche Grenzwerte festlegen, um z. B. mehr Zeit am Wochenende zu ermöglichen. Das tägliche Zeitlimit kann in Schritten von 15 Minuten festgelegt werden. Eine Funktion, die mir sehr wichtig war und die ich bei anderen Apps zur Kindersicherung vermisst habe (z. B. bei Family Link von Google) ist folgende:

Sobald das Zeitlimit auf den Smartphones abgelaufen war, konnten meine Kinder immer noch telefonieren und auf die Kontakte zugreifen. Als Elternteil fand ich das sehr hilfreich, da ich mir so sicher sein konnte, dass meine Kinder mich oder meine Frau auch dann anrufen können, wenn der Rest des Smartphones gesperrt ist. Natürlich bietet Qustodio aber auch die Möglichkeit, Anrufe sowie die Kontakte zu blockieren. Das ist z. B. dann sehr praktisch, wenn wir alle zu Hause sind und ich möchte, dass die Kinder das Smartphone nicht benutzen.
Qustodio Tagesgeldeinstellung

Überwache die Bildschirmzeit mit Hilfe von täglichen Limits

Qustodio hat zwei Optionen, was passiert, nachdem das tägliche Limit der Bildschirmzeit erreicht wurde: Lock Navigation und Lock Device. So kannst du diese beiden Funktionen auf verschiedenen Geräten durchsetzen.

Lock Navigation Lock Device
Android Blockiert alle Apps außer das Telefon und die Kontakte Nur Notrufe und die SOS-Taste von Qustodio sind verfügbar
iOS Blockiert den Internetzugriff Verbirgt jede App mit einer Altersbewertung von mindestens 4 Jahren.*
PC und Mac Verhindert, dass Browser sich mit den Internet verbinden können Meldet den Nutzer automatisch ab, womit die Online- und Offline-Nutzung verhindert wird.
Chromebook & Kindle Blockiert alle Apps außer grundlegenden Apps wie Taschenrechner und Kalender Sperrt das Gerät

⚠️ [*] Wenn das iPhone oder iPad gesperrt ist, werden alle Apps neu geordnet und erscheinen in alphabetischer Reihenfolge, was die Ordnung deines Kindes verändern könnte. Sollte dies ein Problem sein, solltest du auf iOS lieber nur Lock Navigation verwenden.

Erstelle einen Plan für die tägliche Nutzung

Auf diese Weise kannst du täglich bestimmte Zeiten festlegen, zu denen die Smartphones gesperrt bleiben. Mir erschien dies hilfreicher als ein allgemeines Zeitlimit, da ich so sicherstellen konnte, dass meine Kinder zur Schlafenszeit oder während der Hausaufgaben am Smartphone sind. Meine größte Sorge bei den Zeitbeschränkungen ist jedoch, dass man Zeitblöcke lediglich auf Stundenbasis, also zu Beginn der vollen Stunde, erlauben oder einschränken kann. Mit anderen Worten: Ich kann das Smartphone nicht von 17:00 – 17:30 Uhr blockieren und den Kindern dann erlauben, es von 17:30 – 19:00 Uhr zu benutzen
Qustodio Zeitplan

Die Planung, wann das Smartphone gesperrt und wann es zugänglich ist, geht einfach von der Hand

Setze tägliche Limits mit Qustodio

Überprüfe, was deine Kinder auf YouTube schauen

Die YouTube-Überwachungsfunktion blockiert zwar keine Videos, zeigt dir aber den Such- und Betrachtungsverlauf für jedes Kind an. Eine Funktion, die ich bei den meisten anderen Jugendschutzprogrammen nicht gefunden habe, hat mir wirklich gefallen: Qustodio kann sowohl die YouTube-Anwendung als auch den Browser überwachen und blockieren. Das ist großartig, denn bei anderen von mir getesteten Apps zur Kindersicherung, haben meine Kinder schnell herausgefunden, dass sie einfach über den Browser auf YouTube zugreifen können. Dadurch war es ihnen problemlos möglich, das Tageslimit zu überschreiten. Wie auch immer deine Kinder auf YouTube zugreifen – die Überwachung von Qustodio zeigt dir ihren Such- und Betrachtungsverlauf.

  • YouTube.de – Qustodio kann den Zugriff zu dieser Seite komplett verhindern.
  • YouTube App – Du kannst die App sperren und tägliche Zeitlimits festlegen, wie lange deine Kinder die App verwenden dürfen.

Qustodio Youtube Überwachung

Das mobile Dashboard zeigt dir eine detaillierte Übersicht der YouTube Aktivität deiner Kinder

Die YouTube-Überwachung ist auch für Android, iOS, PC und Mac verfügbar. Die Art der Überwachung variiert aber je nach verwendeter Plattform ein wenig.

Android iOS PC und Mac
Listet den Video- und den Suchverlauf der YouTube-App auf Listet den Video- und den Suchverlauf der YouTube-Webseite auf Zeigt detaillierte Informationen an, wie den YouTube-Kanal und das Thumbnail sowie den Suchverlauf

Du solltest auch wissen, dass du die YouTube-Webseite über den Filter sperren kannst und die Apps unter dem Abschnitt „Spiele und Apps“, um sicherzustellen, dass du alle YouTube-Aktivitäten überwachen kannst.

Ich konnte zwar nicht nach YouTube-Videos suchen und bestimmte Kategorien blockieren, aber ich konnte die sichere Suche aktivieren, um den hauseigenen Filter von YouTube zu verwenden. Dieser ist aber nicht ganz perfekt, da mir im Videoverlauf auffiel, dass trotzdem ein paar Videos angezeigt wurden.

Teste Qustodio gratis für 30 Tage!

Regeln für jede Anwendung und jedes Spiel festlegen

Du kannst spezifische Regeln für jede App auf den Geräten deiner Kinder festlegen. Aus meiner Sicht ist dies eines der wichtigsten Funktionen, da meine Kinder einige Apps wie WhatsApp eher brauchen (z. B. für die Pflege sozialer Kontakte aus der Schule) als andere (z. B. Netflix).
Qustodio setzt Grenzen für Apps

Überwache, wie viel Zeit deine Kinder mit jeder App verbringen

Als ich Qustodio das erste Mal installiert hatte, wurden mir keine Apps oder Spiele angezeigt, die ich blockieren konnte. Nachdem mein Sohn aber eine App verwendet hatte, erschien sie im Dashboard. Das war sehr nützlich, da ich so keine Zeit damit verbringen musste, Zeitgrenzen für Apps einzustellen, die er gar nicht nutzt (bzw. diese zu blockieren). Ich fand es sehr praktisch, nicht erst durch Hunderte Apps scrollen zu müssen, um diejenigen zu finden, die ich brauchte.

Die Funktion „Apps und Spiele“ ist mit Android, PC, Kindle, Chromebook und iOS kompatibel. Ich fand es sehr beeindruckend, dass das Feature mit iOS funktioniert, da viele Apps mit elterlichen Kontrollmöglichkeiten, die ich getestet habe, Apps auf iPhone und iPad nicht sperren bzw. einschränken konnten.

Die Überwachung beschränkt sich allerdings nur auf das Festlegen von Grenzen für die Bildschirmzeiten und App-Blocks. Ich konnte keine Nachrichten überwachen, die über Apps wie WhatsApp Instagram, Snapchat, Telegram oder Twitch versendet wurden. Wenn du die Nachrichten solcher Apps aber auch lesen möchtest, empfehle ich dir Bark, welches alle Nachrichten, die seine Filter auslösen, direkt in das Eltern-Dashboard hochlädt.

Überwachung von Anrufen & SMS: Überprüfe, wer deinen Kindern schreibt bzw. sie anruft (Funktion nicht über die Google Play App verfügbar)

Die Funktion für die Anruf- und Nachrichtenüberwachung hat es mir sehr erleichtert, einzusehen, mit wem meine Kinder über ihre Handys reden. Sie zeichnet zwar die Anrufe nicht auf, aber ich konnte einen Verlauf der ein- und ausgehenden Anrufe sehen sowie die Uhrzeit und Länge des Anrufs. Damit konnte ich aus- und eingehende Anrufe blockieren, indem ich den Regelabschnitt im Dashboard geöffnet und den Unterpunkt „Anrufe und Nachrichten“ ausgewählt habe. Nachdem ich auf „Nummer hinzufügen“ geklickt hatte, konnte ich jede Telefonnummer hinzufügen und diesem Kontakt einen Namen geben. Daraufhin hatte ich die Wahl, ob ich entweder nur eingehende, nur ausgehende, oder beide Arten von Anrufen blockieren möchte.
Qustodio-Funktion für Anrufe und Nachrichten

Blockiere ein- und ausgehende Anrufe bestimmter Telefonnummern

Wenn dein Kind versucht, eine blockierte Nummer anzurufen, erhält es nur eine Benachrichtigung auf sein Handy, dass dieser Anruf blockiert wurde. Allerdings gibt es keine Benachrichtigung, wenn ein eingehender Anruf blockiert wurde. Der Anrufer hört nur eine aufgezeichnete Nachricht, dass die angerufene Nummer nicht verfügbar ist. Allerdings konnte ich unter meinen Aktivitäten sehen, dass der Anruf blockiert wurde. Der Nachteil dieser Funktion ist aber, dass sie keine VoIP-Anrufe bzw. Videoanrufe von Anbietern wie WhatsApp, Meet oder Zoom blockieren konnte.
Qustodio-Sperrbildschirm für ausgehende Anrufe

Qustodio kann ausgehende Anrufe blockieren

Auch wenn Qustodio keinen Einblick in gesendete Nachrichten von Drittanbieter-Apps hat, lädt es alle SMS-Nachrichten in das Dashboard hoch, sodass ich diese lesen konnte. Zunächst habe ich diese Nachrichten nicht gefunden, da ich im Startbildschirm des Dashboards nur die Informationen dazu sah, wer die Nachrichten versendet hatte. Erst nachdem ich die Timeline geöffnet hatte, konnte ich den Inhalt der Nachrichten lesen.
Eingehende und ausgehende SMS-Nachrichten lesen - Qustodio

Lies alle SMS-Nachrichten, die an das Handy deines Kindes gesendet wurden

Im Gegensatz zur Überwachung von Anrufen konnte ich hier keine Kontakte oder Telefonnummern blockieren, um zu verhindern, dass sie meinem Sohn SMS schicken können.

? Wichtig: Die Überwachungsfunktion für Anrufe und Nachrichten ist nicht Bestandteil der Qustodio-App, die du in Google Play herunterladen kannst. Wenn du diese Funktion verwenden möchtest, musst du die App über die offizielle Webseite von Qustodio herunterladen.

Kinder mit Qustodio schützen

Die Standortfunktion überwacht deine Kinder in Echtzeit

Mit der GPS-Ortung von Qustodio brauchst du dir keine Gedanken darüber zu machen, wo deine Kinder sind, solange sie ihr Smartphone dabeihaben. Du kannst dir den Standort deiner Kinder in Echtzeit sowohl auf dem Computer als auch auf dem mobilen Dashboard anzeigen. Ihre Avatare werden auf einer Karte eingeblendet, sodass du genau weißt, ob sie wirklich gerade bei einem Kumpel sind und lernen oder ob sie sich an einen anderen Ort begeben haben. Eine der neuesten Ergänzungen dieser Funktion, die nur auf der mobilen App verfügbar ist, ist Geofencing. Hier kannst du im Vorfeld ein Gebiet festlegen, von dem du weißt, dass dein Kind dorthin unterwegs ist. Du erhältst dann eine Nachricht, sobald es dieses Gebiet verlässt. Geofencing kannst du folgendermaßen aktivieren: „Hamburger“-Button > Family Locator > Icon mit dem Standort-Pin auf der Karte > Neuen Ort hinzufügen. Jetzt kannst du die Adresse und einen Radius von bis zu 200 Metern eingeben. Qustodio Geofence

Hilferuf via SOS-Taste

Die SOS-Funktion klingt zwar erst mal sehr vielversprechend, während meiner Tests konnte sie mich jedoch nicht beeindrucken. Die Grundidee ist folgende: Wenn sich dein Kind in einer unsicheren Umgebung befindet, kann es den Panikknopf drücken, sodass ein „vertrauenswürdiger Kontakt“ benachrichtigt wird. Glücklicherweise mussten wir diese Funktion noch nicht nutzen – ich bat meinen Sohn aber trotzdem mal, den Knopf zu drücken, um zu sehen was dann passiert – das Ergebnis war ernüchternd, denn leider bekam ich keine Benachrichtigung. Im Anschluss habe ich erst mal direkt auf dem Dashboard und auf meinem Smartphone geschaut, ob ich irgendwelche Benachrichtigungen erhalten habe. Allerdings gab es auf beiden Geräten keine Nachricht zur Betätigung der SOS-Funktion. Erst ein paar Stunden später fand ich im Werbe-Postfach eine E-Mail von Qustodio. In der Mail stand, dass mein Sohn in Schwierigkeiten ist. Qustodio SOS E-Mails

Die SOS-Mitteilung habe ich im E-Mail-Postfach für Werbung gefunden

Nach einer kleinen Recherche habe ich herausgefunden, dass man für jeden vertrauenswürdigen Kontakt entweder eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer festlegen kann. Ich fügte meine Frau als vertrauenswürdige Kontaktperson mit einer Telefonnummer hinzu, um zu sehen, ob sie per SMS benachrichtigt werden würde, wenn unser Sohn in eine Notsituation gerät. Leider hat auch diese Option nicht viel besser funktioniert. Das Programm erstellt zwar eine SMS, sobald man den SOS-Knopf an- und ausstellt – aber anstatt diese SMS automatisch abzuschicken, musste mein Sohn erst das Programm zum Verfassen der SMS auswählen, dann das Passwort eingeben und die SMS manuell absenden.
Qustodio SOS Alarm

Ich erhielt beide Nachrichten (dass er in Gefahr bzw. in Sicherheit ist) erst nachdem ich die SOS-Taste deaktiviert hatte

Die Funktion ist zwar vielversprechend, allerdings bedarf es einiger ernsthafter Verbesserungen, bevor sie einen wirklichen Mehrwert bietet.

? Wichtig: Qustodio wird weder die Polizei noch den Rettungsdienst informieren, wenn dein Kind auf die Paniktaste drückt. Wenn du dir um die Gesundheit oder Sicherheit deines Kindes Gedanken machst, sobald es auf die SOS-Taste drückt, solltest du sofort deine lokale Polizeidienststelle anrufen und den Standort deines Kindes mitteilen.

Sieh dir Berichte im Eltern-Dashboard an

Als Inhaber des Elternkontos kannst du das Dashboard auf deinem Smartphone ansehen bzw. dich einfach über den Browser in deinem Konto bei Qustodio anmelden. Beide Dashboards zeigen dir einen klaren Überblick darüber, was deine Kinder im Internet tun und wo sie waren. Nachdem ich mich in meinem Dashboard angemeldet hatte, konnte ich auswählen, welche Aktivitäten meines Kindes ich mir ansehen wollte. Auf der ersten Seite sieht man eine Zusammenfassung aller Aktivitäten. Diese kannst du auch nach „Heute“ (die letzten 24 Stunden), „7 Tage“, „15 Tage“ oder „30 Tage“ filtern. Du kannst dir auch die Daten eines beliebigen Tages des letzten Monats ansehen. Die Aktivitätszusammenfassung bietet einen schönen Überblick über die folgenden Informationen:

Bildschirmzeit: Zeigt die kombinierte Bildschirmzeit aller Geräte meines Kindes an.
Verwendete Bildschirmzeit Qustodio-Dashboard

Bildschirmzeit nach Stunden: Zeigt dir ein Diagramm an, wann dein Kind sein Gerät verwendet hat.
Bildschirmzeit pro Stunde

Gesperrte Webseiten: Sieh dir an, welche Webseiten dein Kind besuchen wollte, aber vom Filter davon abgehalten wurde.
Blockierte Websites

App- und Web-Aktivitäten: Zeigt die 5 Apps, die am häufigsten verwendet wurden, und zeigt dir auch, wie viel Zeit dein Kind in jeder dieser Apps verbracht hat.
App- und Webaktivität

Web-Suchen: Verfolgt, welche Wörter in Google- und Bing-Suchanfragen verwendet werden. Diese Funktion sticht dadurch hervor, dass sie nicht einfach die gesamte Suchanfrage auflistet, sondern bestimmte Wörter jeder Anfrage auswählt und hervorhebt. Damit konnte ich genau sehen, wonach mein Kind sucht, ohne alle Suchanfragen einzeln durchzugehen und selbst nach Gemeinsamkeiten suchen zu müssen.
Qustodio verfolgt den Suchverlauf

Anrufe und Nachrichten: Ich konnte sehen, mit wem mein Sohn telefoniert bzw. an wen er SMS sendet und wie oft er mit diesen Personen kommuniziert. Allerdings kann man hier keine abgelehnten Anrufe sehen und auch die Inhalte der SMS sind verborgen.
Anruf- und Nachrichtenüberwachung mit Qustodio

YouTube-Aktivität: Zeigt dir Anzahl aller angesehenen Videos, die Anzahl der Suchanfragen sowie die Suchbegriffe an. Ich habe auf den Link „Videos ansehen“ unten in diesem Abschnitt geklickt, um weitere Informationen zu den aufgerufenen Videos zu erhalten. Dazu gehören der Videotitel und ein Thumbnail, welches das Video wiedergegeben hat, wenn ich darauf geklickt habe.
Qustodio YouTuube-Überwachung

Mein einziges Problem mit dieser Zusammenfassung ist, dass es die Daten aller Geräte des Kinderkontos anzeigt. Ich habe beispielsweise das Handy und den PC meines Sohns überwacht, aber alle Inhalte wurden in einer Gruppe angezeigt. Die einzige Lösung hierfür ist, ein eigenes Profil für jedes Gerät anzulegen, wenn du die einzelnen Aktivitäten deines Kindes auf jedem einzelnen Gerät sehen möchtest.

Die Aktivitätszusammenfassung ist sehr gut, da man damit einen schnellen Überblick erhält. Wenn du mehr als nur die „Top 5“ jedes Abschnitts sehen möchtest, klicke unten auf „Mehr anzeigen“, damit dir Qustodio eine vollständige Liste aller Aktivitäten dieses Abschnitts anzeigen kann.

Verwende die Zeitleiste für eine tiefgreifendere Überwachung

Ich habe die Zeitleiste verwendet, um einen tieferen Einblick darin zu erhalten, wie meine Kinder ihre Handys, Tablets und PCs über den Tag verwendet haben. Hier siehst du jede Handlung in chronologischer Reihenfolge, damit du immer weißt, wie deine Kinder ihre Zeit vor dem Bildschirm verbringen und ob du dir Sorgen machen solltest. Wenn mir auffiel, dass eines meiner Kinder eine App verwendet hatte, die mir nicht gefällt bzw. zu viel Zeit mit einer bestimmten App verbringt, konnte ich diese direkt in der Zeitleiste blockieren. Im Gegensatz zur Handlungszusammenfassung zeigt dir die Zeitleiste genau an, welches Gerät für welche Handlung verwendet wurde.
Qustodio-Zeitleiste

In der Zeitleiste siehst du den Gerätenamen unter jedem Eintrag

Neben der chronologischen Reihenfolge hat die Zeitleiste auch einen Filter, mit dem du jede Handlung für die folgenden Kategorien ansehen kannst: Web-Aktivität, App-Aktivität, Suchanfragen, Anrufe und Nachrichten sowie Standorte.

Schütze deine Kinder mit Qustodio

Installation

Die App Qustodio for Kids kann auf Android-Handys und -Tablets, iOS-Geräten, Amazon Kindle, Chromebooks, PC und Mac installiert werden. Es gibt auch eine Eltern-App von Qustodio, die auf iOS- und Android-Geräten installiert werden kann. Du kannst dich aber auch mit jedem Browser im Dashboard anmelden.

Bevor du die App auf dem Gerät deines Kindes installierst, musst du dein Konto anlegen und für jedes Kind ein Benutzerprofil erstellen. Ich habe ein Benutzerprofil für meinen Sohn erstellt, wozu ich nur seinen Namen, Geburtsjahr und sein Geschlecht (es gibt auch eine Option „möchte ich nicht angeben“) angeben musste. Anschließend sollte ich nur noch auswählen, welches Gerät ich überwachen wollte.

Da mein Sohn ein Android-Handy hat, werde ich in folgendem Tutorial Android als Beispiel nehmen. Aber Qustodio selbst bietet dir tolle Schritt-für-Schritt-Hinweise für die Installation auf allen Plattformen.

Nachdem das Profil angelegt wurde, erhielt ich einen Download-Link, weswegen ich kurz das Handy meines Sohns brauchte, um die App zu installieren. Ich habe den Link auf seinem Handy geöffnet und wurde automatisch zum Google Play Store weitergeleitet. Nachdem ich die App heruntergeladen hatte, habe ich „Dieses Gerät schützen“ ausgewählt und mich in meinem Konto angemeldet.
Schützen Sie dieses Gerät

Schütze das Gerät deines Kindes

Qustodio hat eine leicht zu verstehende Anleitung, um sicherzustellen, dass alle Berechtigungen, die für die Überwachung und das Durchsetzen der elterliche Kontrollmöglichkeiten notwendig sind, aktiviert sind. Zunächst muss man das Gerät benennen. Unter diesem Namen erscheint es auch im Dashboard, weswegen du einen einzigartigen Namen vergeben solltest. Dann musste ich den Zugriff auf die Benachrichtigungen, die Berichte sowie die Nutzungsdaten erlauben. Mit diesen Berechtigungen kann Qustodio die App- und Web-Nutzung verfolgen, Berichte erstellen und das Gerät schützen.
Qustodio Android-Installation

Folge diesen Anweisungen, um die Berechtigungen zu aktivieren

Als nächstes musst du den Zugriff auf das GPS des Geräts für die Standortverfolgung erlauben und Qustodio über Apps anzeigen lassen, was für das Sperren von Apps oder das Sperren des Geräts erforderlich ist, wenn das Kind sein Bildschirmzeitlimit erreicht.
Qustodio Android-Installation2

Als letzten Schritt musst du den Geräteadmin aktivieren. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass dein Kind Qustodio nicht deinstallieren kann. Als ich auf diese Schaltfläche geklickt habe, erschien eine Warnmeldung, die ich nach 10 Sekunden Wartezeit bestätigen konnte. Nachdem ich auf „OK“ getippt habe, wurde das Gerät geschützt und Qustodio hat die Überwachung sofort begonnen.
Qustodio erfordert einen Geräteadministrator

Aktiviere den Geräteadmin, um den Schutz vor einer Deinstallation zu gewährleisten

⚠️ Wichtig! Die einfache App kann zwar in allen App Stores heruntergeladen werden, wenn du aber die Funktion zur Anruf- und Nachrichtenüberwachung verwenden möchtest, musst du die folgenden Hinweise beachten.

Installation von Qustodio für die Anruf- und Nachricht-Überwachung auf Android

Ich verstehe nicht, warum Qustodio mich zunächst zum Play Store weitergeleitet hat, um die App herunterzuladen, da dieser App die Funktion zur Überwachung von Anrufen und Nachrichten fehlt. Wenn du die vollständige App herunterladen möchtest, musst du dich im Dashboard anmelden, den Tab „Regeln“ öffnen und zum Abschnitt „Anrufe und Nachrichten“ navigieren. Dann habe ich auf den Link „Anleitung für Android“ geklickt, womit eine versteckte Seite im Hilfeabschnitt von Qustodio geöffnet wurde.
Anweisungen zum Herunterladen der Android-App

Lade die Android-App von Qustodio herunter, um die Funktion zur Überwachung von Anrufen und Nachrichten zu verwenden

Ich habe auf „Herunterladen“ getippt, woraufhin die APK auf das Handy meines Sohns heruntergeladen wurde. Wenn du die Einstellungen zu Downloads aus unbekannten Quellen noch nicht angepasst hast, wird Qustodio dich dazu auffordern. Nach Abschluss des Downloads kannst du die App öffnen und musst die obigen Schritte erneut durchführen, um Qustodio richtig zu installieren und einzurichten.
Sicherheitseinstellungen ändern

Passe deine Sicherheitseinstellungen an und lade die vollständige Version von Qustodio herunter

Installation von Qustodio für die Anruf- und Nachricht-Überwachung auf iOS

Der Qustodio for Kids-App aus dem App Store fehlt die Funktion zur Überwachung von Anrufen und Nachrichten. Allerdings kannst du bei iPhones keine Apps aus unbekannten Quellen installieren, ohne das Gerät zu jailbreaken. Stattdessen hat Qustodio hier einen anderen Workaround, wofür du aber einen Mac mit installiertem Qustodio brauchst, um die Funktion zu aktivieren. Diese Funktion überwacht Anrufe, SMS und iMessage.

Melde dich über deinen Mac im Eltern-Dashboard an, öffne die Regeln und gehe zu „Anrufe und Nachrichten“. Klicke auf den Link „Anleitung für iOS“, woraufhin sich eine versteckte Seite im Hilfeabschnitt von Qustodio öffnet.
Anrufe und Nachrichten für iOS

Lade die iOS-App von Qustodio herunter, um die Funktion zur Überwachung von Anrufen und Nachrichten einzurichten

Klicke auf „Herunterladen“, um die „Anrufe und Nachrichten“-App von Qustodio auf deinem Mac zu installieren. Verbinde anschließend dein iPhone über das Datenkabel mit deinem Mac und trenne es während des folgenden Einrichtungsvorgangs nicht vom Gerät:

1️⃣ Melde dich in deinem Qustodio-Konto an und klicke auf „Loslegen“.

2️⃣ Verwende den Passcode deines Kindes, um sein iPhone zu entsperren und klicke im Pop-Up auf „Vertrauen“.

3️⃣ Tippe nun auf „Jetzt synchronisieren“. Das ist alles. Das ist der einzige Zeitpunkt, an dem du beide Geräte verbinden musst.

Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, wird das iPhone jede Stunde mit der App synchronisiert, solange sie auf deinem Mac ausgeführt wird und beide Geräte mit demselben WLAN-Netzwerk verbunden sind. Du kannst die Geräte auch manuell synchronisieren, indem du die App auf deinem Mac öffnest und auf die Schaltfläche „Neuladen“ klickst.

Nachdem ich die App auf dem Handy meines Sohnes installiert hatte, habe ich die Eltern-App heruntergeladen. Dieser Vorgang unterschied sich nicht von dem Download jeder anderen App und erforderte auch keine besonderen Berechtigungen.

Einfache Verwendung

Qustodio ist sehr einfach zu verwenden, selbst für Eltern, die sich nicht so gut mit Technik auskennen. Sobald die Einrichtung abgeschlossen ist, musst du nicht mehr auf die Geräte deines Kindes zugreifen, da nun alles über das Eltern-Dashboard verwaltet wird, welches entweder als App heruntergeladen oder direkt im Browser verwendet werden kann. Der Hauptunterschied zwischen beiden Dashboards liegt in der Verwendung des Familienfinders. Die mobile App hat eine App, die dir den Live-Standorts jedes Kindes anzeigt, wohingegen du im Browser nur die Standorte auf einer Zeitleiste siehst. Hier werden wir dir beide Optionen etwas genauer vorstellen.

Qustodio for Parents-App

Die App hat eine intuitive Oberfläche, in der ich problemlos alle benötigten Funktionen finden konnte. Die Homepage ist in drei verschiedene Abschnitte unterteilt. In der oberen Leiste findest du eine Schaltfläche für Schnellaktionen. Tippe darauf, um das Menü zu öffnen und das Internet auf allen Geräten unter dem Profil deines Kindes zu trennen.
Qustodio pausiert das Internet auf dem Kindergerät

Verwende die Schnellaktionen, um die Internetverbindung zu trennen

Direkt unter den Schnellaktionen findest du die Aktivitätszusammenfassungen. Oben findest du die Informationen zur Nutzung der Bildschirmzeit. Wische einfach von rechts nach links auf deinem Bildschirm, um die anderen Aktivitäten anzuzeigen.
Mobile Aktivitätszusammenfassungs-App

Wische über deinen Bildschirm, um alle Aktivitätenzusammenfassungen anzuzeigen

Direkt unter der Aktivitätszusammenfassung findest du die Zeitleiste. Du kannst sie nach unten scrollen oder den Filter verwenden, um bestimmte Punkte zu finden.
Klicke auf das Einstellungssymbol unten rechts auf deinem Bildschirm, um die Regeln festzulegen. Klicke nun auf „Regeln festlegen“, um eine Seite zu öffnen, die die verschiedenen Funktionen anzeigt.
Legen Sie Regeln über die mobile App fest

Lege über das Eltern-Dashboard Regeln fest

Klicke auf eines der Symbole, um die Regeln festzulegen und sie werden innerhalb weniger Sekunden auf das Gerät deines Kindes angewandt.

Ich war anfangs etwas verwundert, dass ich den Live-Standort nicht finden konnte. Dann habe ich mich erinnert, dass diese Funktion „Familienfinder“ heißt, weswegen alle Profile verfolgt werden, nicht nur das deines Kindes. Anschließend ging ich zurück zum Hauptmenü, wo ich das Symbol des Familienfinders fand. Ich habe ihn geöffnet und konnte den Live-Standort sowie einen 30-tägigen Standortverlauf meines Sohnes finden. Leider ist diese Funktion aber nur in der mobilen App verfügbar.
Die Funktionen zur Familiensuche sind nur auf Mobilgeräten verfügbar

Sieh dir den Live-Standort und den Standortverlauf deines Kindes in der mobilen App von Qustodio an

Verwaltung von Qustodio über den Browser

Ich fand das Browser-Dashboard sehr übersichtlich und ziehe es der mobilen App sogar vor. Das liegt in erster Linie am größeren Bildschirm, womit ich die gesamte Aktivitätszusammenfassung auf einen Blick sehen konnte – im Gegensatz dazu, alle Abschnitte einzeln durchsuchen zu müssen.

Abgesehen von der Bildschirmgröße sind die beiden Dashboards aber relativ ähnlich. Ich konnte die Internetverbindung trennen, indem ich die Schnellaktionen genutzt habe. Enttäuschend dabei ist aber, dass ich hierfür kein bestimmtes Gerät auswählen konnte und so das Internet sowohl auf dem Handy als auch dem Computer meines Sohnes pausiert wurde.

Links im Menü findest du eine Leiste mit Optionen für das Dashboard, die Zeitleiste und die Regeln.
Browserbasiertes Dashboard

Das Dashboard ist die Standard-Homepage. Ich konnte hier die Aktivitätszusammenfassung meines Sohnes sehen und die Schnellaktionen nutzen.

Die Zeitleiste zeigt dir eine Zusammenfassung aller Handlungen an, die dein Kind auf seinen Geräten durchgeführt hat. Sie hat auch einen Filter, sodass ich die benötigten Informationen schnell finden konnte.
Qustodio-Dashboard-Filter

Du kannst die Aktivitäten, die in deiner Zeitleiste angezeigt werden, filtern

In den Regeln konnte ich die Bildschirmzeit festlegen, den Webfilter konfigurieren, Apps und Telefonnummern blockieren sowie Geofences festlegen.
Legen Sie Regeln für Qustodio fest

Lege Regeln für die Geräte deiner Kinder fest

Das Browser-Dashboard von Qustodio ist kompatibel mit Chrome, Firefox, Edge und Safari.

Deinstallationsvorgang

Qustodio bietet zwei wichtige Funktionen, die ich hilfreich fand, um sicherzustellen, dass meine Kinder die App nicht deinstallieren konnten. Der Schutz vor Deinstallationen verhindert, dass deine Kinder die App entfernen bzw. deaktivieren können, ohne, dass du zustimmst. Jedes Mal, wenn mein Sohn die Kinder-App von Qustodio öffnet, muss er meinen Benutzernamen und mein Passwort eingeben. Solange er diese Daten nicht hatte, konnte er keine Änderungen an den Regeln vornehmen oder die App deinstallieren.

Indem ich den Geräteadmin für die Qustodio-App aktiviert hatte, konnte mein Sohn die App auch nicht mehr deinstallieren, indem er seinen Finger auf dem App-Symbol gedrückt hielt. Das App-Symbol verschwindet einfach für eine Sekunde und erscheint danach wieder. Die einzige Möglichkeit, sie zu deinstallieren, ist es, dich einzuloggen und die App zu deaktivieren oder den Geräteadmin auszuschalten. Qustodio hat auch eine Funktion, um die Telefoneinstellungen zu blockieren, sodass dein Kind den Geräteadmin nicht deaktivieren und die App nicht entfernen kann.

Die App von Qustodio kann nicht gelöscht werden, solange der Geräteadmin aktiviert ist

Die zweite Funktion heißt „Qustodio verstecken“, womit Eltern die App auf Windows- und macOS-Geräten verbergen können. Diese Option leitet deine Kinder auf die Homepage der Google Suche weiter, wenn sie versuchen, eine blockierte Webseite aufzurufen, anstatt die Webseite von Qustodio anzuzeigen. Außerdem entfernt die Funktion das Symbol von Qustodio auf dem Handy und in der Benachrichtigungsleiste und meldet das Kind einfach vom Gerät ab, wenn die Eltern eine Grenze der Bildschirmzeit festgelegt haben.
Verstecke Qustodio

Blende Qustodio auf Windows und Mac aus

Allerdings sollte man wissen, dass diese Funktion die App nicht komplett vor deinem Kind verbirgt, da es sie immer noch auf ihrem Gerät finden kann. Daher sind Eltern angehalten, ein offenes Gespräch mit ihren Kindern über Apps mit elterliche Kontrollmöglichkeiten zu führen, anstatt sich nur auf diese Funktion zu verlassen.

Helpdesk

Wenn ich ein Abonnement abschließe, erwarte ich einen guten Kundenservice und technischen Support. Dank einer kürzlich erfolgten Verbesserung seiner Richtlinien hat Qustodio meine Erwartungen erfüllt.

Sie haben eine Care Plus Option hinzugefügt, die in den Tarifen Medium und Large enthalten ist und gegen eine geringe Gebühr zum Tarif Small hinzugefügt werden kann. Mit Care Plus kannst du:

  • Termin für einen Anruf beim technischen Support vereinbaren
  • Früher Zugang zu neuen Funktionen
  • Fernhilfe für die beste technische Unterstützung
  • Regelmäßige Kontrollbesuche, um sicherzustellen, dass alles richtig funktioniert, und um alle deine Fragen zu beantworten

Ich habe Care Plus abonniert und einen Telefonanruf vereinbart, um über den Schutz vor Deinstallationen zu sprechen. Ein Servicemitarbeiter hat mich zu der vereinbarten Zeit angerufen und mir in Ruhe erklärt, wie ich sichergehen konnte, dass die Einstellungen korrekt sind. Er erklärte mir die verschiedenen Methoden, die Kindern ausprobieren könnten und zeigte mir, wie ich sie blockieren kann. Darunter gab es Möglichkeiten wie das Sperren der Handyeinstellungen meines Sohnes, sodass er den Geräteadmin nicht deaktivieren und die App deinstallieren kann.

Wenn du auf der Suche nach schnellen Antworten bist, gibt es einen umfangreichen FAQ-Bereich. Er ist sogar in verschiedene Kategorien unterteilt, damit du die Antworten ganz einfach finden kannst.
Qustodio-FAQ

Antworten auf deine Fragen findest du in den FAQ

Abschließend kannst du dem Kundenservice auch eine E-Mail senden oder ein Ticket einreichen. Die offizielle Angabe ist, dass man innerhalb von 1-2 Werktagen eine Antwort erhält, aber ich wollte das selbst testen. Ich habe zu verschiedenen Tageszeiten ein paar Fragen eingesendet. Es war mir sehr wichtig, schnell eine Antwort zu erhalten, da Qustodio auch keinen Live-Chat bietet. Ich war positiv überrascht, dass ich auf jede Frage innerhalb von 24 Stunden eine Antwort erhielt.

Ist Qustodio die beste App mit elterlichen Kontrollmöglichkeiten in 2024?

Ich habe über 30 führende Apps mit elterlichen Kontrollmöglichkeiten für Computer und Mobilgeräte getestet, aber Qustodio hat sich von allen abgehoben. Andere Apps haben zwar bessere Funktionen und auch Qustodio hat noch Raum für Verbesserungen, aber wenn man alle Funktionen, die Benutzerfreundlichkeit und das Preisleistungsverhältnis bedenkt, schnitt Qustodio am besten ab.

Der umfassende Filter hat 29 Kategorien, und er kann auch nicht mit Techniken umgangen werden, die bei anderen Apps mit elterlichen Kontrollmöglichkeiten funktionieren, wie ein VPN oder der Inkognitomodus. Die Auswahl an Tools zur Bildschirmzeit gab mir die Möglichkeit, zu begrenzen, wann meine Kinder ihre Handys bzw. Computer verwenden können, wie viel Zeit sie jeden Tag am Handy verbringen können und wie lange sie bestimmte Apps nutzen dürfen. Die Standortverfolgung ist sehr genau und ich fand es gut, in Echtzeit zu wissen, wenn mein Sohn einen Geofence betritt bzw. verlässt.

Qustodio ist nicht nur mit allen gängigen Plattformen kompatibel, sondern funktioniert auf iOS auch besser als die meisten anderen Apps. Es gibt sogar einen praktischen Workaround, um die Funktion zur Überwachung von Anrufen und Nachrichten zu verwenden, indem du deine Daten einfach mit einem Mac synchronisierst. Mir gefielen auch die Verbesserungen der SOS-Taste, sodass mein Sohn schnell und unproblematisch eine Notfallnachricht an einen vertrauenswürdigen Kontakt senden konnte.

Allerdings gibt es auch noch ein paar Bereiche, die verbessert werden können. Neben der YouTube-Überwachung fände ich es auch hilfreich, wenn Qustodio andere soziale Netzwerke überwachen könnte. Außerdem fände ich es besser, wenn man die Grenzen der Bildschirmzeit nicht nur in Stundenabschnitten, sondern genauer angeben könnte. Abschließend wäre es auch benutzerfreundlicher, wenn mein Sohn direkt über die App mehr Bildschirmzeit anfragen konnte bzw. mich direkt bitten könnte, eine gesperrte Webseite freizugeben.

Aber auch ohne diese Verbesserungen ist Qustodio eine leistungsstarke App mit elterlichen Kontrollmöglichkeiten, und mein Sohn fand auch keinen Weg, den Schutz vor Deinstallationen zu umgehen. Sie ist unglaublich einfach zu verwenden und hat einen guten, wenn auch limitierten, kostenlosen Tarif.

Insgesamt kann ich guten Gewissens sagen, dass Qustodio die beste App mit elterlichen Kontrollmöglichkeiten im Jahr 2024 ist. Aber du musst mir das auch alles gar nicht glauben – Qustodio ist eine der wenigen Apps mit elterlichen Kontrollmöglichkeiten, die eine 30-tägige Testversion bieten, und du brauchst auch keine Kreditkarte, um dich anzumelden. Damit kannst du sie zu 100 % kostenlos mit deinen Kindern ausprobieren.

FAQ

Ist Qustodio kostenlos?

Ja, Qustodio ist eine der wenigen Apps mit elterlichen Kontrollmöglichkeiten, die einen guten kostenlosen Tarif haben. Ich konnte Grenzen der Bildschirmzeit festlegen, einen Terminplan erstellen und den Webfilter verwenden. Allerdings kannst du die kostenlose Version nur mit einem Gerät gleichzeitig verwenden, die Aktivitätsberichte sind auf nur 7 Tage begrenzt (anstatt 30) und es gibt keinen Premium-Kundenservice. Du kannst aber auch die Premium-Tarife von Qustodio für 30 Tage ohne Kreditkarte ausprobieren und Zugang zu allen Funktionen wie Spielen und Apps, dem Familienfinder, der YouTube-Überwachung, etc. auf bis zu 15 Geräten erhalten.

Ist Qustodio sicher?

Ja, Qustodio ist eine sichere App mit einem guten Ruf. Du kannst die App vollkommen sicher über jeden App Store herunterladen und auf deinem Handy installieren. Wenn du jedoch auch die Funktion zur Überwachung von Anrufen und Nachrichten verwenden möchtest, musst du die App über die offizielle Webseite von Qustodio herunterladen und dabei darauf achten, Seiten von Dritten zu vermeiden, da die Datei sonst mit Viren oder Malware infiziert sein könnte.

Qustodio ist der Schutz der Daten deiner Kinder sehr wichtig. Alle Informationen, die auf ihren sicheren Servern gespeichert werden, ist von identifizierbaren Nutzerinformationen getrennt. Das bedeutet, dass es absolut keine Möglichkeit gibt, Informationen mit einem bestimmten Kind zu verknüpfen – selbst, wenn ein Server gehackt werden sollte.

Kann man Qustodio umgehen?

Ich habe mehr als 30 Anwendungen zur elterlichen Kontrolle getestet. Und um ehrlich zu sein, war ich teilweise schockiert über die schwachen Leistungen. Bei vielen Programmen konnten meine Kinder problemlos Blockierungen und Zeitbeschränkungen umgehen. Qustodio scheint hier einen Schritt voraus zu sein, denn meine Kinder haben hier keinen Weg gefunden, die von mir eingestellten Blockierungen zu umgehen.

Kann Qustodio YouTube blockieren?

Ja, in den Regeln kannst du jede Anwendung bzw. jede Webseite, einschließlich YouTube, blockieren oder zeitliche Beschränkungen festlegen. Die Überwachungsfunktion von YouTube zeigt dir dann genau, wonach deine Kinder auf YouTube suchten bzw. welche Videos sie angeschaut haben.

Kann ich mit Qustodio Tages-Limits festlegen?

Ja, eine der besten Qustodio-Funktionen ist das Zeitmanagement-Tool. Damit kannst du sowohl bestimmte Tage als auch Zeiten während des Tages festlegen, an denen das Smartphone gesperrt wird. Zusätzlich hast du die Möglichkeit, ein allgemeines Zeitlimit für die Bildschirmzeit festzulegen. Außerdem kannst du die Funktion „Apps und Spiele“ verwenden, um Zeitgrenzen für bestimmte Apps festzulegen.

Welche Geräte kann Qustodio überwachen?

Qustodio kann auf den meisten wichtigen Plattformen eingesetzt werden. Es funktioniert auf Windows PC, Mac, Android, iOS und sogar auf Amazon Kindle- und Fire-Tablets.

Kann ich Nachrichten lesen, die vom Gerät meiner Kinder gesendet werden bzw. dort eingehen?

Wenn du die App über die Qustodio-Webseite und nicht über den Google Play Store herunterlädst, kannst du die Funktion zum Lesen der SMS-Nachrichten einschalten. So kannst du die Nachrichten, die auf dem Gerät deiner Kinder eintreffen bzw. von dort gesendet wurden überwachen. Bei anderen Chat-Anwendungen, wie WhatsApp, Facebook und Snapchat, kann Qustodio dir den Inhalt der Nachrichten nicht anzeigen, sondern nur die Zeit, die deine Kinder mit den Apps verbracht haben.

Kann mein Kind Qustodio deinstallieren?

Es ist zwar nicht vollkommen unmöglich, dass ein Kind Qustodio deinstallieren kann, aber es ist sehr schwierig, und die Eltern werden auch sofort benachrichtigt. Es gibt verschiedene Funktionen, um den Deinstallationsvorgang zu unterbinden, die du während der Installation aktivieren kannst, darunter:

  • Anforderung eines Benutzernamens und Passworts, um die App zu deaktivieren bzw. zu entfernen
  • Aktivieren des Geräteadmins, um jeden Versuch, die App zu deinstallieren, zu entfernen
  • Sperren der Systemeinstellungen, um zu verhindern, dass die Systemüberwachung von Qustodio deaktiviert wird
  • Verbergen der App auf Windows und Mac

Preis

Qustodio bietet drei Tarife: Free, Basic und Complete. Diese Tarife unterscheiden sich nicht nur in Bezug auf die enthaltenen Funktionen, sondern auch in der Anzahl der geschützten Geräte. Mit dem kostenlosen Abo kann jeweils ein Gerät überwacht werden, mit dem Basic-Abo bis zu 5 Geräte gleichzeitig und mit dem Complete-Abo eine unbegrenzte Anzahl von Geräten.

Der kostenlose Tarif von Qustodio

Wenn du dich für das kostenlose Qustodio-Abo anmeldest, kannst du das Complete-Abo zunächst 30 Tage lang kostenlos testen, ohne dass du eine Kreditkarte angeben musst. Nach Ablauf der Testphase wirst du automatisch auf das kostenlose Abo heruntergestuft. Dieser Tarif beinhaltet den Webfilter, die Überwachung der Bildschirmzeit, tägliche Zeitlimits und das Festlegen von Sperrzeiten.

Qustodio Basic

Der Basic-Tarif, mit dem bis zu 5 Geräte gleichzeitig überwacht werden können, bietet alle Funktionen des kostenlosen Tarifs sowie die Möglichkeit, Spiele und Apps zu blockieren, 30-Tage-Aktivitätsberichte, einen Panik-Button (nur Android) und Live-Standortverfolgung.

Qustodio Complete

Mit einem Upgrade auf den Complete-Tarif schaltest du alle Funktionen frei, die Qustodio bietet. Dazu gehören Alarme für Webaktivitäten, blockierte Websites und App-Downloads.
Außerdem gibt es YouTube-Überwachung, Anruf- und Nachrichtenüberwachung, die Einrichtung von Geofences und Care Plus Support.

Qustodio Free vs. Basic vs. Complete Tarife

Kostenloser Tarif
Basic Tarif
Complete Tarif
Geräte 1 5 Unlimited Tarif
Aktivitätsberichte Täglich 30 Tage 30 Tage
Überwachung der Bildschirmzeit
Tägliche Bildschirmlimits
Nutzungskalender
Webfilter
Spiele und Apps
Warnungen für gesperrte Websites, Webaktivitäten und App-Downloads
Family Locator
Geofence
YouTube-Überwachung
Paniktaste (SOS).
Care Plus

Auch wenn der Preis auf den ersten Blick etwas hoch erscheint, vor allem, wenn du den Complete Tarif brauchst, geht es hier um den Schutz unserer Kinder. Ich kann mich darauf verlassen, dass die Kinder wissen, wo ihre Grenzen auf dem Handy und dem Tablet liegen – das ist mit Abstand das beste Geld, das ich dieses Jahr ausgegeben habe.

Bevor du dich für eines der Abonnements entscheidest, kannst du Qustodio 30 Tage lang kostenlos und ohne Risiko testen. Ich fand es gut, dass ich keine Kreditkartendaten eingeben musste, um die kostenlose Testversion zu aktivieren.

Qustodio bietet folgende Pakete
Complete
€ 6.33 pro Monat
 
Basic
6.33
€ 3.58 pro Monat
Spare 43%

Unter dem Strich

Nachdem ich Qustodio 30 Tage lang getestet habe, kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass es eine der besten Apps zur Kindersicherung ist, die ich je benutzt habe. Der Einstieg war sehr einfach – nachdem ich die Regeln eingerichtet hatte, funktionierte die App sofort und synchronisierte alle Daten mit dem Eltern-Dashboard.

Ich konnte genau sehen, was meine Kinder online machen und gesunde Gewohnheiten für die Bildschirmzeit und das Surfen im Internet entwickeln. Die Standortverfolgung und der Notruf haben meine Sorgen genommen. Gerade, wenn ich geschäftlich unterwegs war oder meine Kinder mit Freunden unterwegs waren haben mir diese Funktionen ein gutes Gefühl gegeben. So musste ich mir nie Sorgen machen, wohin die Kinder gehen oder ob sie in Gefahr sind.

Insgesamt empfehle ich Qustodio jedem, der seine Kinder im Internet nachhaltig schützen will. Für den Preis liefert das Tool außerdem einen großartigen Mehrwert. Bevor du dich für ein Abonnement entscheidest, kannst du alle Premium Funktionen dank der 30-tägigen kostenlosen Testversion völlig kostenlos ausprobieren – es ist keine Kreditkarte erforderlich!

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