Rezensionen und Expertenmeinung über Betternet - Dezember 2019

Was sehen wir uns an?

Betternet Überblick

Hast Du gewusst, dass BetterNet VPN weltweit mehr als 38 Million Anwender hat?

Trotz der fantastischen Wachstumsraten steht der kostenlose VPN Service nicht unerheblich in der Kritik. Das hängt zum Großteil an einer Studie, die von Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) durchgeführt wurde. Sie hat herausgefunden, dass der Service Werbung an die Nutzer ausliefert.

In dieser detaillierten Bewertung empfehlen wir Dir, dass Du die kostenpflichtigen Premium-Pakete nutzt. Warum? Zunächst wurde es nicht von der CSIRO-Studie gerügt und es wird keine Werbung eingeblendet, um die Kosten zu decken. Deswegen treffen nicht alle Beschwerden oder Hinweise, die über BetterNet VPN gemacht wurden, auf die kostenpflichtige Version zu.

Leider hat BetterNet seinen Hauptsitz in Kanada, denn das Land gehört zu den sogenannten Five Eyes, die bekanntlich ein Überwachungsgesetz haben. Es bedeutet auch, dass das VPN in Sachen Privatsphäre nicht so zuverlässig ist. Besorgniserregend ist außerdem, dass das Unternehmen Verbindungsprotokolle speichert, die auf Nachfrage an die Behörden oder Ermittler ausgehändigt werden. Das ist natürlich für die Privatsphäre nicht toll, denn es gibt andere VPNs, die eine strikte Keine-Logs-Richtlinie haben.

Vorteile

  • Lässt sich einfach auf Mobilgeräten installieren
  • Verschlüsselter Web-Datenverkehr
  • Keine Registrierung notwendig
  • Funktioniert (Premium-Version) wirklich gut mit Netflix
  • Geld-Zurück-Garantie von 7 Tagen
  • Hohe Kompatibilität zu mobilen Geräten und Betriebssystemen
  • Hohes Ansehen mit über 38 Millionen Anwendern

Nachteile

  • Unzureichende Premium-Funktionen
  • Speichert bei der kostenlosen Version Protokolle
  • Blendet bei der kostenlosen Version Werbung ein
  • Kein Notausschalter

Wissenswert

2015
Ja
1

Kontaktdaten:

[email protected]
www.betternet.co

Geschwindigkeit5.6

Wir haben über den Tag verteilt mehrere Geschwindigkeitstests laufen lassen, damit die Ergebnisse so aussagekräftig wie möglich sind. Wir haben fünf Experimente mit verschiedenen Servern durchgeführt. Dazu wählten wir uns in die Server der USA (New York) und Großbritannien (London) ein. Das VPN war bei den Downloads recht langsam, aber die Uploads hatten normale Geschwindigkeit, sowohl mit als auch ohne aktives VPN.

Bei unseren Tests mit Großbritannien haben wir beobachtet, dass die Geschwindigkeit verglichen mit unserer eigentlichen Verbindung signifikant gesunken ist. Als wir Videos auf YouTube und Netflix gucken wollten, kam es zu längeren Pausen und Ladezeiten. Sobald die Videos geladen waren, konnten wir sie aber streamen. Die Qualität hat dabei zwischen schlecht bis zu fast HD geschwankt.

Unsere Tests mit dem Server in New York sind noch schlechter ausgefallen. Die grundlegende Performance zwischen Großbritannien und den USA ist um fast 8 Mbps während der Tests abgefallen.

Darum sind die meisten Geschwindigkeitstests sinnlos & wie wir VPN-Geschwindigkeiten korrekt testen

Es gibt viele Variablen, die auf die Geschwindigkeit eines VPNs Einfluss haben. Deswegen sind viele Geschwindigkeitstests ziemlich sinnlos. Weil ein VPN Deine Daten verschlüsselt, dauert es normalerweise etwas länger, dass Deine Daten hin und her geschickt werden. Das kann die Verbindung verlangsamen. Drosselt Dein ISP Deine Verbindung aber absichtlich, dann könnte ein VPN Deine Internet-Geschwindigkeit sogar erhöhen. Werden dem Netzwerk neue Server hinzugefügt, dann kann sich das ebenfalls auf die Geschwindigkeiten auswirken. Die Testresultate hängen möglicherweise auch vom Standort ab, deswegen unterscheiden sich die Geschwindigkeiten möglicherweise von unseren. Unsere Geschwindigkeitstests sind ein zuverlässiger Benchmark, weil wir ein VPN an mehreren Standorten testen und Dir einen Durchschnitt präsentieren. Deswegen ist es für alle Anwender ein besserer Vergleich.

Servers7.2

Bist Du ein Premium-Kunde, kannst Du aus verschiedenen Servern wählen. Leider ist das alles, was Du mit diesem VPN tun kannst. Du darfst nicht einmal das VPN-Protokoll ändern oder festlegen, ob Du OpenVPN mit UDP oder TCP nutzen möchtest.

BetterNet Servers

Tatsächlich haben wir herausgefunden, dass es dem VPN an allen wichtigen Funktionen fehlt, die einen Premium-Service ausmachen. Was wir gesehen haben, war nicht sehr beeindruckend. Nachfolgend findest Du einige wichtige Dinge, die gefehlt haben:

  • Ein Notausschalter
  • Schutz vor DNS-Lecks
  • Ein System zur Tarnung
  • ‘Stealth’-Technologie
  • Optionen für das Port Forwarding

Um einen geeigneten Server-Standort zu finden, klicke auf die Funktion, mit der Du den virtuellen Standort wählen kannst. Hier findest Du zehn Länder und sieben Städte in den USA. Auch wenn das eine anständige Zahl ist, gibt es andere VPNs, die Services in mehr als 50 Ländern anbieten. Dagegen schaut BetterNet etwas blass aus.

Zum Glück ist der Wechsel auf einen anderen Server-Standort relativ einfach. Du musst Dich nicht einmal von Deinem momentanen Server trennen, um zu einem neuen zu wechseln. Das VPN übernimmt das automatisch für Dich

Wir haben die Server darauf getestet, wie gut sie mit geografisch gesperrten Inhalten von Netflix und BBC iPlayer umgehen können. Wir haben uns mit einem der Server in den USA verbunden und uns dann an unserem Netflix-Konto angemeldet. Im Anschluss haben wir nach The Office (US) gesucht, das nur Kunden aus den USA zur Verfügung steht. Wir konnten die Serie finden und das bedeutet, dass Netflix erkannt hat, dass sich der Server in den USA befindet. Als wir aber das Video abspielen wollten, wurden der Inhalte wegen der Benutzung eines Proxy Servers blockiert. Nachdem wir Netflix nicht ansehen konnten, haben wir versucht, Serien von zwei amerikanischen TV-Sendern zu streamen. Genauer gesagt waren das ABC und NBC und es gab keine Probleme, Inhalte von deren Websites zu streamen. Nachdem wir von einem Server in den USA auf einen in Großbritannien gewechselt sind, wurde dadurch der BBC iPlayer einfach entsperrt.

Server-Standorte

Australien
Deutschland
Frankreich
Hongkong
Japan
Kanada
Niederlande (Holland)
Singapur
Vereinigte Staaten
Vereinigtes Königreich

Nutzererlebnis8.4

An Betternet VPN kommst Du relativ einfach. Du musst lediglich die Website des Anbieters besuchen und die Software herunterladen. In der Ecke rechts oben findest Du normalerweise, was Du suchst. Sobald Du die Anwendung gestartet hast, wirst Du gefragt, ob Du den Permium-Service sieben Tage lang ausprobieren möchtest. Willst Du lediglich die kostenlose Version benutzen, dann lehne das Angebot ab. Du kannst nach dem Start der Software immer noch auf die Premium-Version aufrüsten und die kostenlose Testversion von sieben Tagen in Anspruch nehmen.

Nachdem Du Dich für ein passendes Paket entschieden hast, kannst Du aus einer Liste von zehn Ländern wählen. Suche Dir einfach den Server aus, den Du bevorzugst und klicke auf die Funktion ‘Verbinden’. Wir haben gemerkt, dass sich das VPN schnell und ohne Probleme verbindet. Sobald eine Verbindung etabliert ist, wird der Schild blau und Du siehst ein fröhliches Gesicht. Auf diese Weise wird Dir angezeigt, dass alles in Ordnung ist.

BetterNet VPN ist mit Geräten kompatibel, auf denen macOS, Windows, Android und iOS läuft. Darüber hinaus bekommst Du Browser-Erweiterungen für sowohl Firefox als auch Chrome. Das sind zwar tolle Funktionen, aber wir haben auch festgestellt, dass die Browser-Erweiterungen diverse Bugs enthalten.

Etwas überrascht waren wir beim Test der Chrome-Erweiterung. Wir dachten, dass wir uns mit dem Server in Großbritannien verbunden haben. Als wir die IP-Adresse überprüften, wurde uns aber ein Standort in den USA angezeigt. Bei der Firefox-Version ist die Sache noch schlimmer. Deswegen empfehlen wir Dir, dass Du einen großen Bogen um solche Erweiterungen machst!

Registrierung

Benutzt Du Betternet VPN das erste Mal, empfehlen wir Dir, die kostenlose Testversion zu probieren. Das führt zwar zu einem Monatsabonnement, das teurer ist, aber Du kannst die kostenlose Version rechtzeitig kündigen und dann ein Jahresabonnement abschließen, solltest Du den Service behalten wollen. Auf jeden Fall bekommst Du mit der kostenlosen Testversion ein Gefühl dafür, wie gut das VPN funktioniert. Du kannst auf jeden Fall eine Entscheidung treffen, ob Du in den Service investieren willst oder nicht.

Um an die kostenlose Testversion zu kommen, klicke auf die grüne Gefällt-Mir-Schaltfläche. Es öffnet sich eine Seite in Deinem Browser. Hier musst Du nun Deine Kreditkarteninformationen angeben. Nachdem Deine Kreditkarte autorisiert wurde, wird der Schild auf der Website grün und zeigt ein freundliches Gesicht. BetterNet schickt Dir eine Rechnung und zeigt, dass Dein momentanes Saldo 0 US-Dollar ist. Du weißt auf jeden Fall, dass alles in Ordnung ist, wenn Du den Cartoon-Schild mit einer Krone auf dem Kopf siehst.

BetterNet Connected

Wir haben das VPN auf DNS- und IP-Protokoll-Version-4-Lecks (IPv4) über unseren Server in London getestet. Bei der Windows-Version gab es keine Probleme, aber die Chrome-Erweiterung hat Lecks bei Web Real-Time Communication (WebRTC) und DNS gezeigt. Der Firefox-Proxy war komplett nutzlos und hat nicht einmal unsere IP-Adresse verborgen. Allerdings konnten wir nicht auf IPv6-Lecks testen.

Planst Du eine Reise nach China, musst Du Dir ein komplett anderes VPN suchen. Weder die kostenlose noch die Premium-Version können Chinas große Firewall zuverlässig bezwingen. Wir haben bei der kostenlosen Version ziemlich viele Probleme festgestellt und ein Umstieg auf die Premium-Variante hat die Sache nicht merklich besser gemacht.

Betternet ist in Sachen Verschlüsselung nicht gerade offen. Unserer Erfahrung nach verhalten sich VPNs mit schwacher oder nicht mehr zeitgemäßer Verschlüsselung so. In den FAQ ist zu lesen, dass folgende Komponenten verwendet werden:

  • OpenVPN mit einer Kodierung von AES-256
  • L2TP/IPSec zusammen mit einem 128-Bit-Schlüssel

Allerdings wurde nicht erklärt, wo diese Tunneling-Protokolle benutzt werden. In der mobilen App oder der Desktop-Version für den PC kannst Du die Verschlüsselung nicht ändern. Manche Versionen benutzen also OpenVPN und andere setzen auf L2TP/Ipsec.

Kundenservice8.4

Als Premium-Anwender kannst Du Hilfe bekommen oder den Kundenservice in Anspruch nehmen, solltest Du eine Frage oder ein Problem haben. Dafür benutzt Du einfach die App. Wie das funktioniert? Öffne das Menü links oben auf dem Bildschirm. Auf dem nächsten Bildschirm klickst Du auf “Contact Us.” Vergewissere Dich, dass Du Dein Problem oder Deine Frage auf der Seite etwas genauer spezifizierst.

Folgst Du dem Prozess, landest Du leider nur auf der Standard-Homepage der Website. Wir haben daraus geschlossen, dass die App etwas fehlerhaft sein muss, aber die Entwickler haben sich das nicht genauer angesehen. Vielleicht ist der Kundenservice auf der Agenda keine Priorität.

Wo findest Du nun die Hilfe auf der Website? Wir haben an dieser Stelle einem eher frustrierendem Prozess folgen müssen, um die Kundenhilfe und den Kundenservice zu finden. In der Menüleiste gibt es keinen klar sichtbaren Link und deswegen musst Du bis ans Ende der Seite blättern, um die “Help Center”-Funktion ausfindig zu machen.

Wir waren etwas geschockt, dass Betternet im Gegensatz zu anderen VPNs (die fast genauso viel kosten), keinen 24/7 Live-Chat-Kundenservice anbietet. Sprechen wir über das Thema Hilfe und Kundenservice, beziehungsweise deren Funktionen, dann kann sich das VPN nicht mit dem Prädikat zuverlässiger Premium-Service schmücken.

Findest Du das Hilfezentrum schlussendlich, kannst Du nach speziellen Antworten für Deine Fragen suchen. Die FAQ sind nach Betriebssystemen sortiert. Gib Deine Frage im Suchfeld über den Schaltflächen für die Betriebssysteme ein.

Sobald wir die Frage absenden, bekommen wir ein automatisch generiertes E-Mail, in dem wir ebenfalls unsere Frage finden. Wir haben ein weiteres E-Mail bekommen, in dem wir gebeten wurden, ein Hilfe- und Kundenservice-Konto auf der Website zu erstellen. Auf diese Weise kannst Du die Anwenderaktivitäten inklusive der Tickets an den Kundenservice überprüfen, indem Du Dein Passwort und Deine E-Mail-Adresse benutzt. Du kannst auf die Antworten des Kundenservices reagieren, indem Du die Aufzeichnungen über die Tickets oder E-Mail benutzt.

Auch wenn Betternet für Premium-Kunden schnellere Antwortzeiten verspricht, hat es dennoch einen ganzen Tag gedauert, bevor unsere Frage beantwortet wurde. Leider enthielt die Antwort relativ wenig Informationen. Wir haben auf jeden Fall nicht die gewünschten Details hinsichtlich der Verschlüsselung bekommen!

Warum ist Kundenservice wichtig?

Viele glauben, dass gute Unterstützung nur während der Installation eines VPNs nötig ist. Es gibt aber noch viele andere Fälle, bei denen Du vielleicht Kundenservice brauchst. Beispiele sind Verbindungen zu speziellen Servern, das Security-Protokoll wechseln und eine VPN-Verbindung im Router konfigurieren. In solchen Situationen kann der Support sehr nützlich sein. Wir prüfen jeden VPN-Anbieter, ob der Support immerzu erreichbar ist (auch spät nachts), wie schnell er antwortet und ob auf unsere Fragen eingegangen wird.

Preisgestaltung10

Um an die Premium-Version von Betternet zu kommen, musst Du zunächst die kostenlose Version herunterladen. Der Service bietet nur eine Methode, dafür gibt es beim Preis und bei der Länge des Abonnements Unterschiede. Entscheidest Du Dich zum Beispiel für die längere Dauer, profitierst Du von einem satten Treuerabatt. Allerdings akzeptieren sie KEIN PayPal oder irgendwelche anderen Zahlungsmethoden.

Du kannst ein Abonnement über ein Jahr, sechs Monate oder einen Monat abschließen. Wie Du bezahlst, hängt von der Richtlinie für die wiederkehrende Bezahlung ab. Was bedeutet das? Falls Du es also versäumst, Dein Paket vor Beendigung des Abonnements zu kündigen, wird Betternet die Gebühr für den nächsten Zeitabschnitt automatisch einziehen! Die einzigen Zahlungsmethoden, die akzeptiert werden, sind durch eine bekannte Kreditkarte oder via iTunes oder Google Play.

BetterNet bietet allen seinen Kunden eine Geld-Zurück-Garantie von 30 Tagen und deswegen kannst Du den Premium Service zunächst testen. Allerdings bekommst Du die Rückerstattung nur, wenn Du 50 MByte oder weniger an Daten verbrauchst. Dein Geld kannst Du nur nach Beendigung der 30 Tage zurückfordern und wenn Du sehr wenige Daten konsumiert hast. Ist es das wert? Eigentlich nicht, weil Du es bei diesem VPN nicht leicht hast, eine Rückerstattung zu bekommen.

Eine bessere Option ist es, die Testversion von sieben Tagen in Anspruch zu nehmen. Bei dieser Option musst Du aber Deine kompletten Kreditkarteninformationen hinterlegen. Kündigst Du das Paket nicht innerhalb von sieben Tagen, dann wird Dich das VPN automatisch auf ein Monatsabonnement (es ist das teuerste Paket) setzen. Um das zu vermeiden, stelle sicher, dass Du das Paket kündigst, bevor die sieben Tage abgelaufen sind, solltest Du das automatische Abonnement nicht benutzen wollen.

Betternet bietet folgende Pakete

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