Bekanntgabe:
Unsere Bewertungen

Wizcase enthält Bewertungen, die von unseren Community-Reviewern geschrieben wurden. Die Erfahrungsberichte basieren auf der unabhängigen und professionellen Prüfung der Produkte durch die Reviewer.

Eigentümerschaft

Kape Technologies PLC agiert als Muttergesellschaft von Wizcase und besitzt CyberGhost, ZenMate, Private Internet Access sowie Intego. Diese Programme können auf dieser Website überprüft werden.

Empfehlungsgebühren

Wizcase kann eine Affiliate-Provision erhalten, wenn ein Kauf über die auf dieser Website bereitgestellten Links getätigt wird. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf den Inhalt der von uns veröffentlichten Rezensionen oder auf die rezensierten Produkte/Dienstleistungen. Unsere Inhalte können direkte Links zum Kauf von Produkten enthalten, die Teil von Partnerprogrammen sind.

Standards für Rezensionen

Alle Bewertungen, die auf Wizcase veröffentlicht werden, erfüllen unsere strengen Bewertungsstandards, um sicherzustellen, dass jede Bewertung auf der unabhängigen, ehrlichen und professionellen Prüfung des Produkts/der Dienstleistung durch den Bewerter basiert. Solche Standards erfordern, dass der Bewertende die technischen Qualitäten und Eigenschaften des Produkts neben seinem kommerziellen Wert für die Benutzer berücksichtigt, was sich auf das Ranking des Produkts auf der Website auswirken kann.

5 beste kostenlose Kindersicherungs-Apps in 2021 – PC, iOS & Android

Uwe Schuster
Zuletzt am Oktober 01, 2021 von Uwe Schuster aktualisiert

Ich habe Dutzende von Premium-Kindersicherungs-Apps getestet. Einige funktionierten sehr gut und andere nicht. Mich hat aber am meisten interessiert, ob ich Kosten sparen und eine kostenlose Kindersicherungs-App finden kann, die wirklich funktioniert.

Es dauerte jedoch nicht lange, bis ich erkannte, dass die meisten kostenlosen Kindersicherungs-Apps nicht sonderlich gut sind. Zumindest dann nicht, wenn ich meine Kinder tatsächlich davon abhalten möchte, Webseiten für Erwachsene zu besuchen. Und auch zur Überwachung der App-Nutzung, Begrenzung der Bildschirmzeit und Echtzeit-Standortverfolgung sind die meisten kostenlosen Apps nicht geeignet.

Einige der Apps bieten nämlich nur das absolute Minimum an Funktionen, in der Hoffnung, dass du im Laufe der Zeit ein Premium-Paket kaufst. Andere sind voll mit aufdringlicher Werbung, verlangsamen die Smartphones deiner Kinder und sind leicht zu deaktivieren. Denn oft können die Kinder die Einschränkungen problemlos umgehen – und das ist ja nicht der Sinn der Sache.

Nachdem ich mir jedoch über 30 kostenlose Kindersicherungs-Apps angeschaut habe, wurde ich tatsächlich fündig. Es gibt 5 Apps, die meine Kinder und ich verwenden konnten. Von allen war Qustodio die beste. Die App verfügt über umfassende Funktionen, wie z. B. einen Webfilter mit über 40 Kategorien, mehrere Tools zur Verwaltung der Bildschirmzeit, Echtzeit- und Geotracking. Über das sichere Cloud-basierte Dashboard konnte ich von überall auf die Daten zugreifen.

Obwohl das Tool nicht zu 100 % kostenlos ist, wird es mit einer bewährten 30-Tage-Geld-zurück-Garantie geliefert. Du kannst es also ohne Risiko testen und eine volle Rückerstattung erhalten, wenn du nicht zufrieden bist. Aus meiner Sicht reichen 30 Tage völlig aus, um zu schauen, ob die App einen Mehrwert bietet. So konnte ich mir in Ruhe anschauen, wie meine Kinder reagieren, welche Websites sie besuchen, welche Apps sie bevorzugen und wie viel Zeit sie pro Tag wirklich mit ihrem Smartphone verbringen. Mit diesem wertvollen Wissen war ich in der Lage, einige Familienregeln aufzustellen.

Teste Qustodio kostenlos für 30 Tage!

Du hast wenig Zeit? Hier findest du die besten kostenlosen Kindersicherungs-Apps – getestet im Oktober 2021

  1. Qustodio: Hervorragende Überwachungswerkzeuge, umfassende Webfilter, Geo-Tracking in Echtzeit, Tools zur Verwaltung der Bildschirmzeit und mehr.
  2. Norton Family: Anpassbarer Webfilter, grundlegende Bildschirmzeit-Tools, aber Geo-Tracking ist nur in bestimmten Ländern verfügbar.
  3. KidLogger: Überwacht das Anrufprotokoll deines Kindes und kann die in jeder App verbrachte Zeit begrenzen, verfügt aber nicht über einen Webfilter.
  4. FamilyKeeper: Echtzeit-Benachrichtigung und Geo-Tracking, aber keine Zeitlimits oder App-Sperrung.
  5. OpenDNS: Funktioniert auf Router-Ebene, um ungeeignete Websites zu blockieren, bietet aber keine Bildschirmzeitsteuerung.

1. Qustodio – Die beste kostenlose App für elterliche Kontrolle mit mehreren Bildschirmzeit-Tools, umfassenden Webfiltern und Echtzeit-Tracking

  • Anpassbare Regeln für die ganze Familie
  • Anruf- und SMS-Überwachung
  • Regeln und Zeitlimits für Apps & Spiele
  • Standortverfolgung in Echtzeit und Geofencing-Funktion
  • Bewährte 30-Tage-Geld-zurück-Garantie (ohne nervige Rückfragen)

In puncto Überwachung der Aktivitäten meiner Kinder auf ihren Computern und mobilen Geräten, war Qustodio die beste kostenlose Kindersicherungs-App, die ich getestet habe. Gerade die Einfachheit, Regeln einzurichten oder einen Zeitplan zu erstellen, wann meine Kinder ihre Geräte benutzen können, war beeindruckend. Auch Zeitlimits für Apps und Webfilter lassen sich ganz einfach anpassen.

Sobald ich mit der Einrichtung fertig war, installierte ich Qustodio auf dem Smartphone und Computer meines Kindes. Anschließend lief es im Hintergrund.

Qustodio bietet ein gut organisiertes, cloudbasiertes Eltern-Dashboard, auf das ich von überall zugreifen kann. Hier sehe ich alle wichtigen Daten, die es sammelt, kann alle Geräte jederzeit sperren, Änderungen am Webfilter vornehmen und den Standort der Geräte in Echtzeit überprüfen.

Eine meiner Lieblingsfunktionen ist die Möglichkeit, Regeln für jede App und jedes Spiel auf dem Smartphone zu erstellen. Auf diese Weise konnte ich einschränken, wie viel Zeit meine Kinder auf Netflix, Instagram und YouTube verbringen, während ich ihnen mehr Zeit für die Nutzung von Lern-Apps oder sogar ihrer Lieblings-Chat-Apps ließ.


Qustodio setzt Grenzen für Apps

Qustodio kommt mit zwei verschiedenen Tools zur Überwachung der Bildschirmzeit, die ich bei der Erstellung eines Zeitplans für die Kinder sehr hilfreich fand. Einerseits kannst du eine tägliche Erlaubnis festlegen. Zum Beispiel kannst du zwei Stunden pro Tag und sechs Stunden an Wochenenden erlauben. Weiter ist es möglich, einen Zeitplan festzulegen, der das Telefon den ganzen Tag über blockiert. Beispielsweise während der Schulzeit, der Hausaufgabenzeit und nach dem Schlafengehen.


Qustodio Tagesgeldeinstellung

Die beiden Qustodio-Bildschirmzeit-Tools

Der Webfilter verfügt über 40 Kategorien, mit denen ich festlegen konnte, welche Arten von Websites jedes meiner Kinder besuchen durfte. Ich habe sie gebeten, Lücken zu finden, um die Beschränkungen zu umgehen. Zum Beispiel durch die Nutzung des Inkognito-Modus oder verschiedener Browser. Aber anders als bei anderen Kindersicherungs-Apps konnten meine Kinder hier keine Schwachstelle finden.

Der einzige Nachteil bei Qustodio ist, dass die kostenlose Version ein wenig eingeschränkt ist. Sie kann nur auf einem Gerät verwendet werden und hat begrenzte Funktionen. Du kannst dies aber umgehen, wenn du die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie in Anspruch nimmst. Hierdurch bekommst du vollen Zugang und kannst Qustodio ohne Risiko testen. So hast du genügend Zeit, die Daten zu prüfen und zu sehen, wie deine Kinder ihre Smartphones benutzen. Wenn du dann ein beunruhigendes Nutzungsverhalten feststellst, kannst du direkt eingreifen.

Hol dir Qustodio für 30 Tage!

2. Norton Family – Spezielle Werkzeuge für Fernlernen, erweiterte Überwachungswerkzeuge

  • Anpassbarer Webfilter mit voreingestellten Regeln auf Basis des Alters
  • Wendet den SafeSearch-Filter automatisch auf Google, YouTube, Bing und mehr an
  • Täglicher Zeitplan und ein allgemeines Tageslimit für die Bildschirmzeitnutzung

Das erste, was mir an Norton Family auffiel, nachdem ich es auf dem Smartphone meines Sohnes installiert hatte, war die Transparenz der App. Sie erstellt eine Liste mit Hausregeln, sodass es keine Überraschungen gibt. Mein Sohn weiß daher, wie lange er sein Smartphone jeden Tag benutzen darf und welche Websites er besuchen darf. Außerdem wird er darüber informiert, dass Schlüsselwörter und Videos, die er sich ansieht, überwacht werden und vieles mehr.


Hausordnung der Norton-Familie

Die Hausordnung sorgt dafür, dass es keine Überraschungen gibt

Norton Family hat vor kurzem eine Fernlernfunktion eingeführt, die mir sehr gut gefällt. Sie blockiert ablenkende Apps und Websites, während die Kinder lernen, Hausaufgaben machen oder im Unterricht sind. Ich habe eine Liste mit Apps oder Websites erstellt, die mein Kind benötigt, um effektiv zu lernen. Die in den gelisteten Apps verbrachte Zeit wird nicht auf die tägliche Nutzungszeit angerechnet.

Der Webfilter ist sehr einfach einzurichten und schwer zu umgehen. Die App bietet empfohlenen Einstellungen, die auf dem Alter des Kindes basieren. Aber da Kinder nie wirklich gleich sind, gibt die App dir außerdem die Möglichkeit zu wählen, welche Kategorien erlaubt oder blockiert werden sollen. Außerdem kannst du eine Kategorie auf „Warnung“ setzen, wodurch das Kind gewarnt wird, dass die Website potenziell schädlich ist. Dies solltest du aber nur dann tun, wenn du deinem Kind wirklich zutraust, die richtige Entscheidung treffen zu können.


Norton Family Filter Eingeschränkte Kategorien

Wähle, welche Kategorien zugelassen oder eingeschränkt werden sollen

Das Bildschirmzeit-Tool ist nicht sehr flexibel, aber es macht, was es soll. Hier gibt es zwei Optionen: einen täglichen Zeitplan, der auf halbstündigen Blöcken basiert, und ein tägliches Nutzungslimit, das in Stunden-Blöcke aufgeteilt ist. Norton Family verfügt zudem über eine Instant Lock-Option, die ich verwende, wenn es Zeit zum Abendessen ist oder ich möchte, dass mein Sohn sein Smartphone verlässt und den Abwasch oder seine Hausaufgaben macht.


Legen Sie mit Norton Family Zeitlimits fest

Mit Norton Family konnte ich sehen, welche Apps mein Sohn herunterlädt und nutzt. Zwar konnte ich nicht, wie bei Qustodio, Zeitlimits für jede App festlegen, aber ich habe die Möglichkeit, jede App mit einem Klick zu blockieren.

Dank eines benutzerfreundlichen Dashboards für Eltern, das die Verwaltung einfach macht, wirst du von der Norton Family App nicht enttäuscht sein. Du kannst Norton Family 30 Tage langkostenlos nutzen. Hierzu musst du keine Kreditkartendaten angeben. Außerdem siehst du genau, was deine Kinder jeden Tag auf ihren Smartphones treiben.

Norton Family kostenlos testen!

3. KidLogger – Kostenlose Open-Source-App überwacht die Gerätenutzung für Windows, Mac und Android

  • Setze Zeitlimits oder Einschränkungen für bestimmte Apps
  • Überwache Anrufprotokolle und SMS-Empfänger

Ich war mir nicht sicher, was ich bekommen würde, als ich KidLogger heruntergeladen habe. Hierbei handelt es sich um eine Open-Source-App zur Kindersicherung. Ich habe sie hauptsächlich auf dem Android-Smartphone und dem Windows-Computer meiner Tochter verwendet und war überrascht, dass sie keinen Webfilter hat. Stattdessen führt die App einen detaillierten Bericht darüber, welche Website meine Tochter häufig besucht, welche Schlüsselwörter sie in Suchmaschinen eingibt und eine Liste der von ihr verwendeten Apps.

Ich war froh zu sehen, dass es eine Begrenzungs-Option gibt, dank der man einstellen kann, wie viel Zeit die Kinder mit Spielen oder der Nutzung verschiedener Apps verbringen dürfen. Zwar konnte ich kein tägliches Bildschirmzeitlimit festlegen, KidLogger bietet aber die Möglichkeit, eine App ganz zu blockieren.

Eine Funktion, die ich in keiner anderen kostenlosen App gesehen habe, ist die Bildschirmaufnahmefunktion. Sie funktioniert unter Windows und Mac und kann entweder Screenshots vom Bildschirm oder Bilder mit der Webcam machen – und zwar in festgelegten Zeitintervallen oder immer dann, wenn ein bestimmter Suchbegriff verwendet wird. Auf diese Weise gibt es keinen Raum zum Streiten oder Leugnen. Die Beweise werden dann in Form von Bildern im elterlichen Dashboard gesammelt.

Dass KidLogger mir nur sehr wenig Kontrolle über das Smartphone meiner Tochter gibt, gefällt mir nicht. Hierbei handelt es sich eher um eine Spionage-App, als eine App zur elterlichen Kontrolle. Wie ich bereits oben erwähnt habe, gibt es keinen Webfilter und auch keine Möglichkeit, eine allgemeine Zeitbeschränkung für das Gerät festzulegen.

Um ehrlich zu sein ist KidLogger die erste Open-Source-Kinderschutz-App, die ich getestet habe – und das Tool hat meine Erwartungen übertroffen. Es gibt zwar einige Verbesserungen, die ich gerne sehen würde, bevor ich sie weiter benutze, aber wenn du nach einer kostenlosen Kindersicherungs-App suchst, ist KidLogger besser als die meisten anderen kostenlosen Optionen.

KidLogger kostenlos ausprobieren

4. FamilyKeeper – Standortverfolgung und Benachrichtigungen in Echtzeit

  • Verwendet KI, um potenziell schädliches Verhalten zu erkennen
  • Schau dir den Batteriestand des Geräts deines Kindes an

FamilyKeeper ist ein perfektes Beispiel für ein Unternehmen, das seinen Benutzern einen kostenlosen Vorgeschmack auf seine Funktionen gibt. Natürlich in der Hoffnung, dass du dich anschließend für ein Upgrade auf ein kostenpflichtiges Premium-Paket entscheidest.

Ich habe die kostenlose Eltern-App auf meinem Smartphone und die Kinder-App auf dem mobilen Gerät meiner Tochter installiert. Über die App auf meinem Smartphone erhielt ich durch die GPS-Tracking-Funktionen Echtzeit-Updates darüber, wo sich meine Tochter gerade aufhielt.

Die App nutzt KI, um potenziell gefährliches Verhalten in sozialen Medien und Chat-Apps zu erkennen und Echtzeitwarnungen zu senden, wenn sie feststellt, dass das Kind Cybermobbing ausgesetzt ist, ungeeignete Websites besucht oder zu viel Zeit am Gerät verbringt. Webfilter kann ich jedoch nicht einstellen und auch eine Funktion zur Bildschirmzeitbegrenzung gibt es in der kostenlosen App nicht.

FamilyKeeper kostenlos testen

5. OpenDNS FamilyShield – Blockiert ungeeignete Websites

  • Starker Webfilter, der nicht umgangen werden kann
  • Kann auf Router-Ebene eingerichtet werden, um automatisch für alle Geräte im Netzwerk zu gelten

OpenDNS verfolgt einen einzigartigen Ansatz zur Kindersicherung. Und zwar die Änderung der DNS-Nummer in deinem Bedienfeld. Dies kann auf Router-Ebene oder für ein bestimmtes Gerät erfolgen. Obwohl es verwirrend klingen mag, hat OpenDNS eine einfach zu befolgende Anleitung, die dich durch den Prozess führt. Am Ende musst du lediglich die derzeit auf deinem System vorhandenen DNS-Daten durch die beiden DNS-Nameserver, die OpenDNS bereitstellt, ersetzen.

Sobald der DNS geändert wird, blockiert die App alle Websites, die als gefährlich, sexuell oder pornografisch eingestuft werden. Leider gibt es keine Möglichkeit, den Webfilter anzupassen. Dieser basiert nämlich auf einer vordefinierten Liste. Als ich während meines Tests verschiedene gefährliche Websites besuchte, blockierte der Filter aber jede dieser Seiten.

Dass OpenDNS keine Liste der Websites bereitstellt, die als geschmacklos definiert sind, gefällt mir nicht. Außerdem gibt für mich keine Möglichkeit, Websites zu einer schwarzen Liste hinzuzufügen. Ich kann also nicht aktiv kontrollieren, welche Seiten mein Kind auf keinen Fall besuchen soll. Ein weiterer großer Schwachpunkt ist das völlige Fehlen von Tools zur elterlichen Kontrolle, wie z. B. Bildschirmzeitbeschränkungen oder die Verfolgung des Geo-Standorts in Echtzeit.

Die Verwendung von OpenDNS bringt aber auch einige Vorteile mit sich. Zum Beispiel eine verbesserte Internetsicherheit und höhere Internetgeschwindigkeiten. Der Grund: OpenDNS ist einer der größten DNS-Dienstanbieter der Welt.

OpenDNS kostenlos ausprobieren

Risiken bei der Verwendung kostenloser Kindersicherungs-Apps: Was dir die Anbieter nicht sagen

Niemand arbeitet umsonst. Vor allem nicht dann, wenn der Hauptbestandteil des Geschäftsmodells ein System mit einem komplizierten Algorithmus ist. Apps zur Kindersicherung bieten dem Nutzer nun mal die erforderlichen Fähigkeiten zur Überwachung von Online-Aktivitäten auf Computern und mobilen Geräten. Umsonst wird diesen Service niemand anbieten.

Daher solltest du sofort skeptisch sein, wenn du eine Firma siehst, die eine völlig kostenlose App anbietet, mit der die Aktivitäten deines Kindes überwacht werden können. Sobald die App auf dem Gerät installiert ist und du alle Zugriffsberechtigungsanfragen zustimmst, hat das Unternehmen z. B. uneingeschränkten Zugriff auf die Fotos deines Kindes. Aber nicht nur das. Auch die Kontaktlisten sind für das Unternehmen zugänglich. Und sogar wohin dein Kind gerade unterwegs ist, kann das Unternehmen verfolgen. Das ist etwas beunruhigend, oder? Vor allem, weil die Liste an Überwachungsmöglichkeiten endlos weitergehen kann.

Abgesehen von der gläsernen Transparenz können Unternehmen diese Daten verwenden, um deine Kinder mit Werbung anzusprechen oder die Daten direkt an ihre Partner oder Drittanbieter zu verkaufen. Dies ist einer der Hauptgründe, warum es immer sicherer ist, einen kleinen Betrag pro Monat für ein Produkt zu zahlen. So gehst du sicher, dass niemand dein Kind ausspioniert und die Nutzerdaten verkauft.

Sicherheitsbedenken mit kostenlosen Kindersicherungs-Apps

Nehmen wir zum Beispiel an, dass wir es mit einem Unternehmen zu tun haben, das nicht daran interessiert ist, Geld zu verdienen. Das Unternehmen möchte also lediglich den Eltern helfen. Stell dir nun mal folgende Frage: Würdest du Geld in ein Produkt investieren, das du am Ende umsonst anbietest? Die Antwort ist klar oder? Und ganz ehrlich: Kein Unternehmen würde das jemals tun. Und was, wenn der Anbieter die eigenen Server nicht richtig sichert oder verschlüsselt? Das kann zu einem massiven Datenverlust führen. Hacker, die diese Daten stehlen, können sie dann wiederum für Identitätsdiebstahl, Betrug, Cybermobbing, Erpressung und mehr verwenden. Du siehst: Ohne ein durchdachtes Geschäftsmodell können Unternehmen keine sicheren Dienste anbieten.

Dies ist einer der Hauptgründe, warum du kostenlose Kindersicherungs-Apps eher meiden solltest. Wenn du wirklich nur ein kleines Budget hast, aber die Kontrolle über die Smartphones und Computer deiner Kinder für wichtig hältst, solltest du Qustodio herunterladen und die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie in Anspruch nehmen. Auf diese Weise kannst du zumindest eine aussagekräftige Stichprobe darüber generieren, wie oft deine Kinder ihr Smartphone benutzen, welche Apps sie verwenden, welche Websites sie besuchen und wo sie sich so herumtreiben. Du kannst diese Informationen dann nutzen, um mit deinen Kindern einen Plan zu erstellen, der sicherstellt, dass sie sich online intelligent und sicher verhalten.

Qustodio risikofrei erhalten

Kostenlose Kindersicherungs-Apps, die du vermeiden solltest – Hinweis: Diese Tools sind in den meisten Geräten bereits integriert

Es gibt mehrere kostenlose Kindersicherungs-Apps, die von großen, seriösen Unternehmen stammen. Diese Unternehmen haben in die Sicherheit investiert und scheinen anständige Funktionen zu bieten. Ich beziehe mich auf Microsoft Family, Apples Screen Time und Google Family Link. Diese Programme und Apps werden von genau den Unternehmen entwickelt, deren Technologie sich auf dem Gerät befindet – und man sollte meinen, dass sie umfangreiche Funktionen bieten.

Leider sieht die Wahrheit anders aus. Denn diese Apps sind im besten Fall eine nette Ergänzung zu einer Premium-Kindersicherungs-App. Jedoch funktionieren sie nicht als eigenständige Apps. Grundlegend verfügen die Apps zwar über einige gute Funktionen, jedoch haben sie alle auch schwerwiegende Schwächen.

1. Microsoft Family

  • Keine mobilen Apps
  • Kinder können Gastkonten erstellen und alle Einschränkungen umgehen
  • Der Webfilter ist nicht sehr gründlich

2. Google Family Link

  • Nur verfügbar für Kinder unter 13 Jahren
  • Jedes Kind kann mit einem gefälschten Geburtstag ein alternatives Google-Konto erstellen und so alle Einschränkungen umgehen
  • Kein Filter zum Sperren unangemessener Inhalte

3. Apples Bildschirmzeit

  • Durch das Ändern der Zeitzone können Kinder verhindern, dass die Zeitplanungsfunktion ihr Smartphone sperrt
  • Kinder können Apps deinstallieren und neu installieren, um App-spezifische Zeitbeschränkungen zu umgehen
  • Siri kann die Ausfallzeit außer Kraft setzen und iMessage öffnen

Der Grund, warum diese Apps nichts taugen, ist einfach: Es gibt keinen guten Grund für diese Unternehmen, in starke Kindersicherungsfunktionen zu investieren. Klar, es ist ein gutes Marketing, die Apps im Portfolio zu haben und der Öffentlichkeit zu zeigen, wie sehr sie sich kümmern – aber das ist bei weitem nicht das Hauptanliegen der Unternehmen.

Grundsätzlich ist es doch so: Genauso wie ich meinen Hamburger lieber von einem Burgerladen und nicht von der örtlichen Pizzeria kaufe, würde ich lieber eine Kindersicherungs-App von einer Firma kaufen, die sich darauf konzentriert, meine Kinder vor den Gefahren im Internet zu schützen. Wie z. B. Qustodio. Durch spezifische Apps zur Kindersicherung bleibst du immer auf dem Laufenden, was neue Online-Trends angeht und verstehst gleichzeitig, was sich deine Kinder auf ihren Smartphones und Computern anschauen.

Schütze deine Kinder mit Qustodio

So habe ich die besten kostenlosen Kindersicherungs-Apps im Jahr 2021 getestet und eingestuft

Es war ein langwieriger Prozess, bei dem ich über 30 kostenlose Kindersicherungs-Apps auf mein Smartphone, die Smartphones meiner Kinder und unseren Computer heruntergeladen habe. Einige der Apps kannte ich bereits vom Testen der Premium-Apps. Andere habe ich online gefunden, und wiederum andere wurden von Freunden empfohlen.

Ich habe jedes Programm bis zu einer Woche lang auf dem Gerät installiert, um zu sehen, welche Art von Daten es sammelt, wie die Benutzeroberfläche aussieht und ob meine Kinder oder ich die Einschränkungen umgehen können. Hier sind einige der Faktoren, die ich zur Erstellung meiner Rangliste verwendet habe:

  • Ist es wirklich kostenlos? Ich wollte eigentlich nur Apps aufnehmen, die zu 100 % kostenlos sind. Eigentlich. Denn leider stimmt die alte Redewendung: „Man bekommt, wofür man zahlt.“ Daher habe ich meine Regeln erweitert, um einige Apps mit kostenlosen Testversionen oder Geld-zurück-Garantien zuzulassen – vorausgesetzt, dass die Rückerstattung nicht zu einem Problem wird. Damit war Qustodio die beste Wahl. Ich bekam schnell eine volle Rückerstattung, nachdem ich die App 28 Tage lang benutzt hatte.
  • Funktioniert die App wie beworben? Bevor ich die Apps getestet habe, schaute ich mir die einzelnen Anbieter-Websites sorgfältig an. Hier habe mir durchgelesen, welche Funktionen wirklich enthalten sind. Sobald ich festgestellt habe, dass ein Anbieter fälschlicherweise mit der Überwachung der Bildschirmzeit wirbt, obwohl diese hinter einer Paywall verborgen ist, habe ich die App aus dem Ranking entfernt.
  • Verlangsamt die App das Smartphone oder den Computer? Natürlich wollte ich meine Kinder mit der Installation der Apps zur Kindersicherung nicht bestrafen. Wenn ich also sah, dass die App eine Menge Ressourcen verbrauchte und das Gerät verlangsamte, deinstallierte ich sie wieder. Die besten Apps sind die, die im Hintergrund laufen. So vergessen die Kinder schnell, dass sich die App überhaupt auf dem Gerät befindet.
  • Wie sieht die Datenschutzrichtlinie der App aus? Das war für mich wichtig, da diese Apps auf alles zugreifen können, was meine Kinder online treiben. Ich musste also sicherstellen, dass das Unternehmen die Daten nicht an Dritte verkauft oder mein Verhalten nutzt, um meine Kinder mit Werbung zu bombardieren.

FAQ

Warum zeigst du mir kostenpflichtige Apps, obwohl es auf dieser Seite doch um Gratis-Apps zur Kindersicherung geht?

Das ist eine berechtigte Frage. Mein Team und ich haben eine Weile darüber debattiert, bevor wir diesen Beitrag veröffentlicht haben. Die Quintessenz ist aber, dass ich kostenlosen Kindersicherungs-Apps nicht traue – gleichzeitig verstehe ich aber, dass Menschen manchmal eine kostenlose Option brauchen, um ihre Kinder zu schützen. Durch die Einbeziehung vertrauenswürdiger Unternehmen, wie Qustodio und Norton Family, die ihre Dienste für eine begrenzte Zeit kostenlos anbieten, können Eltern jedoch einen Einblick in das Online-Leben ihrer Kinder erhalten. Anhand dieser Daten entscheiden sie dann, ob eine Investition in ein kostenpflichtiges Abonnement Sinn macht oder nicht.

Taugen kostenlose Kindersicherungs-Apps etwas?

Wie bei allem im Leben, bekommst du, wofür du bezahlst. Die Installation von kostenlosen Kindersicherungs-Apps auf dem Gerät deines Kindes birgt viele Risiken. Wenn du nicht richtig abgesichert bist, kann dein Kind Opfer von Cyberangriffen und Hackern werden, die über eine Hintertür auf das Gerät deines Kindes zugreifen. Außerdem sind die Funktionen bei 100 % kostenlosen Apps eingeschränkt. Daher solltest du die 30-Tage-Geld-zurück-Garantievon Qustodio in Anspruch nehmen. Hierbei handelt es sich um eine sichere App mit Premium-Funktionen. Ich habe die Rückerstattungsrichtlinie persönlich getestet und mein Geld schnell zurückerhalten – ohne, dass nervige Fragen gestellt wurden.

Kann ich die kostenlosen Kindersicherungs-Apps, die in meinem Smartphone oder Computer integriert sind, einfach werden?

Nach meiner Erfahrung sind Apps wie Google Family, Screen Time und Microsoft Family für Kinder so einfach zu umgehen, dass es sich nicht einmal lohnt, sie zu konfigurieren. Diese Firmen konzentrieren sich nicht darauf, die Apps häufig zu aktualisieren, da dies für sie eine geringe Priorität hat. Ich bevorzuge daher eher Apps, wie Norton Family. Warum? Anbieter, wie Norton geben dir eine kostenlose 30-tägige Testversion an die Hand, die über eine Liste mit gefährlichen Worten, Slangs und Phrasen verfügt – diese wird zudem ständig aktualisiert.

Kann ich das Smartphone meines Kindes mit einer kostenlosen Kindersicherungs-App überwachen?

Wie bei allen Funktionen in kostenlosen Kindersicherungs-Apps sind die Überwachungswerkzeuge relativ begrenzt. Jedes Werkzeug bietet lediglich einen Vorgeschmack. FamilyKeeper zum Beispiel warnt dich vor potenziell schädlichen Aktivitäten, KidLogger macht Screenshots vom Gerät deines Kindes und OpenDNS blockiert Webseiten für Erwachsene. Um eine umfassende Überwachung des Mobiltelefons deines Kindes kostenlos zu erhalten, solltest du entweder Qustodio erwerben und die großzügige Geld-zurück-Garantie nutzen oder die kostenlose Norton Family-Testversion herunterladen.

Sind kostenlose Kindersicherungs-Apps sicher?

Ja, alle oben aufgeführten Apps wurden auf Sicherheitslücken getestet. Ich habe mir die Datenschutzbestimmungen durchgelesen und mehrere Viren- und Malware-Scans durchgeführt, um sicherzustellen, dass sie sicher sind.

Fazit

Kein Unternehmen ist so selbstlos, dass es eine komplett kostenlose Kindersicherungs-App entwickelt, die mit Premium-Funktionen ausgestattet ist. Konkret heißt das, dass du besonders auf die Funktionen achten musst, die hinter einer Paywall versteckt sind. Gerade bei kostenlosen Apps zur Kindersicherung solltest du besonders auf Adware-Betrug, Datenschutz oder gefährliche und unnötige Dateien achten, die zusammen mit den Apps installiert werden. Da das ein ganz schöner Aufwand ist, bevorzuge ich Qustodio. Dieses Tool ist zwar nicht lebenslang kostenlos, jedoch kannst du es bequem 30 Tage lang risikofrei nutzen und erhältst so einen guten Einblick darüber, was deine Kinder online so treiben. So kannst du schnell alle Probleme analysieren und beheben.

Qustodio jetzt kostenlos ausprobieren!

Hat dir der Artikel gefallen?
Wir freuen uns über eine Bewertung!
Ich mag es gar nicht Nicht so mein Fall War ok Ziemlich gut Ich liebe es
4.50 Bewertet von 2 Nutzern
Titel
Kommentar
Danke für dein Feedback
Uwe Schuster
Verfasst von Uwe Schuster
Uwe ist Technik-Enthusiast und hat seinen Master-Abschluss an der International School of Management in Hamburg absolviert. Seine Privatsphäre im Internet liegt ihm gerade im Hinblick auf die voranschreitende Digitalisierung sehr am Herzen.