OpenVPN Test 2022: Lohnt sich der Kauf?

Was sehen wir uns an?
🚀Geschwindigkeit 6.0 / 10
📍Servers 1.0 / 10
👍Nutzererlebnis 6.0 / 10
📞Helpdesk 6.0 / 10
🏷️Preis 9.0 / 10
Bekanntgabe:
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OpenVPN Überblick Dezember 2022

OpenVPN ist eigentlich gar kein VPN-Anbieter, sondern ein VPN-Protokoll. Daher kann ich es auch nicht wirklich für Neulinge empfehlen, da es relativ schwierig einzurichten ist – dennoch gehört es zu den beliebtesten VPN-Protokollen am Markt.

Natürlich musst du dich einigermaßen im Bereich von Netzwerken auskennen, wenn du OpenVPN manuell einrichten möchtest und daher würde ich dir für den Anfang auch diese anfängerfreundlichen VPN-Services empfehlen.

Aber das heißt nicht, dass die Informationen aus diesem Artikel für dich nicht hilfreich sein können. Scrolle nach unten für eine Anleitung, wie du dein VPN-Protokoll auf OpenVPN einstellst.

Wenig Zeit? Lies diese Zusammenfassung in 1 Minute

OpenVPN entsperrt keine Streaming-Anbieter

Zwar kann OpenVPN die meisten verfügbaren Streaming-Anbieter entsperren, allerdings bietet es dir keine vorinstallierten Server in seiner App – und du hast auch keine Serverliste, die du durchscrollen kannst. Daher musst du dich entweder mit deinen eigenen Servern oder denen eines Drittanbieters verbinden – unter anderem kostenlose Server der OpenVPN-Community oder Server von anderen VPN-Anbietern.

Wenn du OpenVPN also in erster Linie für das Entsperren von Streaming-Anbietern verwenden möchtest, bedenke bitte, dass die Community-Server nicht unbedingt diese Anbieter entsperren können und ebenfalls eigene Datenschutzrisiken darstellen können.

Außerdem ist es einfacher, die App von Drittanbietern von vornherein zu verwenden, wenn du ohnehin eine Verbindung mit ihren Servern von Drittanbietern herstellen möchtest, anstatt den Umweg über die App von OpenVPN zu gehen. Falls du dich noch nicht für einen VPN-Anbieter entschieden haben solltest, versuche doch mal ExpressVPN – dieser Anbieter ist bekannt dafür, Streaming-Anbieter zuverlässig zu entsperren.

Allerdings ist der Zweck dieser Bewertung ja, die Vorstellung eines komplett kostenlosen VPN, daher habe ich auch eine Liste von kostenlosen Servern von Drittanbietern angefertigt.

Ich habe über 100 Server in verschiedenen Kontinenten getestet, um herauszufinden, ob ich mit einem davon Streaming-Anbieter zuverlässig entsperren konnte.

Leider habe ich nicht einen gefunden. Entweder haben sie den Anbieter nicht entsperrt, oder ihre Latenz war zu hoch, um irgendetwas streamen zu können. Ich bin mir sicher, dass es irgendwo Server gibt, die funktionieren, allerdings habe ich keine gefunden, mit denen ich mich gerne verbunden habe, da ich immer Sorge um meinen Datenschutz hatte.

Screenshot des Hulu VPN-Fehlers mit geöffneter OpenVPN-App daneben.

Es kann etwas Zeit brauchen, bis du einen Server gefunden hast, mit dem du streamen kannst.

Um dir selbst die Arbeit zu sparen, Server zu suchen, wirf doch einen Blick auf diesen Guide für das Umgehen des Proxy-Fehlers von Netflix.

Geschwindigkeit

6.0

In meinen Tests habe ich herausgefunden, dass OpenVPN zwar das sicherste, aber nicht das schnellste VPN ist – vor allem im Vergleich zu PPTP- und L2TP/IPsec-Protokollen. Das liegt an der hohen Sicherheit und Genauigkeit, die OpenVPN verwendet – was OpenVPN auch zu einem der einzigen Protokolle macht, die Firewalls und Zensuren umgehen können.

Außerdem lag es auch an den Servern, die ich verwendet habe – generell erhältst du bessere Geschwindigkeiten, wenn du dich mit einem Premium-Server verbindest.

Natürlich hängt jeder Geschwindigkeitstest vordergründig von dem Server ab, mit dem du dich verbindest. Um dir ein genauere Vorstellung von den Geschwindigkeiten zu geben, die du mit diesem Protokoll erwarten kannst, habe ich verschiedene Server von 3 verschiedenen Kontinenten ausprobiert: Nordamerika, Europa und Australien.

Ohne VPN liegt meine Internetgeschwindigkeit bei rund 9,8 Mb/s und ich befinde mich im Nordwesten von Amerika.

Wenn ich mich via OpenVPN mit lokalen Servern verbunden habe, war der Geschwindigkeitsunterschied nur minimal – ca. 8 % weniger Download-Geschwindigkeit und kein veränderter Ping.

Screenshot von zwei Speedtests mit sehr ähnlichen Daten, beide verwenden einen Seattle-Server.

Die Geschwindigkeit von OpenVPN ist bei lokalen Servern relativ gleichbleibend.

Als ich aber versuchte, mich via OpenVPN mit weiter entfernten Servern zu verbinden, hatte ich einen viel höheren Ping und deutlich langsamere Download-Geschwindigkeiten.

Ich habe mich mit einem Server in Großbritannien verbunden (ca. 5.000 Kilometer von mir entfernt) und mein Download war 18 % langsamer und mein Ping sogar 1.400 % höher. Das war auch einer der schnellsten kostenlosen Server, die ich für Großbritannien gefunden habe, aber leider konnte ich damit keine Streaming-Anbieter entsperren.

Den besten Server, den ich für Australien (ca. 10.000 Kilometer von mir entfernt) gefunden habe, konnte ich quasi nicht mehr nutzen, da die Download-Geschwindigkeit 43 % geringer war. Der Ping war zwar etwas besser als mit meinem Server in Großbritannien (nur 580 % höher und nicht 1.400 %), aber durch die langsame Geschwindigkeit konnte ich nichts mehr streamen.

Screenshot von zwei Speedtests, einer mit einem Londoner Server, einer mit einem Sydney-Server

Die Geschwindigkeit von OpenVPN nimmt drastisch ab, wenn man sich mit Servern auf anderen Kontinenten verbindet.

Zwar wirst du nicht die gleichen Geschwindigkeiten erhalten, wenn du OpenVPN verwendest, wie ich, allerdings sind diese groben Richtwerte dennoch relevant, wenn du OpenVPN für das Streamen oder Herunterladen von Torrents verwenden möchtest. Wenn du bessere Geschwindigkeiten haben möchtest, würde ich dir empfehlen, ExpressVPN auszuprobieren, da dieser Anbieter dafür bekannt ist, einer der schnellsten auf dem Markt zu sein.

Darum sind die meisten Geschwindigkeitstests sinnlos & wie wir VPN-Geschwindigkeiten korrekt testen

Es gibt viele Variablen, die auf die Geschwindigkeit eines VPNs Einfluss haben. Deswegen sind viele Geschwindigkeitstests ziemlich sinnlos. Weil ein VPN Deine Daten verschlüsselt, dauert es normalerweise etwas länger, dass Deine Daten hin und her geschickt werden. Das kann die Verbindung verlangsamen. Drosselt Dein ISP Deine Verbindung aber absichtlich, dann könnte ein VPN Deine Internet-Geschwindigkeit sogar erhöhen. Werden dem Netzwerk neue Server hinzugefügt, dann kann sich das ebenfalls auf die Geschwindigkeiten auswirken. Die Testresultate hängen möglicherweise auch vom Standort ab, deswegen unterscheiden sich die Geschwindigkeiten möglicherweise von unseren. Unsere Geschwindigkeitstests sind ein zuverlässiger Benchmark, weil wir ein VPN an mehreren Standorten testen und Dir einen Durchschnitt präsentieren. Deswegen ist es für alle Anwender ein besserer Vergleich.

Servers

1.0

Servernetzwerk – Nur inoffizielle Server

Zwar bietet OpenVPN selbst keinerlei Server an, aber du kannst dich über sein Protokoll mit einer Vielzahl von Servern von Drittanbietern verbinden. Diese Server sind meistens kostenlos, werden von Freiwilligen verwaltet und du kannst sie an vielen Orten im Internet finden – wie zum Beispiel der Community von OpenVPN oder in kostenlosen Server-Foren.

Natürlich sind diese Server alle inoffiziell und werden nicht von OpenVPN reguliert – daher hat auch jeder Server seine eigene Datenschutzerklärung. Dies kann viele Probleme verursachen, aber leider bietet OpenVPN selbst keine kostenlosen Server an.

Abgesehen von den Sorgen um den Datenschutz, sind allerdings viele Server verfügbar – du musst nur wissen, wo du nach ihnen suchen musst.

Von den vielen verfügbaren Servern behaupten auch einige, dass sie perfekt für das Herunterladen von Torrents oder das Umgehen von Zensur sind. Allerdings habe ich selbst die Erfahrung gemacht, dass es sehr schwierig ist, einen Server zu finden, der sowohl die Seiten entsperren als auch gute Download-Geschwindigkeiten bieten kann. Wenn du allerdings nach Servern suchst, die sehr gut für das Herunterladen von Dateien geeignet sind, empfehle ich dir, dass du die Server von ExpressVPN für das Herunterladen von Torrents ausprobierst.

Sicherheit – Erstklassige Funktionen

Wenn OpenVPN für eine Sache bekannt ist, dann dafür, dass es eines der sichersten Protokolle auf dem Markt ist.

Dieses individuelle Tunnel-Protokoll verwendet eine 256-Bit OpenSSL-Verschlüsselung und Authentifizierungszertifikate sowie IPv6.

OpenVPN verwendet ebenfalls SSL (secure sockets layer) und TLS (transport layer security) als Verschlüsselungen, um deine Datenübertragung zu schützen. Diese beiden Protokolle sind im Grunde gleich; TLS ist nämlich eine sicherere Version von SSL und die Verwendung von beiden zusammen garantiert dir eine Verbindung, die nicht sicherer sein kann.

Diese SSL-/TLS-Protokolle tauschen einzigartige Keys zwischen zwei Geräten aus – dieser Prozess heißt „Asymmetrische Kryptographie“. Hierbei wird ein öffentlicher Key für die Verschlüsselung deiner Daten verwendet (über den 256-Bit-Verschlüsselungs-Standard). Diese Daten wiederum können nur mit einem privaten Key entschlüsselt werden. Nur Geräte, die diese Keys haben, können auf die Daten zugreifen.

Für die eigentliche Informationsübertragung verwendet OpenVPN die beiden Protokolle UDP (User Datagram Protocol) und TCP (Transmission Control Protocol). TCP überprüft durchgehend alle Daten, um eine genaue und zuverlässige Übertragung sicherzustellen. UDP ist jedoch viel schneller, da es die Daten sofort übertragt und eine bestehende Verbindung aufrechterhält.

UDP ist das standardmäßige Protokoll von OpenVPN, solange die Verbindung stabil bleibt. Wird die Verbindung unterbrochen, wechselt OpenVPN automatisch auf TCP. Der Hintergedanke dieses Wechsels von Protokollen ist die Sicherstellung einer stabilen Verbindung ohne Einschränkungen deiner Sicherheit.

Außerdem verfügt OpenVPN auch über intelligente Sicherheitsfunktionen wie einen automatischen Notausschalter, der die Verbindung automatisch trennt, sobald sie zu schwach für TCP wird. OpenVPN bietet dir auch eine automatische Verbindung, wenn du dein Gerät hochfährst – was nützlich ist, da du nicht immer erst die App öffnen musst, um dein VPN anzuschalten.

Ein Beweis für die erstklassigen Sicherheitsfunktionen ist, dass OpenVPN das Vertrauen der besten VPN-Dienste am Markt genießt. Du kannst auch gerne ExpressVPN ausprobieren, um selbst zu sehen, wie es OpenVPN verwendet.

Datenschutz – Hier solltest du aufpassen

Auch wenn ich anfangs einige Bedenken hatte, weil OpenVPN eine kostenlose Software ist, fand ich im Verlauf heraus, dass diese Sorgen unbegründet waren.

OpenVPN sammelt nur sehr wenige Daten von dir. Du kannst das Programm sogar ausführen, wenn du nur deine E-Mail-Adresse angegeben hast. Es sind keine Zahlungs- oder persönlichen Informationen notwendig.

Das Problem liegt viel mehr in den Servern, mit denen du dich verbindest, während du das Protokoll verwendest. Pass hierbei auf! OpenVPN übernimmt keine Verantwortung, was mit deinen Daten passiert, wenn du dich mit Servern von Drittanbietern verbindest. Sie geben den Serverbesitzern auch keine Grenzen, was sie mit deinen Daten tun dürfen.

Screenshot der Datenschutzerklärung von OpenVPN.

Die Datenschutzerklärung von OpenVPN erstreckt sich nur auf OpenVPN selbst und nicht auf Drittanwender.

Ich habe mir mal ein paar der Datenschutzerklärungen der Drittanbieter angesehen, die OpenVPN-Server bereitstellen. In den meisten steht nichts darüber, ob sie deine Daten verkaufen oder nicht und alle speichern ihre Protokolle mindestens eine Woche, bevor sie sie löschen.

Nutzererlebnis

6.0

Gerätekompatibilität – Läuft auf fast jedem Gerät

Mich hat überrascht, dass OpenVPN fast auf jedem Gerät funktioniert. Ich habe – wie bei den meisten verfügbaren VPN-Anbietern – erwartet, dass es Grenzen gibt, auf welchen Systemen OpenVPN installiert werden kann.

Überraschenderweise konnte ich OpenVPN auf so gut wie jedem Gerät installieren, das ich besitze – auch auf iOS- und Android-Geräten.

Screenshot von Geräten, auf denen Sie OpenVPN erhalten können.

Hol‘ dir OpenVPN sowohl für Desktop- als auch für mobile Geräte.

Installation und Konfiguration – technisches Wissen erforderlich

Leider kann ich OpenVPN nicht für Anfänger von VPN bzw. Netzwerken empfehlen. Auch wenn die Benutzeroberfläche sehr intuitiv ist, kann es sein, dass du die technische Anforderungen nicht verstehst, wenn du nicht schon genau weißt, was du tust.

Tipp: Wenn du ein kompletter Neuling bist, was VPN angeht, empfehle ich dir diesen Artikel, damit du alles Notwendige weißt.

Du kannst OpenVPN auf 2 Wegen einrichten:

1. Manuelle Einrichtung

Die erste Methode erfordert viel technisches Wissen und Ressourcen und ich würde sie auch nicht gerade als einfach bezeichnen. Allerdings kannst du so die komplette Einrichtung erledigen, ohne Geld ausgeben zu müssen.

Zuerst solltest du dir hierzu OpenVPN Connect von der offiziellen Webseite herunterladen – so heißt der offizielle Open-Source-Client von OpenVPN.

Die eigentliche Installation der App ist einfach – und sobald sie installiert ist, kannst du Serverprofile importieren.

Mit diesen Serverprofilen fügst du Server zu OpenVPN hinzu. Du kannst sie auf zwei Methoden hinzufügen – entweder via der URL oder durch ziehen der .OVPN-Datei in die App.

Du musst allerdings erst ein bisschen durch Foren stöbern, um eine richtige URL bzw. eine funktionierende .OVPN-Datei zu finden. Da dies alles ein bisschen schwierig sein kann, solltest du bedenken, dass du auch immer ein VPN mit vorinstallierten Servern wie CyberGhost verwenden kannst.

Screenshot der beiden Möglichkeiten zum Importieren von Serverprofilen in die OpenVPN-Benutzeroberfläche.

Du kannst Serverprofile ganz einfach via URL oder .OVPN-Datei importieren.

Danach wirst du nach einem Namen und einem Passwort für den Server gefragt und kannst außerdem festlegen, ob du ein Proxy verwenden möchtest.

Du hast außerdem die Wahl, dich automatisch mit dem Server zu verbinden, sobald er importiert wurde – aber du kannst dich auch danach jederzeit verbinden, indem du einfach auf eine Schaltfläche klickst.

Hier findest du eine kurze Zusammenfassung des ganzen Vorgangs:

Kurzanleitung zur manuellen Einrichtung von OpenVPN

  1. Installiere die OpenVPN Connect App und starte sie
  2. Importiere dein Serverprofil via URL oder .OPVN-Datei
  3. Verbinde dich mit deinem neu hinzugefügten Server und beginne, sicher im Internet zu surfen

Wenn du dir immer noch unsicher darüber bist, wie du OpenVPN manuell einrichten kannst, findest du auf ihrer offiziellen Webseite eine umfassende Anleitung, wie du OpenVPN vollständig einrichtest.

2. Automatische Einrichtung

Die zweite Methode erfordert, dass du bereits ein bestehendes VPN-Abonnement eingerichtet hast. Abhängig von dem VPN-Service, bei dem du dich angemeldet hast, könnte diese Methode dich etwas Geld kosten.

Die meisten VPN-Anbieter, die ihr Geld wert sind, geben dir die Wahl, mit welchem Protokoll du dich verbinden möchtest – OpenVPN ist hierbei eine gängige Option.

Zum Glück ist dieser Vorgang relativ einfach und immer der Gleiche, ganz egal, welche VPN-App du verwendest.

Gehe in die Einstellungen deiner VPN-App und finde die Protokoll-Optionen. Die meisten VPN verwenden verschiedene Protokolle und OpenVPN ist eines davon.

Sobald du OpenVPN ausgewählt hast, kannst du dich mit einem Server verbinden – das Protokoll funktioniert mit allen,

Hier findest du auch eine kurze Anleitung für einen Überblick über diesen Vorgang:

Kurzanleitung für die Verwendung von OpenVPN mit einem VPN-Anbieter

  1. Starte dein VPN und gehe zu den Einstellungen
  2. Finde die Option zur Protokollkonfiguration und wechsle zu OpenVPN
  3. Verbinde dich mit deinem bevorzugten Server und alles ist erledigt!

Helpdesk

6.0

Mit OpenVPN hast du nicht die gewöhnlichen Optionen für deinen Kundenservice. Als Open-Source-Software gibt es keinen dedizierten Live-Chat oder E-Mail-Service.

Stattdessen findest du ein umfangreiches FAQ auf ihrer Webseite. Außerdem findest du dort eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du OpenVPN genau so konfigurierst, wie du möchtest.

Wenn du allerdings einen persönlicheren Kundenservice suchst bzw. eine spezifischere Frage hast, die nicht von dem Guide gelöst werden kann, findest du auch eine große Community von OpenVPN-Profis, die das Protokoll regelmäßig verwenden.

Warum ist Kundenservice wichtig?

Viele glauben, dass gute Unterstützung nur während der Installation eines VPNs nötig ist. Es gibt aber noch viele andere Fälle, bei denen Du vielleicht Kundenservice brauchst. Beispiele sind Verbindungen zu speziellen Servern, das Security-Protokoll wechseln und eine VPN-Verbindung im Router konfigurieren. In solchen Situationen kann der Support sehr nützlich sein. Wir prüfen jeden VPN-Anbieter, ob der Support immerzu erreichbar ist (auch spät nachts), wie schnell er antwortet und ob auf unsere Fragen eingegangen wird.

Preis

9.0

OpenVPN ist open Source – wie der Name schon vermuten lässt. Das bedeutet, dass es zu 100 % kostenlos ist!

Ich habe mich ein wenig auf der Webseite von OpenVPN umgesehen und konnte nicht einmal eine Schaltfläche für Spenden finden!

Natürlich bedeutet das nicht automatisch, dass es die richtige VPN-Lösung für dich ist. Wenn du etwas in der gleichen Preisklasse haben möchtest, dich aber nicht gut genug auskennst, um OpenVPN einzurichten, sieh dir doch mal diese Liste der kostenlosen Alternativen an.

OpenVPN bietet folgende Pakete

Urteil

Wenn du genug technisches Verständnis besitzt, kann OpenVPN eine perfekte Alternative für dich zu sein, wenn du kein VPN-Abonnement abschließen möchtest.

Wenn dir die Geschwindigkeit allerdings wichtig ist, ist OpenVPN nicht das beste VPN-Protokoll für dich, da es vordergründig das Ziel hat, dir die höchste Sicherheit zu bieten. Die Geschwindigkeiten von OpenVPN könnten sehr stark variieren, wenn du dich mit entfernten Servern verbindest – das könnte durchaus anders sein, wenn du dich über ein direktes VPN-Programm verbindest.

Außerdem gibt es einige Fragen hinsichtlich deiner Privatsphäre, wenn du Server von Dritten verwendest – aber du kannst auch vertrauenswürdige Server finden bzw. selbst einen einrichten.

FAQs zu OpenVPN

Sollte ich OpenVPN ausprobieren?

Wenn du kein Problem damit hast, die technisch sehr anspruchsvolle Einrichtung von OpenVPN vorzunehmen, solltest du es dir auf jeden Fall mal ansehen. Das gilt vor allem, wenn es dir nichts ausmacht, ein Bisschen Zeit in die Verwaltung und Wartung deines Servers zu stecken.

Wenn du allerdings neu in der Welt der VPN bist, oder dir die Download-Geschwindigkeit sehr wichtig ist, ist OpenVPN nicht die beste Option für dich. Ein alternatives VPN, das sehr wenig Konfiguration benötigt, ist ExpressVPN.

Kann ich OpenVPN kostenlos verwenden?

OpenVPN ist zu 100 % kostenlos und das wird sich ziemlich sicher auch nie ändern.

Wenn du einen Server eines Drittanbieters findet, der eine umfassende Datenschutzerklärung hat, kannst du somit sehr kostengünstig ein gutes VPN einrichten. Du kannst OpenVPN auch im Rahmen der Geld-Zurück-Garantie von ExpressVPN kostenlos testen.

Ist OpenVPN sicher?

Dieses VPN-Protokoll beschreibt sich selbst als das sicherste Protokoll auf dem Markt. Dies sind einige Features, weswegen es nicht sicherer geht als OpenVPN:

  • 256-Bit Open-SSL-Verschlüsselung mit Authentifizierungszertifikaten
  • SSL-/TLS-Verschlüsselungsprotokolle
  • UDP- und TCP-Übertragungsprotokolle
  • Automatischer Notausschalter und automatische Verbindung
Wissenswert
Vereinigte Staaten
2002
Nein
1
Kontaktdaten:
info@openvpn.net
www.openvpn.net
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