3 einfache Schritte, die Dein VPN 2019 unauffindbar machen

Published by Benjamin Walsh on März 22, 2019

Ein VPN ist ideal, um den letzten Avengers-Film zu streamen oder auch „The Good Fight“ oder „Atlanta“ bis zum Abwinken zu schauen.

Streaming the latest Avengers movie and binge-watchingLeider sind Streaming-Dienste wie Netflix, BBC iPlayer und Hulu auf VPNs aufmerksam geworden und sperren den Zugang zu bestimmten Inhalten, da sie Vereinbarungen zu geografischen Sperren mit den Produktionsstudios haben. Das „Blacklisten” von IP-Adressen bedeutet, dass Streaming-Dienste ein VPN ausfindig machen, indem sie die IP-Adresse einfach mit der von bekannten VPN-Servern abgleichen.

Es gibt jedoch Tricks, um zu verhindern, dass Dein VPN entdeckt und auf die „schwarze Liste“ gesetzt wird. Lies weiter und finde heraus, wie Du Dein VPN 2019 unauffindbar machen kannst:

Schritt 1: Wähle das richtige VPN

Wer alle Beschränkungen erfolgreich umgehen möchte, braucht einen qualitativ hochwertigen VPN-Dienst. Wir empfehlen auf jeden Fall, einen Premium-VPN Service anstelle einer kostenfreien Variante zu wählen, um eine sichere und wirklich private Verbindung zu gewährleisten. Ein Gratis-VPN mag erst einmal gut klingen, doch in der Praxis sind diese in ihrer Leistung ziemlich beschränkt. Statt bei der Auswahl des Dienstes nur auf den Preis zu schauen, solltest Du die möglichen Auswirkungen bedenken.

Die besten verfügbaren VPNs bieten höchste Sicherheit sowie Funktionen, die Du auf Deine eigenen persönlichen Bedürfnisse einstellen kannst. Die Möglichkeit, Deinen VPN-Dienst entsprechend anzupassen ist der Schlüssel, das „IP-Blacklisten“ erfolgreich zu umgehen.

Die besten VPNs, um unentdeckt zu bleiben

Die folgenden VPNs sind unsere erste Wahl, um bei der Nutzung von Streaming-Diensten und so weiter unentdeckt zu bleiben.

1 NordVPN

NordVPN
  • Sehr flexibel
  • Verschlüsselung mit AES 256-Bit
  • Protokoll-Wahl möglich
  • Mehr als 5000 Server
  • Fürs Streamen optimiert

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2 ExpressVPN

ExpressVPN
  • Desktop – und mobile Clients für unterschiedliche Geräte
  • Verschlüsselung mit AES 256-Bit
  • Hohe Verbindungsgeschwindigkeiten
  • Diverse Protokolle
  • Kann Netflix entsperren

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3 CyberGhost VPN

CyberGhost VPN
  • Verschlüsselung mit AES 256-Bit
  • Günstig
  • Viele nützliche Funktionen
  • Keine-Logs-Richtlinie
  • Benutzerfreundliche Oberfläche

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Schritt 2: Ändere Deine VPN-Einstellungen

Nachdem Du Deinen VPN-Dienst gewählt hast, kannst Du nun die nötigen Änderungen vornehmen, um Deine Sicherheit zu verbessern und das „IP-Blacklisten“ zu vermeiden. Änderst Du nachfolgenden Bereiche, kannst Du Dein VPN komplett unauffindbar machen:

Ändere Deine Verschlüsselungs-Protokolle

Viele VPN-Dienste bieten unterschiedliche Verschlüsselungs-Protokolle an. Die Standardverschlüsselung ist AES 256-Bit mit OpenVPN. Das ist eine der effektivsten Möglichkeiten zur Datenverschlüsselung. Der Wechsel der Verschlüsselungsprotokolle erlaubt es Dir, Firewalls zu umgehen, die von bestimmten Websites benutzt werden.

Hier einige der Protokoll-Einstellungen, die Du ändern kannst:

  • OpenVPN
    Es ist das Standard-Protokoll, das von den meisten VPN-Diensten verwendet wird. Sollte Dir ein Mindestmaß an Schutz reichen, ist es das perfekte Protokoll für Dich.
  • L2TP/IPSec
    In Verbindung mit der Internet Protocol Security ist das Layer 2 Tunneling Protocol langsamer als OpenVPN, aber auch sicherer. Falls Dir eine hohe Geschwindigkeit nicht ganz so wichtig ist, Du aber unentdeckt bleiben möchtest, ist es eine gute Wahl.
  • SSL/TLS
    Transport Layer Security ist der Nachfolger zum Secure Sockets Layer und wird weniger häufig eingesetzt als andere Protokolle. Falls Dein VPN-Dienst diese Option bietet, kann ein Wechsel Dein VPN unauffindbar machen.
  • SSH
    Das Secure Shell Tunneling ist dem SSL sehr ähnlich, wird jedoch nicht so gerne eingesetzt und ist häufig sehr eingeschränkt. Unter Umständen musst Du Dich mit Deinem VPN-Anbieter in Verbindung setzen, um es freizuschalten. Allerdings kann SSH fast alle Firewalls umgehen.

So wechselst Du einen VPN-Port

Ports funktionieren wie Tunnel, die Deinem Internetanbieter Informationen senden. Unternehmen sind in der Lage, die Port-Nummern und den Datenverkehr zu überwachen. Damit sperren sie, was sie wollen. Deswegen kann ein Port-Wechsel helfen, Dein VPN zu verstecken.

Versuche, auf die folgenden Ports zu wechseln:

  • 2018 – Ideal um Blockaden durch den Internetanbieter zu vermeiden.
  • 41185 – Am besten dann verwenden, wenn die unteren Port-Bereiche blockiert sind.
  • 443 – Kaum blockiert und der Standard-Port für verschlüsselte Übermittlungen.
  • 80 – Ein weiterer, kaum blockierter Port.

Schritt 3: Wähle eine alternative Methode

Kannst Du bei Deinem VPN-Anbieter den Service nicht anpassen, gibt es andere Methoden, die man in Betracht ziehen kann. Möchtest Du sie anwenden, brauchst Du aber etwas mehr Erfahrung im Bereich VPNs.

1. Tor Browser

TorDer Tor-Browser ist ein bewährtes und beliebtes Tool zum Schutz Deiner Anonymität. Er kann zusammen mit einem VPN verwendet werden. Leider kannst Du mit Tor nicht streamen, sodass Du keinen Zugriff auf Netflix, BBC iPlayer und Hulu hast. Außerdem wird Tor Deine Internetverbindung um Einiges verlangsamen.

Falls Du online einfach unentdeckt bleiben, aber nicht streamen möchtest, ist Tor eine durchaus sinnvolle Option.

2. Shadowsocks (SOCKS5 Proxy)

Shadowsocks ermöglicht es Usern, ohne Einschränkungen im Internet zu surfen. Es wurde speziell für Länder wie China und Saudi-Arabien entwickelt, in denen eine sehr starke Zensur vorherrscht. Mithilfe des Socket Secure 5 Protocols erfolgt die Datenübertragung zwischen Clients und Servern durch den Proxy-Server. Mithilfe einer Authentifizierungsschicht wird sichergestellt, dass der Anwender auf den Proxy zugreifen kann.

Diese Methode ist schneller und zuverlässiger als andere. Die Konfiguration ist jedoch nicht so einfach und es kann mehr als ein VPN kosten. Es ist eine tolle Maßnahme, um unentdeckt zu bleiben und Websites zu besuchen, deren IP auf der schwarzen Liste ist. Du solltest diese Möglichkeit aber nur im Notfall nutzen.

3. Verwende Deinen eigenen VPN-Dienst

Falls Du kein VPN finden kannst, bei dem sich die Protokolle oder Ports ändern lassen, musst Du vielleicht Dein eigenes VPN aufsetzen.

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Benjamin Walsh
Nach seinem Abschluss als Diplom-Kaufmann hat sich Ben entschieden, seiner Leidenschaft für Marketing, Schreiben und dem Entwickeln von Inhalten in den Bereichen Technologie und Cybersicherheit nachzugehen. Er möchte neben seiner Karriere künftig weiterhin reisen und sich mit anderen Ländern und deren Kultur beschäftigen.