Was ist ein VPN? Das komplette Einsteigerhandbuch für VPNs im Jahr 2019

Zuletzt am Dezember 10, 2019 von Gray Williams aktualisiert

Wichtig: Brauchst du WIRKLICH einen VPN? Die Antwort ist ja! Um deine Privatsphäre vor den vielen Unternehmen im Internet zu schützen, solltest du einen VPN nutzen. So schützt du deine privaten Daten und gehst sicher, dass niemand verfolgt, auf welchen Internetseiten du unterwegs bist.

VPNs (Virtual Private Networks) sind ein sehr sinnvolles Tool, um online sicher unterwegs zu sein. VPNs schützen dich vor Hackern, Malware und anderen zwielichten Dingen, die es im Internet so gibt. Außerdem können sie dir dabei helfen, Zensuren zu umgehen, damit du im ganzen Internet ohne Einschränkungen unterwegs sein kannst.

Obwohl VPNs vielleicht etwas kompliziert scheinen, sind sie im Grunde sehr nutzerfreundlich. Du musst daher definitiv kein Experte sein, um einen VPN zu benutzen.

In diesem Leitfaden, werde ich alle technischen Details soweit vereinfachen, damit du die grundlegende Funktionsweise eines VPN verstehst – auch wenn du ein blutiger Anfänger bist. Konkret heißt das, dass du im Handumdrehen in der Lage sein wirst, einen VPN zu nutzen.

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Video (1 Minute): Was ist ein VPN und wie funktioniert es?

Das Internet ohne VPN zu nutzen, ist in etwa vergleichbar mit dem Versand einer Postkarte. Weil deine Daten zwischen Servern hin- und hergeschickt werden, können sie leicht abgefangen werden und daher schnell in falsche Hände geraten. Außerdem kann im Grunde jeder sehen, wann du welche Dinge wohin versandt hast.

Vielleicht ist es dir egal, ob Hacker sehen können, dass du dir lustige Katzenvideos reinziehst.  Aber wenn es um deine persönlichen Daten geht, solltest du lieber auf Nummer sicher gehen, bevor du es später bereust.

Und genau hier kommt der VPN ins Spiel. Da VPNs eine Verschlüsselung verwenden, ist es so als würdest du deine Daten in einem extrem sicheren Paket verschicken, dass nur der vorgesehene Empfänger öffnen kann. Wenn jemand versucht, deine Daten anzusehen, wird er nur ein großes Durcheinander von verschlüsselten Informationen zu Gesicht bekommen. Und weil ein VPN zudem deine IP-Adresse maskiert, hat der Empfänger keine Ahnung, wer die Daten gesendet hat.

Hier ein kurzer Überblick, wie ein VPN aus Sicht des Benutzers funktioniert:

  • Du startest die VPN-App auf deinem Gerät und verbindest dich mit dem von dir gewünschten Server.
  • Sobald du damit beginnst, das Internet zu nutzen, verschlüsselt die App vor der Übertragung alle deine Daten. Das heißt, nicht einmal dein Internetdienstanbieter kann diese sehen!
  • Deine verschlüsselten Daten werden an den VPN-Sever weitergeleitet, mit dem du verbunden bist.
  • Der VPN-Server gibt die Daten an die Website weiter, auf die du zugreifen möchtest – egal ob Streaming-Site, soziales Netzwerk, ein Online-Banking-Dienst oder etwas anderes.

Im Grunde denkt die Website, auf die du zugreifst also, dass der Traffic vom VPN-Server kommt. Sie kann deine IP-Adresse, deinen Standort oder andere dich identifizierende Informationen nicht sehen – nur die IP des VPN-Servers. Gleichzeitig werden deine Daten außerdem durch eine Verschlüsselung vor neugierigen Dritten geschützt.

Wie kann dir ein VPN nun helfen?

Jetzt, da du weißt, was ein VPN leisten kann und wie es funktioniert, lass uns einen Blick darauf werfen, wie ein VPN dir helfen kann!

Freischalten von Netflix, BBC iPlayer, Amazon Prime Video, Vudu, Hulu, und anderen globalen Inhalten

Wenn du dich in einem Land befindest, in dem bestimmte Inhalte nicht verfügbar sind, willst du vielleicht aber doch auf diese zugreifen können, oder? Nun, manche Länder blockieren Plattformen, wie z. B. Netflix, Hulu, BBC iPlayer und YouTube. Das heißt konkret, dass du eine nervige Fehlermeldung nach der anderen angezeigt bekommst, wenn du trotzdem versuchst auf die Inhalte zuzugreifen.

Aber ein VPN kann dir dabei helfen, geografische Sperren zu umgehen und von überall auf der Welt die Inhalte zu schauen, die du willst. Einige Dienste (wie z. B. Netflix) haben dies jedoch erkannt und daher eine fortschrittliche VPN-Erkennungssoftware entwickelt, um solche Zugriffe zu blockieren. Alles war du hier machen musst, ist ein VPN auszuwählen, der diese Blockaden umgehen kann.

Spiele regional blockierte Games von überall

Hast du schon mal versucht ein Online-Game zu zocken, aber dann festgestellt, dass es in Deutschland blockiert ist? Da bist du nicht allein — diese frustrierende Erfahrung mussten schon viele Gamer machen, weshalb das Thema weltweit diskutiert wird. Aber mit einem VPN kannst du deinen Standort verändern und jedes Spiel von überall spielen – weltweit!

Sicheres Torrenting

Torrenting kann riskant sein, wenn du nicht sicher bist, was in den einzelnen Dateien enthalten ist. Schlimmer noch: Nicht selten können Behörden dir Schwierigkeiten bereiten, wenn du etwas herunterlädst, was du eigentlich nicht darfst.

Ein VPN kann dich in diesem Fall schützen, in dem es deine Identität verbirgt. Außerdem verhindert es, dass dein Internetdienstanbieter mitbekommt, was du im Internet so machst und schlimmstenfalls deine Bandbreite reduziert. Einige VPN-Anbieter, wie z. B. NordVPN und CyberGhost verfügen sogar über dedizierte Torrenting-Server und zusätzliche Funktionen zum Schutz vor Malware.

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Bessere Privatsphäre und Anonymität online

Hast du deine Bankverbindung schon mal über das Internet an Freunde verschickt? Nutzt du manchmal öffentliche Wifi-Netzwerke? Wenn dem so ist, hast du die Tür für Hacker sehr weit offen gelassen, gerade wenn du einen öffentlichen Wifi-Hotspot nutzt.

Ein gutes VPN verwendet eine fortschrittliche Verschlüsselung, um deine Daten zu schützen. Hierdurch wird außerdem sichergestellt, dass die Websites, die deine Daten empfangen, nicht sehen können woher diese stammen, was eine extra Dosis Anonymität verspricht.

Umgehung der Zensur

Eine Vielzahl von Ländern auf der ganzen Welt zensieren Inhalte, weil diese nicht mit ihren politischen oder religiösen Überzeugungen übereinstimmen. Wenn du planst, ein Land zu bereisen, in dem das Internet stark zensiert wird (wie z. B. China), brauchst du ein VPN, um die dortigen Einschränkungen zu umgehen. Ohne dieses VPN sind selbstverständliche Dienste, wie z. B. Google oder Facebook unmöglich. Ein VPN hilft dir dabei, diese Seiten trotzdem zu besuchen und schützt deine Daten zusätzlich vor neugierigen, unerwünschten Blicken.

Abgesehen davon kannst du ein VPN auch dazu nutzen, um Firewalls zu umgehen, die in Büro- oder Schulnetzwerken üblich sind.

Verbessere deine Internetverbindung und Geschwindigkeit

Manchmal kann dein Internetdienstanbieter deine Internetverbindung absichtlich verlangsamen. Warum? Es kann daran liegen, dass dein Anbieter erkennt, dass du Torrenting betreibst oder generell eine bestimmte Datengrenze überschritten hast. Manche Anbieter nutzen diese Strategie sogar dazu, dich in der Geschwindigkeit herunterzustufen. Dies wird auch als Drosselung bezeichnet.

Aber mit einem VPN bleiben all deine Aktivitäten privat und nicht einmal dein Internetdienstanbieter weiß, was du machst. Das heißt im Umkehrschluss, dass er deine Geschwindigkeit auch nicht drosseln kann, sodass es tatsächlich zu einer Steigerung der Geschwindigkeit kommt.

Spare Geld

Manchmal kann ein VPN tatsächlich Geld sparen. Wie? Nun, viele E-Commerce-Plattformen zeigen Nutzern je nach Standort unterschiedliche Preise – so kann eine Verbindung zu einem Server in einem anderen Land Ihnen günstigere Angebote ermöglichen. Wenn Ihnen die Buchung eines Fluges von den USA nach Großbritannien z. B. zu teuer erscheint, können Sie ein günstigeres Angebot finden, indem Sie sich mit einem indischen Server verbinden.

Gerade wenn du regelmäßig reist ist das großartig. Mit einem VPN kannst du somit einen erheblichen Betrag an Geld einsparen, wenn es um die Kosten für Flug, Unterkunft, Leihwagen oder anderen Online-Käufen geht.

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Mögliche Nachteile bei der Nutzung eines VPN

  • Sie können deine Verbindung ein wenig verlangsamen. Deine Daten müssen verschlüsselt und über einen VPN-Server geleitet werden – dieser kann weit weg von deinem tatsächlichen Standort sein. Diese Entfernung führt zwangsläufig zu einer Verlangsamung, jedoch kannst du diese Geschwindigkeitseinbrüche deutlich reduzieren, indem du dich für einen extrem schnellen VPN-Anbieter wie ExpressVPN entscheidest.
  • Einige Seiten blockieren VPNs. Bestimmte Websites (wie z. B. Netflix) sind mittlerweile wirklich gut darin, wenn es um die Blockierung von VPNs geht. Jedoch sind die Premium-VPN-Anbieter in der Lage, auch diese Blockaden zu umgehen.
  • Die Besten kosten Geld. Es gibt zwar kostenlose VPNs, jedoch sind diese meist in ihren Funktionen begrenzt und besitzen Sicherheitslücken.
  • Dein Provider könnte deine Daten protokollieren. Da deine Daten über die Server des VPN-Anbieters laufen, besteht immer das Risiko einer Speicherung. Um dieses Risiko zu minimieren, solltest du sicherstellen, dass dein Anbieter über eine No-Log-Richtlinie verfügt und nicht in einem Land ansässig ist, in dem er Daten an Behörden weitergeben muss. Du solltest daher immer erst die Datenschutzerklärung lesen, um zu erfahren, wie mit deinen Daten umgegangen wird.
  • VPNs sind in manchen Ländern illegal. Du könntest in manchen Ländern Schwierigkeiten mit den Behörden bekommen, wenn du einen VPN nutzt. In Ländern wie China, der Türkei und dem Irak sind VPNs nämlich illegal.
  • Du teilst dir deine IP-Adresse mit anderen Nutzern. An jedem Server sind mehrere VPN-Nutzer angebunden, sodass deine IP-Adresse mit der einer anderen Person identisch ist. Dies kann ein Problem darstellen, wenn sich jemand bei der Nutzung eines VPN unangemessen verhält. So kann es dazu kommen, dass die IP-Adresse auf die schwarze Liste gesetzt wird. D. h. selbst wenn du nichts Schlimmes gemacht hast, kannst du für das Verhalten anderer Nutzer bestraft werden. Vermeiden kannst du dies, indem du dedizierte IP-Adressen verwendest.
  • VPNs sind nicht für alle Geräte verfügbar. Es kann schwierig sein, Apps für ältere Geräte oder Geräte mit ungewöhnlichem Betriebssystem zu finden.

Was du bei der Wahl eines VPN beachten solltest

Wenn du mit dem Gedanken spielst, ein VPN-Abonnement abzuschließen, gibt es ein paar Dinge, die du beachten solltest:

  • Schnelle Verbindungsgeschwindigkeiten
  • Starke Verschlüsselung und hochwertige Sicherheitsprotokolle
  • Vertrauenswürdige Datenschutzrichtlinien
  • Zugriff auf globale Inhalte möglich
  • Kompatibilität mit mehreren Geräten und plattformübergreifende Funktion
  • Gute Nutzererfahrungen
  • Zuverlässiger Kundenservice
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Schnelle Geschwindigkeiten

Die Nutzung eines VPN kann deine Verbindung verlangsamen, weil deine Daten verschlüsselt und über einen anderen Server geleitet werden. Bei einigen VPNs ist der Unterschied kaum spürbar, bei anderen kommt es zu einer erheblichen Verlangsamung. Dein VPN wird dir nicht viel nützen, wenn die Verbindungsgeschwindigkeit leidet, deshalb solltest du sicherstellen, dass du einen Dienst mit unbegrenzter Bandbreite und vielen schnellen Servern auswählst.

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Starke Verschlüsselung und hochwertige Sicherheitsprotokolle

Einer der Hauptgründe für eine Nutzung eines VPN ist die Sicherheit der Verbindung, daher solltest du gerade auf diesen Punkt besonders achten. Achte bei den verschiedenen Anbietern darauf, dass diese eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung anbieten — welche Industriestandard ist — und mit hochsicheren Protokollen wie OpenVPN and IKEv2 arbeiten.

Vertrauenswürdige Datenschutzrichtlinien

Es ist extrem wichtig, einen Anbieter mit einer strikten Keine-Logs-Richtline zu wählen. Andernfalls speichert der VPN-Anbieter deine Daten und könnte diese möglicherweise an Dritte wie z. B. Regierungen weitergeben. Stelle daher sicher, dass der Anbieter seinen Sitz außerhalb der Five-Eyes-Länder hat (das sind Gruppen von Ländern, die Überwachungsdaten austauschen). Wenn du dir nicht sicher bist, wo dein Anbieter seinen Sitz hat, solltest du die Datenschutzerklärung nochmal genauer unter die Lupe nehmen.

Zugriff auf globale Inhalte möglich

Ein großes Plus von VPNs ist, dass sie dir helfen, Zensur sowie geografische Sperren zu umgehen. Aber nicht alle VPNs sind in dieser Hinsicht gleich aufgebaut. Wenn du deinen VPN dazu nutzen willst, auf spezielle Websites wie z. B. Netlflix zuzugreifen oder bestimmte Firewalls von Ländern zu umgehen, solltest du vorher recherchieren und sicherstellen, dass dein Anbieter dies kann, bevor du kaufst. Durch eine kostenlose Testmitgliedschaft und Geld-zurück-Garantie ist es aber sehr einfach VPNs risikofrei zu testen.

Kompatibilität mit mehreren Geräten und plattformübergreifende Funktion

Du möchtest natürlich, dass all deine Geräte geschützt sind, daher solltest du nach einem Anbieter suchen, der es dir erlaubt, mehrere Verbindungen gleichzeitig aufzubauen. Außerdem solltest du bei der Auswahl daran denken, dass die App des Anbieters mit allen deinen Geräten kompatibel sein sollte.

Gute Nutzererfahrungen

Verschwende dein Geld nicht an einen Anbieter, der langsam und unzuverlässig ist und eine unübersichtliche Benutzeroberfläche hat. Du solltest ein wenig Recherche betreiben und sicherstellen, dass der VPN-Anbieter deiner Wahl ein hohes Rating hat, bevor du dich zu einem Kauf entscheidest. Das Lesen von Reviews ist eine gute Möglichkeit, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Zuverlässiger Kundenservice

Wenn irgendetwas schief läuft, sollte sichergestellt sein, dass dir schnell geholfen wird. Schau nach einem Anbieter, der einen 24/7 Support via Live-Chat anbietet und dir außerdem einen Email-Support bietet. Ein Pluspunkt ist es, wenn du den Anbieter auch telefonisch erreichen kannst.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Wenn du für einen Service zahlst, musst du dich auch darauf verlassen können, dass er gute Dienste leistet. Das heißt also, dass du dich nicht unbedingt für den billigsten Anbieter entscheiden solltest. Stattdessen solltest du nach einem Anbieter Ausschau halten, der all die oben genannten Funktionen zu einem fairen Preis anbietet.

Hinweis: Die Masse an Informationen mag überwältigend erscheinen, aber keine Panik! Ich habe alle wichtigen VPN-Anbieter wie z. B. NordVPN, ExpressVPN und Surfshark bereits getestet und kann dir deshalb bei deiner Entscheidung helfen.

Wie du ein gutes VPN auswählst

Wie wählt man nun das beste VPN aus? Nun, das hängt davon ab, wofür du einen VPN benötigst. Wirf einfach mal ein Blick auf die folgenden Szenarien und schau, welches am ehesten auf dich und deine Nutzungsgewohnheiten zutrifft. Ich gebe dir verschiedene Tipps, damit du dir am Ende sicher bist, welcher VPN-Anbieter die beste Wahl ist.

Wenn du wissen willst, ob ein VPN eine bestimmte Funktion hat (z. B. einen Kill-Switch oder eine App für den Smart-TV), dann besuche am besten die Website des Anbieters. Normalerweise gibt es hier einen Abschnitt, in dem alle Funktionen sowie alle verfügbaren Apps aufgelistet sind.

Zum Entsperren von globalen Inhalten

Wenn du auf Inhalte zugreifen möchtest, die in deinem Land nicht verfügbar sind (z. B. Netflix), musst du einen VPN verwenden, um deinen Standort zu verschleiern.

  • Geschwindigkeit: Während meiner Tests konnte ich feststellen, dass Geschwindigkeiten von 5 Mbit/s im Allgemeinen gut genug sind, um HD ohne Pufferung zu streamen. Du kannst hierzu verschiedene Reviews finden oder einfach ein VPN mit (einer bewährten) blitzschnellen Geschwindigkeit testen um zu sehen, ob es für deine Ansprüche reicht.
  • Möglichkeit des Zugriffs auf globale Inhalte: Und wie findest du nun heraus, ob und auf welche Streaming-Services ein VPN zugreifen kann? Zum einen kannst du Rezensionen zu den besten VPNs lesen – diese verraten häufig, ob die einzelnen VPNs die Sperren von Netflix, Hulu und BBC iPlayer umgehen können. So kannst du einfach überprüfen, ob du deinen Lieblings-Streaming-Dienst mit dem VPN nutzen kannst.
  • Serverstandorte: Wenn du Anime auf dem japanischen Netflix schauen möchtest, sollte der VPN über Server in Japan verfügen. Außerdem sind natürlich Server in Großbritannien notwendig, um auf den BBC iPlayer zuzugreifen. Einige Top-VPNs (wie z. B ExpressVPN) geben dir sogar eine Liste an die Hand, auf der alle Services aufgeführt sind, auf die du mit ExpressVPN zugreifen kannst.
  • Gerätekompatibilität: Überprüfe in jedem Fall, ob der Anbieter Apps für all deine Geräte zur Verfügung stellt (einschließlich Smart TVs oder Streaming-Geräte).
Profi-Tipp: Am besten probierst du einen VPN einfach aus, um herauszufinden, ob er für dich gut geeignet ist. Du kannst dich ganz einfach für einen kostenlosen Testzeitraum anmelden um zu schauen, ob es die von dir benötigten Funktionen bereitstellt. Rezensionen sind zwar super – aber einen persönlichen Test des Produktes ersetzen sie nicht!

Zum Datenschutz und zur Anonymität (insbesondere in öffentlichen Netzwerken)

Öffentliche Netzwerke sind bekanntermaßen unsicher – daher ist es bei der Benutzung immer ratsam, die eigenen Daten zu schützen. Dieser Abschnitt ist auch dann relevant für dich, wenn du im Internet jederzeit anonym unterwegs sein möchtest.

  • Hochsichere Verschlüsselung: Dein VPN sollte mit einer militärischen 256-Bit-AES-Verschlüsselung ausgestattet sein. Dies ist die sicherste der Branche. Durch sie werden deine Daten vor Hackern geschützt.
  • Sichere Protokolle: Stelle sicher, dass das VPN entweder OpenVPN oder IKEv2 nutzt. Dies sind die stärksten verfügbaren Protokolle. Sie stellen sicher, dass deine Daten privat bleiben.
  • DNS-Leckschutz: Gelegentlich können Softwareprobleme dazu führen, dass deine IP-Adresse auch bei der Verwendung eines VPNs sichtbar wird. Gerade, wenn du ein öffentliches Netzwerk nutzt, willst du das natürlich nicht! Was kannst du also tun? Nun, einige VPNs (wie z. B. ExpressVPN) haben einen integrierten Schutz, der genau das verhindert.
  • Kill-Switch Funktion: Diese Funktion trennt dich vom Internet, wenn die VPN-Verbindung ausfällt. Das ist wichtig, um sicherzustellen, dass deine Daten nie an Dritte im selben Netzwerk weitergegeben werden. Nicht alle VPNs verfügen über die Kill-Switch Funktion. Deshalb solltest du sicherstellen, dass du nur Anbieter nutzt, die dir dieses Feature zur Verfügung stellen.

Für sicheres Torrenting

Torrenting kann riskant sein. Ob Malware oder Probleme mit Behörden – beim Download großer Datenmengen kannst du Probleme bekommen. Ein gutes VPN schützt dich vor beidem.

  • Hochsichere Verschlüsselung: Du brauchst ein VPN mit militärischer 256-Bit-AES-Verschlüsselung, wenn du sichergehen willst, dass deine Aktivitäten unentdeckt bleiben.
  • Geschwindigkeit: Eine schnelle Verbindung beim Torrenting ist das A und O – stelle also sicher, dass dein Anbieter eine unbegrenzte Bandbreite zur Verfügung stellt. Du kannst auf der Website des Anbieters oder in Reviews herausfinden, ob die Verbindungsgeschwindigkeit ausreichend ist.
  • P2P-Unterstützung: Einige Internetdienstanbieter drosseln die Bandbreite, wenn sie feststellen, dass du Torrenting betreibst. Daher solltest du sicherstellen, dass der VPN-Anbieter P2P unterstützt. Anbieter, wie NordVPN unterstützen Torrenting und bieten sogar dedizierte P2P-Server an.
  • Schutz vor Malware: Bestimmte VPNs bieten zusätzliche Funktionen, die dich vor Malware schützen (z. B. CyberSec von NordVPN oder CleanWeb von Surfshark)
  • Sichere Protokolle: Wie oben bereits beschrieben, solltest du sicherstellen, dass dein VPN-Anbieter OpenVPN oder IKEv2 verwendet. Hierdurch sind deine Aktivitäten komplett anonym.
  • Kill-Switch Funktion: Diese Funktion trennt dich vom Internet, sobald die VPN-Verbindung verloren geht. Gerade, wenn du Angst hast, von Behörden ins Auge gefasst zu werden, ist diese Funktion ein klares Must-Have.

Um Zensur zu umgehen

Ein VPN hilft dir dabei, Zensur am Arbeitsplatz, an der Uni oder sogar in anderen Ländern zu umgehen, in denen Internetzugang stark eingeschränkt ist. Jedoch solltest du bedenken: in manchen Ländern sind VPNs illegal. Sei dir also den Risiken bewusst und mache keine Kompromisse, wenn es um das Thema Sicherheit geht.

  • Hochsichere Verschlüsselung: Dein VPN sollte eine militärtaugliche 256-Bit-AES-Verschlüsselung aufweisen. Das ist besonders wichtig, wenn du dich in einem Land befindest, in dem VPNs illegal sind. Du willst ja schließlich sicherstellen, nicht erwischt zu werden.
  • Fähigkeit, die Zensur zu umgehen: Die meisten Dienste sollten kein Problem damit haben, die Blockaden am Arbeitsplatz zu überwinden, jedoch sieht es bei der Umgehung der großen chinesischen Firewall schon ganz anders aus. Wenn du planst, ein Land zu bereisen, in dem Zensur herrscht, solltest du einen Dienst wie z. B. ExpressVPN auswählen, da dieser dort nachweislich funktioniert.
  • Sichere Protokolle: Stelle sicher, dass dein VPN-Anbieter entweder OpenVPN oder IKEv2 nutzt. Das ist gerade in Ländern relevant, in denen du Probleme bekommen kannst, wenn du einen VPN nutzt.

Kostenlose VPNs im Vergleich zu kostenpflichtigen VPNs: Musst du unbedingt Geld ausgeben?

Am Markt gibt es verschiedene kostenlose VPNs – wenn du nicht gerade viel Geld übrig hast, können kostenlose VPNs dir einen ausreichenden Dienst erweisen, wenn du beim ganz normalen Surfen im Internet deine Privatsphäre schützen möchtest.

Es gibt jedoch ein paar wichtige Dinge, die du beachten solltest, wenn du einen kostenlosen VPN nutzt. Du bekommst nämlich wirklich das, wofür du bezahlst — kostenlose VPNs sind oft sehr langsam und begrenzen die verfügbare Datenmenge auf 2 GB pro Monat. Viel mehr als das normale Surfen im Netzt ist daher nicht drin. Zudem wirst du vergeblich nach einem Kundenservice suchen wenn irgendwas mal nicht stimmt. Manche kostenlose VPN-Anbieter nutzen sogar schwache Protokolle (wie z. B. PPTP) – diese haben meist große Sicherheitslücken.

Aber das ist noch nicht alles. Einige kostenlose VPNs nutzen möglicherweise fragwürdige Praktiken, um ihren Dienst zu finanzieren, sei es mit lästiger Popup-Werbung, Malware oder sogar dem Verkauf deiner Daten.

Wenn du beim Surfen mit deinem VPN Ruhe haben möchtest, empfehle ich dir einen zuverlässigen Premium-VPN-Anbieter mit einem guten Ruf. Kostenpflichtige VPNs sind keine große Investition, denn ich habe großartige VPN-Anbieter für nur 3 bis 5 Euro im Monat genutzt (wenn du versteckte Angebote und Rabatte findest wird es sogar noch günstiger!). Da die meisten Anbieter kostenlose Tests oder eine Geld-zurück-Garantie anbieten, kannst du die verschiedenen VPNs risikofrei testen, bevor du dich für ein Abonnement entscheidest.

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5 Top bewertete VPNs für Einsteiger

Du kannst dich noch immer nicht entscheiden, welchen VPN du nutzen willst? Hier sind meine Top 5 Empfehlungen.

1. NordVPN — Der #1 VPN für Einsteiger

Ein großartiger Rundum-Service. NordVPN bietet sehr gute Geschwindigkeiten, eine starke Verschlüsselung und viele zusätzliche Funktionen, wie z. B. einen Kill-Switch und einen Malware-Blocker – alles zu einem sehr günstigen Preis. Als ich den Service getestet habe, nahm die Installation nur wenige Minuten in Anspruch. Eine sehr einfache Benutzeroberfläche ermöglicht es dir, mit nur einem Klick eine Verbindung zu einem Server deiner Wahl herzustellen. Außerdem bietet NordVPN eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie an.

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2. ExpressVPN

ExpressVPN

Ein Premium-Service mit sehr hohen Geschwindigkeiten. ExpressVPN kann fast alle geografischen Sperren umgehen, auch die Zensur von China. In nur wenigen Schritten kannst du das VPN einrichten und wenn du hilfe brauchst, bekommst du diese sofort via Live-Chat. Auch in puncto Sicherheit ist das Unternehmen gut aufgestellt. Es nutzt die stärkste verfügbare Verschlüsselung und keine deiner Daten werden jemals auf irgendeiner Festplatte gespeichert. Genau wie NordVPN bietet ExpressVPN eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie an.

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3. CyberGhost

CyberGhost verfügt über mehr als 5900 Sever, sodass du zu jeder Zeit die bestmögliche Geschwindigkeit bekommst. Zudem hat es eine strenge Keine-Logs-Richtlinie, eine Kill-Switch Funktion und sogar einige selbstverwaltete Sever außerhalb der 14-Eyes-Allianz. Einige der Server sind für verschiedene Streamingdienste optimiert, sodass du die geografischen Sperren für Netflix, Hulu und weitere Services mit nur einem Klick umgehen kannst. Der Service ist zudem sehr preiswert und ermöglicht es dir, bis zu 7 Geräte zur gleichen Zeit anzuschließen. Mit einer 45-tägigen Geld-zurück-Garantie ist CyberGhost einer der großzügigsten Anbieter. Du kannst den Dienst natürlich auch gratis ausprobieren — ohne Kreditkarten-Daten zu hinterlassen — für 24 Stunden.

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4. Surfshark

Surfshark, ein neueres Unternehmen am Markt, hat sich durch exzellente Sicherheitsfunktionen, einem beeindruckenden Servernetzwerk und dem günstigen Preis sehr schnell einen Namen gemacht.

Mit einem Surfshark-Abonnement kannst du den Dienst auf einer unbegrenzten Anzahl von Geräten gleichzeitig nutzen. Zudem hast du über einen Live-Chat immer die Möglichkeit mit einem Experten zu sprechen, wenn es mal Probleme gibt. Neben einem Malware-Blocker verfügt Surfshark sogar über eine Funktion, die es ermöglicht,  deinen Traffic über mehrere Server zu leiten, um zusätzlich Privatsphäre zu gewährleisten. Es gibt außerdem eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

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5. PrivateVPN

PrivateVPN zeichnet sich durch eine besonders sichere 2048-Bit-Verschlüsselung und eine unbegrenzte Bandbreite aus. Zudem ist die App extrem einfach zu bedienen, was sicherlich an dem Ein-Klick-Setup-Prozess liegt, der es dir erlaubt deine Geräte in weniger als einer Minute mit dem VPN zu verbinden. Der Kundenservice ist ausgezeichnet und stellt bei Fragen sofort den direkten Kontakt mit den Entwicklern her. Auch hier bekommst du eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

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Erste Schritte: So richtest du ein VPN auf verschiedenen Geräten ein (Schritt-für-Schritt-Anleitung)

In der Regel ermöglichen dir die verschiedenen VPN-Provider eine sehr einfache Installation, daher musst du dir keine Sorgen machen, dass der Installationsprozess zu kompliziert sein könnte. Ich habe einige einfache Schritt-für-Schritt-Anleitungen zusammengestellt, damit du deine Lieblingsgeräte schnell und einfach mit dem VPN verbinden kannst.

Beachte, dass die Schritte je nach VPN und Betriebssystem unterschiedlich sein können. Wenn du Probleme hast, kannst du dir auch die Anleitung auf den verschiedenen Websites der Anbieter anschauen.

Computer/Laptops

Die meisten Anbieter unterstützen alle neueren Windows- und Mac-Computer und manche bieten sogar Apps für Linux an. Bei den meisten VPNs sieht der Installationsprozess folgendermaßen aus:

  1. Lade dir die VPN-Installationsdatei von der Website des Anbieters herunter und speichere sie an einem Ort deiner Wahl.
  2. Führe die Datei aus und folge den Anweisungen um den VPN-Client zu installieren.
  3. Wenn die Installation beendet ist, nutze die Desktop-Verknüpfung und öffne das Programm oder nutze hierzu das Hauptmenü.
  4. Melde dich mit deinen Zugangsdaten an, die du beim Kauf des Abonnements verwendet hast.
  5. Wähle einen Serverstandort aus der Liste aus und verbinde dich mit ihm.
  6. Wenn das VPN läuft, öffne deinen Browser und surfe im Internet, wie du es sonst auch machst.

Smartphones

So gut wie alle Anbieter bieten auch Apps für Android und iOS an. Beachte jedoch, dass ältere Versionen möglicherweise nicht mehr unterstützt werden.

So installierst du einen VPN auf deinem Smartphone:

  1. Besuche den App Store auf deinem Gerät und suche nach deinem VPN-Provider.
  2. Lade die VPN-App herunter.
  3. Öffne die App und melde dich mit den Daten an, die du benutzt hast, um das Abonnement abzuschließen.
  4. Wähle einen Serverstandort aus der Liste an und verbinde dich mit ihm.
  5. Lasse das VPN laufen und verwende alle anderen Apps so, wie du es auch normalerweise tun würdest.

Smart TVs

Die meisten Smart TVs auf dem Markt verfügen nicht über native VPN-Anwendungen. Wenn du ein VPN nutzen möchtes, musst du diesen zunächst auf deinem Router installieren (hier findest du eine Anleitung). Anschließend verbindest du dann deinen Smart TV mit deinem Router und dieser verbindet sich wiederum automatisch mit dem Remote-VPN-Server.

Wenn du einen Smart TV mit einem Android-Betriebssystem hast, verfügt ExpressVPN über eine native Android TV-App  die dir den Aufwand ersparen kann, sich über den Router zu verbinden.

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Routers

Die meisten Nutzer verwenden VPNs auf einzelnen Geräten, wie z. B. Laptops und Smart TVs, aber du kannst das VPN auch auf deinem Router installieren, um jedes Gerät zu schützen, das mit dem Netzwerk verbunden ist. Sobald du das getan hast, musst du auf den einzelnen Geräten kein VPN mehr installieren, es sei denn du willst diese auch in Netzwerken außerhalb deiner Wohnung nutzen.

Bevor du ein VPN-Abonnement abschließt, solltest du aber sicherstellen, ob dein Router mit dem VPN kompatibel ist, indem du die Hersteller-Website besuchst.

Der Installationsprozess hängt vom Modell deines Routers und dem verwendeten VPN ab, sieht aber normalerweise folgendermaßen aus:

  1. Lade dir die VPN-Firmware runter.
  2. Schließe deinen Router an.
  3. Verbinde deinen Router mit dem PC.
  4. Greife auf das Router-Dashboard zu.
  5. Erstelle einen Benutzernamen und ein Passwort.
  6. Klicke auf Firmware aktualisieren.
  7. Lade die Firmware, die du gerade heruntergeladen hast, auf deinen Router.
  8. Gib den Aktivierungscode von der Setup-Seite deine VPNs ein.
  9. Klicke auf Aktivieren.

Da die Methoden variieren können, ist es am besten, die auf der Website deines VPN-Anbieters beschriebenen Schritte zu überprüfen.

Profi-Tipp: Hier sind einige Kurzanleitungen zum Herunterladen (für eine Vielzahl von Geräten), die dir  bei der Einrichtung deines VPN helfen.

Allgemeine FAQs zu VPNs

Sind VPNs legal?

VPNs sind in den meisten Fällen völlig legal. Einige stark zensierte Länder (wie z. B. China, die Türkei und der Irak) verbieten sie jedoch. Die Strafe kann hier erheblich sein, wenn du auf Reisen mit einem VPN erwischt wirst.

Sind VPNs wirklich sicher?

Es ist schwierig, diese Frage mit Ja oder Nein zu beantworten, da die verschiedenen Dienste sich in puncto Sicherheit stark unterscheiden können. Die Sicherheit eines VPN hängt in jedem Fall von der Technologie und den Protokollen ab, die der Anbieter verwendet. Du solltest auf jeden Fall nach einem Anbieter Ausschau halten, der mit einer 256-Bit-AES-Verschlüsselung arbeitet und entweder OpenVPN- oder IKEv2-Protokolle nutzt, sowie zusätzliche Funktionen, wie z. B. DNS-Leckschutz oder Kill-Switch anbietet.

Die Standort- und Datenschutzrichtlinie des VPN-Anbieters wirkt sich zudem auf die Sicherheit aus. Die sichersten VPN-Anbieter haben ihren Sitz außerhalb der 5-Eyes-Länder.

Welches VPN-Protokoll sollte ich nutzen?

OpenVPN ist das beste Protokoll, da es selbst in der schwächsten Konfiguration für beeindruckende Sicherheit sorgt. Es verfügt über verschiedene Konfigurationsoptionen, d. h. du kannst es für zusätzliche Geschwindigkeit oder höhere Sicherheit anpassen.

OpenVPN funktioniert auf fast jedem Port, einschließlich 443, was hilft, um Blockaden zu umgehen. Kurz gesagt ist es das beste VPN-Protokoll, was du verwenden kannst.

IKEv2 ist auch ein robustes VPN-Protokoll, wenn es mit der richtigen AES-Verschlüsselung kombiniert wird.

Machen VPNs dich online anonym?

Während viele Anbieter behaupten, dir beim Surfen im Internet völlige Anonymität zu bieten, ist die Wahrheit eher, dass ein VPN Datenschutz und nicht Anonymität bietet. Das VPN weist dir nämlich eine neue IP-Adresse von einem Server an einem anderen Standort zu, aber der VPN-Anbieter kann deine Daten noch immer sehen.

Kein VPN-Server kann ohne Protokollierung arbeiten, weil er sonst nicht in der Lage wäre, DNS-Anfragen zu beantworten oder Verbindungen zu bereinigen. Der wesentliche Unterschied besteht jedoch darin, dass Premium-VPN-Anbieter keine personenbezogenen Daten führen. Das heißt, dass selbst bei einem Gerichtsbeschluss keine Daten über das Surfverhalten der Nutzer herausgegeben werden können. Insbesondere wenn die VPN-Anbieter ihren Standort nicht im Gebiet der oben beschriebenen 5-Eyes-Länder haben.

Obwohl du also nicht völlig anonym bist, ist ein VPN immer noch ein hervorragendes Mittel, um die Privatsphäre beim Surfen im Internet zu verbessern. Wenn du volle Anonymität wünschst, solltest du deinen VPN mit Tor koppeln, einem offenen Netzwerk, das keine Benutzerinformationen sammelt.     

Verlangsamt ein VPN mein Internet?

Ein VPN kann deine Internetverbindung verlangsamen, weil deine Daten über den VPN-Server übertragen werden müssen. Zudem dauert auch das Verschlüsseln und Entschlüsseln der Datenpakete eine gewisse Zeit.

Allerdings weisen verschiedene VPNs unterschiedliche Geschwindigkeitsreduziereungen auf, weshalb es für dich wichtig ist, die Anbieter zu vergleichen. Trotz leichter Geschwindigkeitsverluste waren ExpressVPN, NordVPN und CyberGhost in der Lage, ohne Verzögerungen zu streamen, spielen Torrents zu laden und zu browsen.

Deine Internetgeschwindigkeit hängt stark davon ab, welchen Server du wählst. Im Allgemeinen gilt: Je weiter der Server entfernt ist, desto langsamer ist auch die Verbindungsgeschwindigkeit. Wenn du dich mit einem Server in der Nähe verbindest, wirst du in puncto Geschwindigkeit kaum Unterschiede feststellen.

Brauche ich einen Internetdienstanbieter

Dein VPN ersetzt nicht die Notwendigkeit eines Internet-Providers. Dein Internetdienstanbieter ermöglicht dir die Verbindung zum Internet, während dein VPN lediglich deine Daten schützt, wenn du webbasierte Aktivitäten durchführst.

Kann ich ein VPN auf mehr als einem Gerät nutzen?

Ja. Die meisten VPN-Anbieter haben dedizierte Anwendungen für verschiedene Arten von Geräten und Betriebssystemen.

Wenn du dein VPN auf mehr als einem Gerät nutzen willst, solltest du sicherstellen, dass der von dir gewählte Anbieter gleichzeitige Verbindungen zulässt und Anwendungen für alle deine bevorzugten Geräte anbietet.

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Auf welchen Geräten funktionieren VPNs?

Das hängt stark vom Anbieter ab. Die meisten Premium-VPNs funktionieren auf Apple-, Windows- und Android-Geräten. Einige funktionieren sogar mit Linux, Kodi, Smart TVs und Routern.

Normalerweise funktionieren kostenlose VPN-Dienste nur auf bestimmten Geräten. Erkundige dich daher direkt beim Anbieter, bevor du dich anmeldest oder gar ein Abonnement abschließt, um Enttäuschungen zu vermeiden.     

Führen VPNs Protokolle?

Die Richtlinien variieren je nach Anbieter. Anbieter dürfen folgende Daten führen:

  • IP-Adressen
  • Browsing-Aktivitäten
  • Gerätenutzung
  • Zahlungsdaten
  • Zu- und Abschaltprotokolle

Alle Daten, die dein Provider speichert, reduzieren die Anonymität, daher ist es wichtig, dass du dich für einen Service entscheidest, der nur minimale Protokolle führt. Mehr Details bekommst du, indem du dir die Datenschutzerklärung anschaust und das Kleingedruckte liest.

Sind VPNs für Torrenting geeignet? Falls ja, wie?

P2P-Sharing wird am besten mit einem VPN durchgeführt, da man nie weiß, was diese Dateien enthalten oder von wem sie stammen. Wenn du Dateien freigibst, die du lieber nicht freigeben solltest, kann dein Internet-Provider dies nicht herausfinden. Dadurch kannst du eine Verwarnung, Geldstrafe oder sogar Gefängnisstrafe umgehen.

Aber während die großen Unternehmen wie ExpressVPN, NordVPN und CyberGhost P2P-Sharing unterstützen, wird der Dienst von anderen Anbietern nicht unterstützt. Wenn du dich für ein VPN mit Torrenting-Funktion entscheidest, solltest du sicherstellen, dass dieser auch über eine Keine-Logs-Richtlinie sowie unbegrenzte Bandbreite verfügt.

Kann ich Netflix mit einem VPN schauen?

Hier hängt es davon ab, welchen Anbieter du wählst. Während Netflix in mehr als 100 Ländern der Welt erhältlich ist, variieren Shows und Filme aufgrund von Lizenzvereinbarungen von Land zu Land. Aber ein gutes VPN kann helfen.

Netflix und andere Plattformen wie Hulu und BBC iPlayer blockieren Benutzer basierend auf ihrem Standort, den sie anhand Ihrer IP-Adresse identifizieren. Um Blockaden zu vermeiden oder eine Sendung auf Netflix zu sehen, die nur in einem bestimmten Land verfügbar ist, musst du dich nur mit einem Server an diesem Standort verbinden.

Netflix wird zwar immer besser darin, Leute zu blockieren, die ein VPN verwenden, aber viele der besten VPN-Dienste können die Netflix-Blockade trotzdem zu umgehen.

Funktionieren VPNs auf Android?

Ja, vorausgesetzt, dein Gerät verfügt über eine dedizierte Android-Anwendung. Alle großen Anbieter, wie ExpressVPN, NordVPN und CyberGhost verfügen über Android-Apps. Sei aber auf jeden Fall vorsichtig bei kostenlosen Android-VPN-Anbieter, da hier Untersuchungen zeigen, dass viele dieser Anwendungen Malware enthalten.

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Funktionieren VPNs auf iOS?

Ja. Bevor du dich für einen Anbieter entscheidest, solltest du aber sichergehen, dass der Anbieter eine dedizierte iOS-Anwendung zur Verfügung stellt und dass es sich um ein seriöses Unternehmen handelt.

Funktionieren VPNs auf Kodi?

Ja, ein VPN kann dir beim Streaming auf Kodi helfen, eine gewisse Privatsphäre zu schaffen. Es kann dir auch helfen, auf Inhalte zuzugreifen, die du normalerweise aufgrund deines Standorts nicht nutzen könntest. Zudem ist es sicher von Add-ons zu streamen, ohne sich um Hacker und andere Dritte Gedanken machen zu müssen.

Für beste Ergebnisse solltest du ein VPN mit P2P-Unterstützung auswählen, wie ExpressVPN oder CyberGhost. Stelle außerdem sicher, dass der jeweilige Anbieter Apps für alle Geräte hat, auf denen du Kodi verwenden willst.

Funktionieren VPNs auf Smart TVs?

Ja. Wenn du dir ein VPN für den Smart TV aussuchst, solltest du dich aber für einen VPN-Anbieter entscheiden, der eine Anwendung für dein Gerät zur Verfügung stellt. ExpressVPN hat Apps für fast alle Smart TVs, NordVPN hat eine für AndroidTV. Wenn du keine funktionierende App findest, bieten einige VPN-Anbieter detaillierte Anleitungen an, wie du das VPN manuell auf deinem Smart TV installieren kannst.

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Wie nutze ich TOR mit meinem VPN?

Die Kombination deines VPN mit dem Tor-Netzwerk ist der Schlüssel zu vollständigen Anonymität. Das ist alles, was du tun musst:

  1. Aktiviere deine VPN-Verbindung
  2. Öffne deinen TOR-Browser

Durch das Zusammenspiel von TOR und deinem VPN-Dienst schaffst du einen zusätzlichen Schutz von Privatsphäre, jedoch kann dies zu Geschwindigkeitseinbußen führen. Wenn du also planst, große Dateien herunterzuladen, kann es zu Problemen kommen. Daher ist die Kombination aus TOR-Netzwerk und VPN eher etwas, um sicheres Surfen zu gewährleisten und nicht für Gaming oder Streaming geeignet.

Wann sollte ich einen VPN nutzen?

Dies sind einige der wichtigsten Gründe, warum du einen VPN nutzen solltest:

  • Schutz vor dem Ausspionieren von Dritten.
  • Verschlüsselung deiner Online-Aktivitäten.
  • Verschleierung deines Standortes, um geografische Sperren zu umgehen und Inhalte freizuschalten.
  • Schutz in öffentlichen Hotspots.
  • Erschwinglichere Preise beim Online-Einkauf.

Wenn du dir online also einen zusätzlichen Schutz der Privatsphäre zulegen möchtest, und Anonymität sowie Sicherheit eine große Rolle spielt, solltest du dir einen VPN zulegen.

Wann sollte ich kein VPN verwenden?

Es gibt keinen Grund, warum du keinen VPN nutzen solltest. Denn es schützt dich davor, dass Regierungen, dein Internet-Provider, Werbetreibende oder sogar Hacker deine Daten erhalten.

Worin besteht der Unterschied zwischen VPNs und Proxy-Servern? Was soll ich verwenden?

Während ein Proxy lediglich deine IP-Adresse maskiert, sorgt ein VPN auch für die Verschlüsselung deiner Daten. Daher ist die Verwendung eines VPN die sicherste Alternative.

Glossar der gängigen VPN-Begriffe (Die Entmystifizierung des technischen Jargons)

  • 5/9/14 Eyes AllianceInternationale Sicherheitsallianzen, die zusammenarbeiten, um Massenüberwachungsdaten zu sammeln und zu teilen. Jeder Anbieter mit Sitz in einem Land, das Teil einer dieser Allianzen ist, kann deine Online-Aktivitäten erfassen und weitergeben. Hier sind die Länder eines jeden Bündnisses:
5 Eyes 9 Eyes 14 Eyes
  • USA
  • Kanada
  • Neuseeland
  • Großbritannien
  • Australien
5 Eyes +
  • Norwegen
  • Dänemark
  • Frankreich
  • Niederlande
9 Eyes +
  • Italien
  • Spanien
  • Belgien
  • Deutschland
  • Schweden
  • VerschlüsselungVerschlüsselung von Daten mit einem Code, damit diese sicher übertragen werden können.
  • Globale Inhalte: Inhalte, die in einigen Ländern gesperrt sind, aber über einen VPN zugänglich sind.
  • IP-Lecks: Wenn dein VPN deine IP-Adresse nicht ausblendet.
  • ISPSteht für Internet Service Provider. Dein Internetdienstanbieter ist das Unternehmen, an das du monatlich Beiträge bezahlst, um das Internet nutzen zu können.
  • Kill-Switch: Eine VPN-Funktion, mit der du automatisch die Internetverbindung beendest, wenn diese nicht sicher ist. So wird sichergestellt, dass deine Daten immer verschlüsselt sind und IP-Lecks vermieden werden.
  • Protokolle: Daten, die dein VPN-Anbieter über dich und deine Online-Aktivitäten speichert.
  • Proxy Server: Ein Server, der als Vermittler zwischen deinem Gerät und dem Rest des Internets fungiert. Dies erhöht deine Privatsphäre, da du nicht direkt mit anderen Servern kommunizierst, was bedeutet, dass deine IP-Adresse nicht sichtbar ist.
  • Router: Ein Gerät, das Daten zwischen Computernetzwerken sendet. Dein ISP stellt dir in der Regel einen zur Verfügung, damit du auf das Internet zugreifen kannst.
  • TOR: Eine Software, mit der du anonym online kommunizieren kannst. Es sendet deine Daten über ein weltweites Netzwerk von Freiwilligen, um es für Hackern und Behörden zu erschweren, herauszufinden, woher du stammst.
  • VPN Client: Ein Programm, das du auf deinem Gerät installierst, mit dem du eine Verbindung zu einem VPN-Server herstellen kannst.
  • VPN Protocol: Die Reihe von Prozessen, die von VPN-Clients und -Servern verwendet werden, um sicher miteinander zu kommunizieren. Einige Protokolle sind sicherer als andere.
  • VPN Server: Ein Computer, der von deinem VPN-Anbieter verwaltet wird und mit dem du dich über deinen VPN-Client verbinden kannst. Deine Daten werden über den Server weitergeleitet, wobei dein wahrer Standort und deine IP-Adresse verborgen bleiben.
  • VPN Service: Ein Service, der deine Sicherheit erhöht, indem er deinen Internetverkehr verschlüsselt und deine IP-Adresse maskiert. Er ermöglicht es dir auch, die Zensur zu umgehen, indem der Service dir dabei hilft, den Eindruck zu erwecken, dass du an einem anderen Ort bist.

infographic guide to what is a VPN in German

Gray Williams
Gray Williams ist ein erfahrener Daten- und Nachrichtentechniker sowie ein plattformübergreifender Autor und Inhaltsschreiber. Er interessiert sich stark für Cybersicherheit. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit VPNs und anderen Werkzeugen für die Privatsphäre.