Was ist ein VPN und braucht man sowas in Deutschland in 2019?

Last Updated by Gray Williams on Mai 28, 2019

Mit einem virtuellen privaten Netzwerk (Virtual Private Network, VPN) kannst du regionale Beschränkungen umgehen, deine Sicherheit erhöhen und im Internet vollkommen anonym bleiben.

Ein VPN ist ein Tool, das deine IP-Adresse ändert, indem es deinen Internet-Traffic umleitet und dich mit einem sicheren Server an einem anderen Ort verbindet. Das erweckt den Anschein, als wäre dein Computer an diesem Ort.

Praktisch bedeutet das: Du wirst im Internet unsichtbar. Zu den folgenden drei Zwecken wird ein VPN am häufigsten verwendet:

  1. Online-Sicherheit Ein VPN weist dir eine vollkommen neue IP-Adresse zu und erweckt den Anschein, als wärst du nicht dort, wo du bist, sondern an einem anderen Ort. Der Staat, dein Internet Service Provider (ISP) und Hacker haben es dadurch sehr schwer, dich zu lokalisieren. Ein VPN bietet zwar keine vollkommene Anonymität, verschafft dir aber beim Surfen im Internet erheblich mehr Privatsphäre und damit mehr Sicherheit.
  2. Zugriff auf regional beschränkte Inhalte Wenn du dich mit einem Remote-Server verbindest, erhältst du eine neue IP-Adresse, die anhand des Server-Standorts zugewiesen wird. Das bedeutet: Du kannst dir einen YouTube-Kanal oder Sendungen auf Plattformen wie Netflix auch dann ansehen, wenn du in deiner Region normalerweise keinen Zugriff darauf hast (das VPN muss allerdings in der Lage sein, das Erkennungssystem von Netflix zu umgehen).
  3. Umgehen von Online-Zensur Ganz gleich, ob es sich um eine Firmen- oder Universitäts-Firewall handelt oder du in ein Land wie China reist, wo Online-Inhalte stark zensiert werden – ein VPN ist in der Lage, die Zensur zu umgehen, indem es dich mit einem Remote Server deiner Wahl verbindet.

Du weißt jetzt, was ein VPN ist und wozu es meistens verwendet wird. Nun wollen wir uns das ganze etwas genauer ansehen.

Schnellnavigation:

Die 4 größten Vorteile der Verwendung eines VPN

Bisher haben wir uns mit den häufigsten Verwendungsarten eines VPN befasst. Hier ein paar Tipps, mit deren Hilfe du dir ein Gesamtbild über die Einsatzmöglichkeiten eines VPN verschaffen kannst:

1Überall auf gesperrte Inhalte zugreifen

Ob auf Dienstreise oder im Urlaub, du möchtest deine Lieblingssendungen dort ansehen, wo du gerade bist, stimmt’s? Nun, in einigen Ländern sind Plattformen wie Netflix, Hulu, BBC iPlayer, YouTube und andere gesperrt. Das bedeutet: Anstatt deinen täglichen Surfgewohnheiten nachgehen zu können, bekommst du eine nervende Fehlermeldung nach der anderen.

Zum Glück kannst du mit einem VPN regionale Sperren umgehen. Allerdings verwenden Plattformen wie Netflix moderne VPN-Erkennungssoftware. Vergewissere dich also, dass der Dienst, für den du dich entscheidest, diese Sperren umgehen kann.

2Im Internet geschützt bleiben

Nutzt du Online-Banking? Hast du vielleicht einem Freund eine Facebook-Nachricht mit deinen Bankdaten geschickt, damit er dir Geld überweisen kann? Dann hast du möglicherweise die Tür für Hacker sperrangelweit offen gelassen – vor allem dann, wenn du einen öffentlichen WLAN-Hotspot genutzt hast.

Mit einem VPN sieht es aus, als wärst du an einem ganz anderen Ort. So bist du für Hacker und sonstige Schnüffler unsichtbar. Und nicht nur das – häufig werden deine Daten mit den modernsten Verschlüsselungsmethoden gesichert.

3Zensur umgehen

Dutzende von Ländern weltweit zensieren Inhalte, die nicht mit ihren politischen oder religiösen Ansichten übereinstimmen. Leider ist das in vielen Teilen der Welt auch eine wirksame Art der Unterdrückung. Zu den Ländern mit den bekanntermaßen strengsten Online-Zensurgesetzen zählen insbesondere:

  • Myanmar
  • Vietnam
  • Tunesien
  • Syrien
  • Iran
  • Saudi-Arabien
  • China
  • Russland
  • Vereinigte Arabische Emirate

4Geld sparen

Was du vielleicht nicht weißt: Mit einem VPN kannst du auch Geld sparen. Wie das geht? Nun, viele E-Commerce-Plattformen zeigen ihren Nutzern je nach deren Standort unterschiedliche Preise an. Wenn du dich mit einem Server an einem ganz anderen Standort verbindest, kannst du dir billigere Preise anzeigen lassen. Zum Beispiel kann ein Flug nach Großbritannien, den du in den USA buchen möchtest, sehr teuer sein. Wenn du dich mit einem Server in Indien verbindest, wird er vielleicht billiger.

Daran musst du unbedingt denken, wenn du viel unterwegs bist oder regelmäßig Urlaub machst. Mit einem VPN kannst du bei Flügen, Mietwagen, Unterkunft und sonstigen Online-Käufen jede Menge Geld sparen.

Die verschiedenen Arten von VPN-Protokollen

In welchem Ausmaß das VPN deinen Online-Traffic schützt, hängt davon ab, welches Protokoll es verwendet. Einfach ausgedrückt: Wenn du dich für das richtige Protokoll entscheidest, erhältst du genau die Verschlüsselung, die du beim Surfen im Web benötigst.

Network VPNFünf der am häufigsten verwendeten VPN-Protokolle:

1. PPTP

Das Point-To-Point Protocol (PPTP), der Veteran der Protokolle, weist ein sehr niedriges Sicherheitsniveau auf. Es ist zwar in praktisch alle Plattformen integriert, bietet aber so gut wie immer nur eine 128-bit-Verschlüsselung.

Außerdem ist die NSA in der Lage, mit PPTP verschlüsselte Daten zu entschlüsseln. Das bedeutet, auch andere können sich einhacken und deine persönlichen Daten auslesen. Microsoft hat zwar dafür gesorgt, dass das Protokoll etwas schwerer zu knacken ist. Trotzdem empfiehlt das Unternehmen, nicht PPTP zu verwenden, sondern L2TP/IPSec oder SSTP.

2. L2TP

Das Layer 2 Tunneling Protocol (L2TP) ähnelt PPTP insofern, als es auf großen Plattformen leicht zu betreiben ist. Der wichtigste Unterschied liegt darin, dass L2TP selbst nichts verschlüsselt, was der Hauptgrund dafür ist, dass es zusammen mit IPSec verwendet wird. Aber auch wenn es zusammen mit IPSec verwendet wird, gelten für L2TP die gleichen Einschränkungen wie für PPTP.

Abgesehen davon, dass L2TP von der NSA manipuliert werden kann, betreibt dieses Protokoll in deinem VPN vorinstallierte Schlüssel („Pre-Shared Keys“). Leider geben diese Schlüssel Hackern die Möglichkeit, einen VPN-Server zu belauschen. Allerdings bietet das Protokoll höhere Geschwindigkeiten.

3. SSTP

Das Secure Socket Tunneling Protocol (SSTP) ist Microsofts neueres und sichereres VPN-Protokoll. Abgesehen von der Tatsache, dass es SSL 3.0 verwendet, geht das Protokoll auch ziemlich gut mit Firewalls um. Zudem kannst du den TCP Port 443 verwenden, wenn du mit einer strengen Zensur zu kämpfen hast.

Trotz einiger toller Features und der Tatsache, dass es viel sicherer als PPTP ist, birgt SSTP einige Sicherheitsrisiken – insbesondere seit SSL 3.0 zum Ziel erfolgreicher POODLE-Angriffe wurde.

4. IKEv2

Internet Key Exchange Version 2 ist ein Tunneling-Protokoll, das nur auf wenigen Plattformen standardmäßig verfügbar ist. Mit der richtigen AES-Verschlüsselung verknüpft, ist das Protokoll äußerst robust.

Sein größter Vorteil ist allerdings das Ausmaß an Stabilität, das es bietet. Selbst nach vorübergehenden Unterbrechungen läuft das Protokoll normal weiter.

5. OpenVPN

OpenVPN ist das Protokoll mit den meisten Vorteilen. Selbst seine schwächste Konfiguration ist beeindruckend. Zudem gibt es für OpenVPN verschiedene Konfigurationsoptionen, was bedeutet, dass du es individuell anpassen kannst, wenn du auf noch mehr Geschwindigkeit oder Sicherheit aus bist.

OpenVPN läuft außerdem auf fast jedem Port einschließlich 443, was das Umgehen von Sperren erleichtert. Kurz gesagt: Es ist das beste VPN-Protokoll. Du solltest es soweit wie möglich verwenden.

Ist ein VPN sicher?

Virtual Private Network (VPN)Die Frage, ob ein VPN sicher ist, lässt sich nur schwer mit ja oder nein beantworten, da jeder Dienst andere Sicherheitsmerkmale aufweist. Die Sicherheit des VPN hängt davon ab, welche Technologie und welche Protokolle der Anbieter verwendet.

Sie wird darüber hinaus vom Standort und der Datenschutzpolitik des jeweiligen VPN-Anbieters beeinflusst. Wenn dir daran liegt, dich für das sicherste VPN zu entscheiden, musst du darauf achten, dass der Anbieter nicht in einem Land der Sicherheitsallianzen „Five Eyes“, „Nine Eyes“ oder „Fourteen Eyes“ ansässig ist. Diese Länder arbeiten gemeinsam an der Erfassung und Weitergabe von Massenüberwachungsdaten.

Einfach ausgedrückt: Ein Anbieter mit Sitz in einem Land, das zu einer dieser internationalen Überwachungsallianzen gehört, kann deine Online-Aktivitäten ausspionieren und speichern.

Hier eine Auflistung der Länder in den jeweiligen Allianzen:

Five Eyes

  • Vereinigte Staaten
  • Kanada
  • Neuseeland
  • Großbritannien
  • Australien

Nine Eyes

  • Norwegen
  • Dänemark
  • Frankreich
  • Niederlande

Fourteen Eyes

  • Italien
  • Spanien
  • Belgien
  • Deutschland
  • Schweden

Ist ein VPN legal?

VPN sind in den meisten Fällen absolut legal.

Tatsache ist: VPN sind ein sehr neues Konzept. Wie zahlreiche andere Online-Tools kann man VPN für gute UND für schlechte Zwecke verwenden. Das bedeutet: In weiten Teilen der Welt sind sie legal, in manchen Ländern aber verboten.

Im Allgemeinen ist die Verwendung von VPN in Regionen wie den USA, Großbritannien, Europa, Australien und Neuseeland erlaubt. Nicht legal sind VPN etwa in China, in der Türkei, im Irak und in Dutzenden anderer Länder. Meistens haben diese Länder strenge Zensurgesetze.

Ob ein VPN legal ist, hängt davon ab, wo du dich befindest, nicht von deiner Nationalität. Wenn du zum Beispiel aus den Vereinigten Staaten stammst und in China Urlaub machst, darfst du auf dieser Reise kein VPN verwenden. In den meisten Fällen kommst du vielleicht ungestraft davon, aber wenn du erwischt wirst, droht eine schwere Strafe.

Macht dich ein VPN im Internet unsichtbar?

Viele Anbieter behaupten zwar, dass sie dir beim Surfen im Internet vollständige Anonymität bieten. In Wahrheit bietet dir ein VPN Privatsphäre, aber keine Anonymität.

Es stimmt schon: Ein VPN weist dir von einem Server an einem anderen Ort eine vollkommen neue IP-Adresse zu. Der VPN-Anbieter aber kann deine Internetdaten sehen.

Kein VPN-Server kann ohne das Speichern von Protokollen betrieben werden. Er wäre sonst nicht in der Lage, DNS-Anfragen zu beantworten oder Verbindungsprobleme zu beheben. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die besten VPN-Anbieter keine Protokolle deiner tatsächlichen Daten speichern.

Das bedeutet: Selbst wenn sie per Gerichtsbeschluss aufgefordert werden, Informationen über deine Surfaktivitäten auszuhändigen, sind sie dazu nicht in der Lage. Das trifft vor allem dann zu, wenn sie nicht zu den oben erwähnten Allianzen gehören.

Obwohl dich ein VPN also nicht vollständig unsichtbar macht, ist es trotzdem ein hervorragendes Mittel zur Stärkung der Privatsphäre beim Surfen im Internet. Wenn du dir aber vollständige Anonymität wünschst, verwendest du am besten ein VPN zusammen mit Tor. Hierbei handelt es sich um ein offenes Netzwerk, das keinerlei Nutzerdaten erhebt.

Erste Schritte

Bevor du dich für ein VPN entscheidest, musst du dir Gedanken darüber machen, warum du eines verwenden möchtest. Zu den für die Entscheidung ausschlaggebenden Hauptgründen zählen:

  • Privatsphäre – Du möchtest deine Browserdaten vor deinem ISP, vor Behörden, vor Hackern und vor Werbetreibenden verbergen.
  • Umgehung von Zensur Ein VPN gibt dir Zugriff auf Inhalte, die von deiner Regierung, deinem Arbeitgeber oder deiner Universität gesperrt sind: Es verbindet dich mit einem Server an einem Standort, an dem die Inhalte zugänglich sind.
  • Ansehen regional beschränkter Inhalte – Plattformen wie Netflix, Hulu, BBC iPlayer und andere beschränken ihre Inhalte auf bestimmte Standorte. Indem dein wahrer Standort verschleiert wird, kannst du überall auf deine Lieblingsinhalte zugreifen.
  • Filesharing – Wenn du P2P-Sharing betreibst, verbirgt ein VPN deine IP-Adresse vor anderen, die dieselben Inhalte herunterladen. Auch dein ISP kann die Inhalte, die du herunterlädst, nicht sehen.
  • Nutzung eines öffentlichen WLAN-Hotspots – Hacker erzeugen „Zwillings“-Hotspots in der Hoffnung, dass du dich mit ihnen verbindest, wenn du dich in deinem Stammcafé oder am Flughafen aufhältst. Ein VPN verschlüsselt deine Daten – das gibt dir zusätzlichen Schutz, wenn du ein öffentliches WLAN nutzt.

Konfiguration eines VPN

Mit der richtigen Konfiguration sollte es für eine Website unmöglich sein, deine IP-Adresse zu „sehen“. Außerdem dürfte es unmöglich sein, eine IP-Adresse, die dir dein ISP zugewiesen hat, zu „sehen“. Das sind die Identifizierungsmerkmale, anhand derer dich Privatpersonen und Staaten zurückverfolgen.

Wenn du also dein VPN einschaltest, vergewissere dich, dass es deine Daten nicht nach draußen weitergibt. Zu diesem Zweck prüfst du deine IP-Adresse, nachdem du dich mit einem VPN-Server verbunden hast.

Wenn sich aus ihr ergibt, dass du dich an dem von dir gewählten Ort befindest, ist alles in Ordnung. Wenn nicht, solltest du dich zur Behebung des Problems an den Kundendienst des VPN-Dienstes wenden.

Verlangsamt ein VPN das Internet?

Ja, ein VPN kann deine Internetverbindung verlangsamen, da ja deine Daten über den VPN-Server geleitet werden müssen. Und nicht nur das – das VPN ver- und entschlüsselt deine Daten, was noch mehr Zeit und Energie in Anspruch nimmt.

Tatsächlich wird deine Internetgeschwindigkeit je nach dem von dir gewählten Server schwanken. Als Fausregel gilt: Je weiter der Server entfernt ist, desto langsamer wird dein Internet, da es länger dauert, bis deine Daten dort sind. Wenn du dich mit einem Server in der Nähe verbindest, wirst du im Internet kaum einen Geschwindigkeitsunterschied feststellen.

Brauche ich einen ISP, um ein VPN verwenden zu können?

ISP und VPN bieten dir zwei völlig unterschiedliche Dienste an.

Daher kann dein VPN einen ISP nicht überflüssig machen. Dein ISP ermöglicht es dir, dich überhaupt mit dem Internet zu verbinden. Dein VPN verschlüsselt einfach deine Daten, wenn du webbasierten Tätigkeiten nachgehst.

Worauf man bei der Wahl eines VPN-Dienstes achten muss

Heute kann man zwischen Hunderten, wenn nicht Tausenden von VPN-Anbietern wählen. Achte bei deiner abschließenden Entscheidung auf folgende Merkmale:

  • Ein großes Repertoire an Servern – Vergewissere dich, dass der Anbieter deiner Wahl über eine große Auswahl an Servern in deinem Wunschland bzw. an den von dir bevorzugten Standorten verfügt.
  • Verschlüsselung nach Militärstandard – Der Anbieter deiner Wahl sollte eine 256-Bit AES-Verschlüsselung ermöglichen, keinerlei Protokolle speichern, über einen automatischen Notausschalter („Kill Switch“), DNS und IP-Leakschutz verfügen sowie eine Auswahl von Sicherheitsprotokollen anbieten.
  • Eine Anwendung für alle Geräte – Vergewissere dich, dass der Anbieter, für den du dich entscheidest, eine leicht zu bedienende Anwendung für deine bevorzugten Geräte hat.
  • Hohe Geschwindigkeiten – Wenn du ein VPN zum Herunterladen oder Streamen von Inhalten verwenden möchtest, musst du dich vergewissern, dass es zur Vermeidung von Zwischenspeicherungen die höchstmöglichen Geschwindigkeiten bietet. Für Torrent-Dateien ist es außerdem wichtig, dass der Dienst P2P-Sharing ermöglicht, unbegrenzte Bandbreiten bietet und keine Drosselung vornimmt.
  • Kundendienst – Egal, ob du technisch versiert bist oder nicht – du musst dich darauf verlassen können, dass das Support-Team jede Frage beantwortet und auftretende Probleme löst. Achte darauf, dass der Dienst rund um die Uhr Unterstützung per Chat, Telefon oder E-Mail bietet.

Bevor du eine endgültige Entscheidung triffst, denke daran, dass ein VPN kein Vermögen kosten muss. Tatsächlich kosten mittlerweile viele der besten VPN weniger als fünf US-Dollar im Monat.

5 Die besten VPN-Anbieter

Welches VPN für dich das beste ist, hängt von deinen individuellen Bedürfnissen ab. Unabhängig davon präsentieren wir hier eine Liste der besten VPN-Anbieter, die alle oben aufgeführten Merkmale aufweisen:

Rang
Anbieter
Unsere Punktzahl
Preis
Top-Auswahl
1.
Top-Auswahl
NordVPN
$2.99 / Monat
Spare 75%
Top-Auswahl
2.
Top-Auswahl
ExpressVPN
$6.62 / Monat
Spare 49%
Top-Auswahl
3.
Top-Auswahl
CyberGhost VPN
$2.75 / Monat
Spare 77%
Top-Auswahl
4.
Top-Auswahl
Surfshark
$1.99 / Monat
Spare 83%
Top-Auswahl
5.
Top-Auswahl
PrivateVPN
$1.89 / Monat
Spare 73%

Alle diese Dienste sind kostenpflichtig. Sie bieten für einen gewissen Zeitraum eine kostenlose Testversion oder eine Geld-zurück-Garantie an.

Kann ich ein VPN auf mehr als einem Gerät verwenden?

VyprVPN

Ja, du kannst ein VPN auf mehr als einem Gerät verwenden. Die meisten der oben aufgeführten VPN-Anbieter verfügen über gesonderte Anwendungen für alle Arten von Geräten und Betriebssystemen.

Wenn du dein VPN auf mehr als einem Gerät verwenden möchtest, achte darauf, dass der Anbieter deiner Wahl dieses Feature anbietet. Falls ja, vergewissere dich, dass er für ALLE von dir bevorzugten Geräte jeweils eine Anwendung bereitstellt.

Jetzt musst du nur noch die betreffende Anwendung herunterladen, einen Server an deinem Wunschstandort wählen und auf „Verbinden“ klicken oder tippen.

Auf welchen Geräten läuft ein VPN?

ExpressVPN devices
Auf welchen Geräten ein VPN läuft, hängt vom Anbieter ab. Im Allgemeinen laufen die meisten VPN auf Apple-, Windows- und Android-Geräten. Allerdings gibt es andere, moderne VPN, die auch auf Linux, Kodi, Smart-TV-Geräten und sogar auf Routern laufen.

Einige kostenlose VPN-Dienste laufen nur auf bestimmten Geräten. Erkundige dich darüber bei deinem Anbieter, bevor du dich anmeldest bzw. ein Abonnement abschließt. Auf diese Weise kannst du dir Enttäuschungen ersparen.

Speichert ein VPN Protokolle?

Jeder Anbieter hat jeweils eigene Richtlinien zur Speicherung von Protokollen. Daher ist es äußerst wichtig, dass du die Richtlinie des Anbieters deiner Wahl zur Kenntnis nimmst, bevor du dich anmeldest – diese Richtlinie hat nämlich großen Einfluss darauf, in welchem Ausmaß du Anonymität und Privatsphäre bei der Verwendung des Dienstes erwarten kannst. Hier einige der häufigsten Daten, die der eine oder andere Anbieter möglicherweise speichert:

  • IP-Adresse
  • Surfaktivitäten
  • Gerätenutzung
  • Zahlungsdaten
  • Verbindungs- und Trennungsprotokolle

Mit jeder Information, die dein Anbieter speichert, verringert sich das Ausmaß deiner Anonymität. Du solltest dich daher unbedingt für einen Dienst entscheiden, der zusagt, dass er keine Protokolle speichert. Einzelheiten hierzu kannst du der Datenschutzrichtlinie des Dienstes und dem Kleingedruckten entnehmen.

Kostenloses oder kostenpflichtiges VPN?

Kostenlose VPN-Dienste haben zwar durchaus ihren Platz im Markt. Sie sind aber nicht so robust wie kostenpflichtige Angebote. Denk mal darüber nach – wie könnte man eine große Auswahl von Servern anschaffen, robuste Sicherheits-Features vorhalten und den Kunden alle Erweiterungen kostenpflichtiger Dienste zur Verfügung stellen, wenn kein Geld in die Kasse fließt?

Man kann es eben nicht. Häufig haben kostenlose VPN-Dienste ganz eigene, versteckte Motive oder bieten einfach nicht das gleiche Leistungsniveau wie kostenpflichtige Anbieter. Einige protokollieren deine Aktivitäten aus eigenen, persönlichen Beweggründen. Andere zeigen Werbung an oder verkaufen deine Daten an Dritte, die dir dann personalisierte Werbung zusenden.

Kurz gesagt: Für einen VPN-Dienst zu zahlen ist eine lohnende Investition. Und was noch besser ist: Viele dieser Dienste kosten mittlerweile nur noch drei bis fünf US-Dollar monatlich, und für langfristige Abonnements werden Rabatte gewährt.

Eignet sich ein VPN für Torrents?

TorrentingUnter „Torrenting“ versteht man die Nutzung von Peer-to-Peer- (P2P-) Technologie zur Übertragung von Dateien über das Internet. Allerdings genießt das Torrenting, obwohl es völlig legal ist, einen schlechten Ruf. Solange du aber Dateien nur im gesetzlich erlaubten Rahmen überträgst, ist daran nichts auszusetzen. Nicht erlaubt ist Piraterie – das gesetzwidrige Reproduzieren und Weitergeben einer Datei, die durch strenge Urhebergesetze geschützt ist.

Für das P2P-Sharing eignet sich ein VPN deshalb am besten, weil man nie weiß, was diese Dateien enthalten und von wem sie stammen. Und wenn du verbotene Dateien weitergibst, ist dein ISP nicht in der Lage, das festzustellen. Damit vermeidest du Verwarnungen, Geldstrafen oder, in schwereren Fällen, Freiheitsstrafen.

Die großen Namen wie ExpressVPN, NordVPN und CyberGhost VPN gestatten das P2P-Sharing, andere nicht. Wenn du ein VPN suchst, das sich für Torrents eignet, vergewissere dich, dass es keine Protokolle speichert und unbegrenzte Bandbreiten sowie schnelle Download-Geschwindigkeiten anbietet.

Regionale Beschränkungen und Zensur umgehen

Heute gibt es Dutzende von Ländern mit eigenen, spezifischen Zensurgesetzen. Einige davon sind viel strenger als andere. Was das Internet betrifft, sperren viele Staaten den Zugang zu Websites, die nicht mit ihren religiösen oder politischen Ansichten übereinstimmen. Außerdem werden u.a. pornographische Seiten und Social Media-Plattformen gesperrt.

Glücklicherweise verfügen die meisten VPN-Dienste über Server an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt. Du verbindest dich also einfach mit einem davon an einem Ort, an dem die Website nicht gesperrt ist und greifst auf alle gewünschten Inhalte zu.

Kann ich mit einem VPN Netflix ansehen?

Netflix Original Tausende von Nutzern auf der ganzen Welt verwenden ein VPN zu dem einzigen Zweck, auf Netflix und andere Video-Streaming-Plattformen zuzugreifen. Wie bei den meisten Punkten in dieser Liste kommt es aber auch hier darauf an, für welchen Anbieter du dich entscheidest.

Netflix ist zwar in über hundert Ländern weltweit verfügbar. Eines der größten Probleme besteht aber darin, dass Serien und Filme aufgrund komplizierter Lizenzverträge von Land zu Land unterschiedlich sind. Zum Glück kann ein VPN helfen.

Netflix und andere Plattformen wie Hulu und BBC iPlayer sperren Nutzer aufgrund ihres Standorts, den sie mithilfe der IP-Adresse identifizieren. Möchtest du Sperren vermeiden oder eine Sendung auf Netflix ansehen, von der du weißt, dass sie nur in einem bestimmten Land verfügbar ist, musst du dich nur mit einem an diesem Ort befindlichen Server verbinden.

Ein Hinweis ist hier allerdings angebracht: Netflix wird immer besser darin, die Nutzer von VPN zu sperren. Tatsächlich sperrt die Plattform mittlerweile VPN-Server insgesamt. Viele der besten VPN-Dienste können dir jedoch genau mitteilen, welche ihrer Server Netflix entsperren können.

Läuft ein VPN auf Android?

Die Antwort lautet: Ja. Dein Anbieter sollte es dir ermöglichen, dich über dein Android-Gerät mit deinem VPN zu verbinden – vorausgesetzt, es gibt dafür eine eigene Anwendung.

Bei kostenlosen Android-VPN-Diensten ist allerdings Vorsicht geboten: Untersuchungen deuten darauf hin, dass viele dieser Anwendungen Nutzerdaten weitergeben oder Malware enthalten.

Läuft ein VPN auf iOS?

Auch hier gilt: Du kannst ein VPN auf iOS verwenden, wobei jedoch die gleichen Vorgaben zu beachten sind. Bevor du dich für ein VPN entscheidest, vergewissere dich, dass der Anbieter eine spezifische iOS-Anwendung bereitstellt und es sich um ein seriöses Unternehmen handelt.

Läuft ein VPN auf Kodi?

Auch Kodi ist ein Tool, das eine Internetverbindung benötigt, weshalb ein VPN natürlich damit betrieben werden kann. Ein VPN kann dir beim Streamen sogar einen zusätzlichen Schutz deiner Privatsphäre bieten.

Und nicht nur das: Ein VPN verschafft dir Zugriff auf Inhalte, die normalerweise wegen deines Standorts für dich nicht zugänglich wären. Es ermöglicht dir außerdem sicheres Streamen über Erweiterungen, ohne dass du dir über Hacker und sonstige Dritte Gedanken machen musst.

Läuft ein VPN auf einem Smart-TV?

Wie der Name schon vermuten lässt, benötigt dein Smart-TV eine aktive Internetverbindung, damit er seine verblüffenden Features in vollem Umfang für dich bereitstellen kann. Ist dafür gesorgt, kannst du ein VPN damit verwenden.

Suchst du ein VPN für deinen Smart-TV, vergewissere dich, dass es über eine Anwendung für dein Gerät verfügt. Ist das nicht der Fall, gibt es bei einigen VPN ausführliche Anweisungen, wie man es auf dem Gerät selbst konfigurieren kann.

Installation eines VPN auf einem Router

Express VPN Linksys WRT3200ACM Du kannst ein VPN mit einzelnen Geräten verwenden, auch mit Kodi und deinem Smart-TV. Du kannst es aber auch direkt auf deinem Router konfigurieren und damit jedes in dein WLAN-Netz eingebundene Gerät schützen. Hast du ein VPN auf deinem Router installiert, musst du es nicht mehr auf jedem deiner Einzelgeräte installieren – es sei denn, du möchtest ein Gerät mit einer anderen WLAN-Verbindung außerhalb deines Privat- oder Arbeitsbereichs verwenden.

Bevor du das VPN auf deinem Router installieren kannst, musst du dich auf der Website des Routerherstellers vergewissern, dass Router und VPN miteinander kompatibel sind. Dann befolgst du die – von Dienst zu Dienst unterschiedlichen – Anweisungen auf der Website deines VPN-Anbieters.

Üblicherweise sieht der Installationsprozess etwa wie folgt aus, wobei das vom Modell deines Routers abhängen kann:

  1. Lade die VPN-Firmware herunter
  2. Montiere deinen Router und verbinde ihn mit dem Internet
  3. Verbinde deinen Router mit einem Computer
  4. Öffne das Dashboard des Routers
  5. Erstelle einen Benutzernamen und ein Passwort
  6. Klicke auf die Registerkarte Firmware-Upgrade durchführen
  7. Lade die Firmware hoch, die du soeben für dein VPN heruntergeladen hast
  8. Gib den aus der Einrichtungsseite deines VPN ersichtlichen Aktivierungscode ein
  9. Klicke auf Aktivieren

Verwendung von Tor mit einem VPN

Tor
Wie oben erwähnt, liegt der Schlüssel zur vollständigen Anonymität in der Nutzung deines VPN mit dem Netzwerk Tor. Wenn die diese beiden Tools zusammen verwenden möchtest, musst du nur Folgendes tun:

  • Aktiviere deine VPN-Verbindung
  • Öffne deinen Tor-Browser

Diese Einrichtung schützt zwar deine Privatsphäre zusätzlich, macht aber auch deine Internetverbindung viel langsamer. Wenn du also vorhast, große Dateien herunterzuladen, bekommst du möglicherweise Probleme.

IP-Leaks und Notausschalter („Kill Switch“)

IP-Leaks kommen vor, wenn dein VPN deine IP-Adresse nicht verbirgt, während du online bist. Daran ist aber nicht immer dein VPN schuld. Dein Computer, dein Browser, die verschiedenen Anwendungen, die du nutzt – sie alle können an diesen Lecks beteiligt sein. Zum Glück verfügen die besten VPN-Dienste über IP- und DNS-Leak-Schutz.

Und nicht nur das. Diese Dienste beinhalten einen automatischen Notausschalter („Kill Switch“), der, wie der Name vermuten lässt, deinen Internetzugriff automatisch abschaltet, wenn er nicht sicher ist. Im Wesentlichen verhindert dein „Kill Switch“ das Neuladen der Seite im Browser, bis dein VPN wieder betriebsbereit ist und deine Daten verschlüsselt. Damit vermeidest du außerdem etwaige Lecks.

Wann sollte ich ein VPN verwenden?

Es gibt Hunderte von Gelegenheiten, bei denen du ein VPN verwenden solltest. Hier einige der Hauptgründe für die Verwendung eines VPN:

  • Du verbirgst deine Browserdaten vor neugierigen Blicken Fremder
  • Du verschlüsselst deine Online-Aktivität
  • Du verschleierst deinen Standort, um auf regional beschränkte Inhalte zuzugreifen
  • Du schützt dich, wenn du dich in einem öffentlichen WLAN-Hotspot befindest
  • Du erhältst beim Online-Einkauf günstigere Preise

Ein VPN ist das einfachste und beste Tool, um deinen Internetaktivitäten zusätzliche Privatsphäre, Anonymität und Sicherheit zu verschaffen.

Wann sollte ich kein VPN verwenden?

Alles in Allem gibt es keinen Grund, warum du nicht immer ein VPN verwenden solltest. Die Verwendung eines VPN schützt dich vor deiner Regierung, vor deinem ISP, vor Werbung und sogar vor Hackern.

Wenn du ein VPN mit der richtigen Antivirus-Software koppelst und anrüchige Downloads unterlässt, kannst du darüber hinaus dich selbst und deine Geräte vor neugierigen Blicken schützen.

Wenn du mehr über die derzeit besten VPN-Anbieter am Markt erfahren möchtest, besuche den Abschnitt „Rezensionen“. Weitere Tipps zu VPN und Online-Sicherheit erhältst du unter Wizcase.com

Gray Williams
Gray Williams ist ein erfahrener Daten- und Nachrichtentechniker sowie ein plattformübergreifender Autor und Inhaltsschreiber. Er interessiert sich stark für Cybersicherheit. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit VPNs und anderen Werkzeugen für die Privatsphäre.