Kann ein VPN gehackt werden? Ja! – Wähle ein der sicheren VPN für 2020

Jannik Voß Zuletzt am November 20, 2020 von Jannik Voß aktualisiert

Ja, VPNs können (genau wie jedes Cybersicherheitsprodukt) gehackt werden. Ich bin seit sechs Jahren in der VPN-Branche tätig und habe viele der sichereren VPNs getestet, und zwar auf die gleiche Weise, wie Hacker versuchen, in diese einzudringen.

Nach umfangreichen Tests habe ich festgestellt, dass nicht alle VPNs gleich sind. Top-Anbieter (wie NordVPN) verwenden fortschrittliche Sicherheitsfunktionen, die zu hacken Jahre und Millionen von Euro kosten würde. Auf der anderen Seite verkaufen einige Dienste (darunter viele kostenlose VPNs) deine Daten aus Profitgründen und setzen dich absichtlich Malware oder Betrug aus.

Die Wahl des richtigen VPN ist deshalb so entscheidend, weil sie darüber entscheidet, wie groß das Risiko ist, dem Du ausgesetzt bist. In diesem Artikel erläutere ich, wie VPNs gehackt werden, gebe Tipps, wie man einen sicheren Anbieter findet, und gebe einen Überblick über die sichersten Dienste auf dem Markt.

Die Grundlagen: Eine simple Erklärung, wie VPN-Verschlüsselung und Umleitung funktionieren

Um zu verstehen, wie Hacker VPNs ins Visier angreifen, sollten wir uns zuerst ansehen, wie VPNs deinen Internetdatenverkehr verschlüsseln und umleiten, um dich online zu schützen.

Zunächst einmal verwendet dein VPN eine Verschlüsselungtechnik, um deine Daten in einen unlesbaren Code umzuwandeln. Um diesen Code zu entziffern, braucht man den richtigen Schlüssel — sonst sieht er aus wie eine Folge zufälliger Buchstaben, Zahlen und Symbole. Anschließend leitet es deinen Internetdatenverkehr auf einen entfernten VPN-Server um, um die Beschränkungen deines Internetdienstanbieters (ISP) zu umgehen und deine IP-Adresse zu verschleiern. Die besten VPNs löschen außerdem alle Aufzeichnungen der Daten, die über ihre Server laufen (wie z.B. deine echte IP-Adresse, Browserverlauf usw) – so bleibst du anonym und geschützt vor deinem Internetdienstanbieter, Hackern und anderen.

Ohne ein VPN ist alles, was du online tust, vollkommen ungeschützt (selbst im inkognito Modus). Da dein Datenverkehr nicht verschlüsselt oder über einen sicheren Server umgeleitet wird, können dein Internetdienstanbieter und andere deine Daten protokollieren und verkaufen. Wenn Dritte in den Besitz deiner tatsächlichen IP-Adresse gelangen, können sie deinen Standort und deinen Browserverlauf ermitteln — das ist vor allem in Ländern ohne Netzneutralität ein großes Problem. Ich weiß ja nicht, wie es dir damit geht, aber der Gedanke, dass ein Cyberkrimineller diese Informationen findet, jagt mir ganz schön Angst ein!

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5 VPN-Schwachstellen, die von Hackern anvisiert werden

Ein erstklassiges VPN schützt dich viel besser als ein kostenloser Service oder überhaupt kein VPN – aber selbst die besten Anbieter haben Schwachstellen, die von Cyberkriminellen angegriffen werden könnten. Bevor du ein langfristiges Abonnement abschließt, solltest du dir diese 5 Schwachstellen vor Augen halten, damit du dir den sichersten Dienst aussuchen kannst. Um an deine Daten zu gelangen, können Hacker folgende Mittel nutzen:

1. Dekodieren der VPN-Verschlüsselung

Auch wenn dies bei qualitativ minderwertigen Diensten ein größeres Risiko darstellt, versuchen die meisten Cyberkriminellen nicht, die von hochwertigen VPNs verwendete Verschlüsselung zu entschlüsseln, da dies zu zeitaufwändig, teuer und schwierig ist. Schätzungen zufolge würde selbst die US-Sicherheitsbehörde NSA 100 Millionen Dollar und mehr als ein Jahr benötigen, um einen Verschlüsselungsschlüssel eines Top-VPNs zu hacken!

Allerdings verwenden nicht alle VPNs die gleichen Verschlüsselungsstandards. Beispielsweise sind DES- und Blowfish-Verschlüsselung älter und unter Umständen weniger sicher – vermeide deshalb alle Dienste, die diese verwenden!

2. Stehlen der Verschlüsselungs-Schlüssel

Für einen Einbrecher ist es einfacher, in dein Haus einzubrechen, wenn er den Ersatzschlüssel unter der Fußmatte klaut. Das Gleiche gilt auch für Hacker: Die Entschlüsselung verschlüsselter Daten durch Programmieren ist schwierig, weshalb sie gewöhnlich versuchen, direkt die Verschlüsselungsschlüssel zu entwenden. Hacker haben in der Vergangenheit erfolgreich Schlüssel von kompromittierten VPN-Servern gestohlen.

Die Hacker verwenden gestohlene Verschlüsselungsschlüssel für Man-In-The-Middle (MITM)-Angriffe, um Daten auf dem Weg zwischen 2 Punkten zu entschlüsseln. Das ist wie Online-Spionage – so als ob dein Briefträger einen Brief öffnen würde, bevor er ihn in deinen Briefkasten legt. Cyberkriminelle können die an dich gesendeten Daten sogar verändern. Wenn du versuchst, auf eine Website zuzugreifen, können sie dir eine gefälschte Seite schicken, um deine Anmeldedaten abzufangen.

3. Ausnutzen von IP- und DNS-Lecks

Obwohl das Ausnutzen von DNS- und IP-Lecks technisch gesehen kein Hacking ist, handelt es sich dabei doch um eine häufige Schwachstelle in VPNs geringer Qualität.

Zusammen können deine IP-Adresse und deine DNS-Anfragen eine Menge über dich verraten, einschließlich deines tatsächlichen physischen Aufenthaltsortes und allem, was du online tust. Ein VPN sollte in der Lage sein, deine IP-Adresse und deine DNS-Anfragen zu verbergen. Sollte es jedoch ein Problem mit der Software des Dienstes geben oder dieser keinen automatischen Kill-Switch (Notausschalter) enthalten, könnten Cyberkriminelle durch ein Leck an deine sensiblen Daten gelangen.

4. Ausnutzen von Schwachstellen bei Servern

Einige VPNs sind nicht direkt Eigentümer ihres gesamten Netzwerkes und mieten möglicherweise Server, die von Datenzentren in anderen Ländern verwaltet werden. Wenn der VPN-Anbieter die Verwaltung dieser Drittanbieter-Server nicht ordnungsgemäß überwacht, können Hacker unter Umständen Schwachstellen finden, um in das Netzwerk einzudringen. Da einige VPNs immer noch Daten auf Festplatten schreiben, bedeutet das, dass deine Informationen so lange auf dem Server bleiben, bis sie bei Wartungsarbeiten wieder gelöscht werden. Wenn Hacker in einen schlecht verwalteten Server eindringen, haben sie möglicherweise Zugang zu diesen Datensätzen sowie zu den Verschlüsselungsschlüsseln.

5. Stehlen der Nutzer-Logs

Die verschiedenen Dienste unterscheiden sich stark darin, wie viele Daten sie über ihre Nutzer speichern. Je mehr Daten ein VPN jedoch über dich protokolliert, desto mehr Informationen können die Hacker potentiell stehlen. Cyberkriminelle könnten sich einen verwundbaren Server einhacken und Nutzer-Logs stehlen. Es gab bereits Fälle, in denen kostenlose VPNs ihre Server und umfangreiche Datensätze vollständig schutzlos gelassen haben — und so sensible Informationen wie Privatadressen, vollständige Namen, Zahlungsdetails und Browserverlauf offengelegt wurden. Mit solchen Daten können Hacker dich leicht erpressen, betrügen oder deine Zugangsdaten stehlen.

Schlimmer noch: Ich hatte angenommen, dass jedes VPN, das angibt, eine Keine-Logs-Richtlinie zu verfolgen, mich auf jeden Fall schützen würde — aber das ist nicht immer der Fall. Ich war schockiert, dass viele Dienste mit ungeprüften „Keine-Logs-Richtlinien“ in Wirklichkeit Aufzeichnungen über die IP-Adresse, Verbindungszeiten und Online-Aktivitäten ihrer Nutzer führen. Einige verkaufen diese Daten möglicherweise sogar oder leiten sie an Regierungsbehörden weiter.

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Die größten Risiken, wenn dein VPN gehackt wird

Wenn dein VPN gehackt wird, können Cyberkriminelle und Spione leicht die Informationen abfangen, die du von deinen Geräten aus sendest. Hier einige Beispiele für die Risiken bei der Nutzung eines unsicheren VPN:

  • Identitätsdiebstahl. Wenn Hacker deine persönlichen Daten abfangen, können sie damit Konten einrichten, Geld leihen oder unter deinem Namen Straftaten begehen.
  • Gehackte E-Mails, Social Media und andere Konten. Wenn Cyberkriminelle deine Zugangsdaten stehlen, können sie sich als du ausgeben und deine Nachrichten oder persönlichen Dokumente sehen.
  • Gestohlene Bankkontoinformationen. Hacker können qualitativ minderwertige VPNs ausnutzen, um deine Anmeldeinformationen für das Online-Banking zu stehlen, um Kreditkarten oder Kredite zu beantragen.
  • Spionage durch deinen Internetdienstanbieter. Wenn dein VPN deinen Verkehr nicht angemessen umleitet, verbindest du dich über deinen Internetdienstanbieter. Dieser kann dann deine Aktivitäten, deinen Standort und andere Daten überwachen.
  • Überwachung durch die Regierung. Wenn dein VPN gehackt wird, können Überwachungsstellen sehen, dass du auf blockierte Seiten zugegriffen hast – was an einigen Standorten Geldstrafen oder Gefängnis nach sich ziehen kann!
  • Übernahme deines Smartphones. Cyberkriminelle können eine kompromittierte VPN-Verbindung nutzen, um auf jedes Gerät zuzugreifen, das mit dieser verbunden ist. Das heißt, sie können auf all deine Daten zugreifen und sogar Ransomware benutzen, um dich zu erpressen, damit du Lösegeld zahlst, um dein Handy freizuschalten.
  • Gehackte Smart Home Geräte. Wenn Hacker unsichere VPN-Verbindungen ausnutzen, um auf deine Smart Home Geräte zuzugreifen, können sie die Einstellungen ändern und in dein Zuhause einbrechen.

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Warum du dennoch definitiv ein VPN benutzen solltest

Obwohl es eine winzige Chance gibt, dass selbst die sichersten Dienste kompromittiert werden könnten, sind VPNs mit starken Sicherheitmaßnahmen immer noch der beste Weg, um dich vor Hackern zu schützen. Sofern du nicht ein extrem wertvolles Ziel bist, würden Cyberkriminelle wahrscheinlich nicht einmal versuchen, einen hochkarätigen VPN-Dienst zu hacken, um an deine Daten zu gelangen. Es ist viel einfacher für sie, auf deine Geräte zuzugreifen, wenn sie nicht durch ein VPN geschützt sind. Ein sicherer Dienst kann:

  • Deine Daten verschlüsseln, und zwar mit Sicherheitsfunktionen nach Militärstandard, sodass sie für Dritte wie Hacker, deinen Internetdienstanbieter, Werbetreibende, staatliche Überwachungsbehörden und andere unlesbar sind.
  • Deine IP-Adresse maskieren, um deinen tatsächlichen physischen Standort vor Spionen zu verbergen.
  • Jegliche Spuren deines Online-Verlaufs löschen, damit Dritte nicht nachvollziehen können, was du online tust (wie z.B. Zugriff auf blockierte Inhalte, Herunterladen von Torrents oder die Erkundung des Dark Web).
  • Verhindern, dass deine Online-Aktivitäten von Marketingleuten, Websites und anderen erfasst werden, und gezielte Werbung stoppen.
  • Schädliche Inhalte wie Malware, Ransomware, Viren, Phishing-Betrügereien und mehr erkennen, die es Cyberkriminellen ermöglichen könnten, deine Zugangsdaten zu stehlen oder die Kontrolle über deine Geräte zu übernehmen, und dich vor diesen schützen.

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Wie wähle ich ein VPN, das schwierig zu hacken ist?

Aufgrund der Werbung, die ich gesehen hatte, dachte ich, dass die meisten VPNs den gleichen Grad an Schutz bieten – allerdings habe ich im Laufe meine Recherche festgestellt, dass ich mich geirrt habe. Um dich vor Hackern zu schützen, habe ich in diesem Artikel eine Liste der sichersten VPNs anhand der wichtigsten Sicherheitsmerkmalen zusammengestellt. Bei der Suche nach einem Anbieter solltest du folgende Punkte beachten:

1. Wähle einen Anbieter mit AES 256-Bit-Verschlüsselung

Die meisten VPNs geben an, die besten Verschlüsselungsstandards zu bieten, das ist aber nicht immer wirklich der Fall. Die besten Sicherheitsvorkehrungen beinhalten eine AES 256-Bit-Verschlüsselung.

Eine VPN-Verschlüsselung wird in Bezug auf die Chiffre (Verschlüsselungsalgorithmus) und die Schlüssellänge (Anzahl der Ziffern des Entschlüsselungswerkzeugs) beschrieben. Auch wenn es viele Chiffren gibt (Twofish, Camellia, und andere), ist AES die sicherste. Analog dazu verwenden sichere VPNs Schlüssel, die mindestens 256 „Bits“ lang sind, da diese komplex und schwierig zu hacken sind. Mit einer AES 256-Bit-Verschlüsselung fühle ich mich sicher, da selbst Regierungsbehörden diesen Standard verwenden, um Staatsgeheimnisse zu schützen.

2. Suche nach OpenVPN/IKEv2-Protokollen

VPN-Verschlüsselung basiert auf einem Protokoll, d.h. den Anweisungen, denen der Algorithmus folgt. Die Wahl des richtigen Protokolls ist von entscheidender Bedeutung, da es sowohl deine Sicherheit als auch deine Verbindung beeinflusst. Die 5 wichtigsten Protokolle, die von VPN-Diensten verwendet werden, sind: OpenVPN, PPTP, L2TP/IPSec, IKEv2 und SSTP. Jede Option hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, aber die führenden Protokolle mit dem besten Verhältnis von Geschwindigkeit und Sicherheit sind OpenVPN und IKEv2.

OpenVPN ist das flexibelste Protokoll für eine Vielzahl von Geräten und ist normalerweise der Standard für hochwertige VPNs. IKEv2 ist vor allem auf mobilen Geräten nützlich und bietet dir etwas höhere Geschwindigkeiten (was super ist, wenn du ein VPN für Spiele, Streaming in HD oder andere datenintensive Aktivitäten benötigst!). Um besonders gut geschützt zu sein, vermeide ich immer Dienste, die PPTP verwenden, da es die unsicherste Option ist.

3. Wähle SHA-2-Authentifizierung

SHA-2 ist das aktuellste und sicherste aktuell verfügbare Authentifizierungssystem, um die Sicherheit deiner Daten zu gewährleisten. Der sogenannte Hash Message Authentication Code (HMAC) ist ein Algorithmus, den VPNs verwenden, um zu überprüfen, dass die übermittelten Daten nicht von Dritten verändert wurden. SHA-2 und SHA-384 (eine Variante von SHA-2) sind die sichersten Algorithmen, die derzeit verfügbar sind. Ich vermeide immer Dienste, die SHA-1 verwenden, da es sich dabei um einen älteren Code handelt, der anfällig für Cyberattacken sein könnte.

4. Überprüfe die Management-Richtlinien des Server-Netzwerks

Da ein VPN deinen Internetdatenverkehr über seine Server umleitet, wirkt sich die Art und Weise, wie es sein Netzwerk verwaltet, auf deine Sicherheit aus. Wenn sich nicht das gesamte Netzwerk im Besitz des Anbieters befindet, solltest du sicherstellen, dass dein VPN die Server von Drittanbietern verschlüsselt und ordnungsgemäß wartet (wie es alle in diesem Artikel empfohlenen Anbieter tun).

Zusätzlich bieten VPNs, deren Server auf RAM laufen, dir zusätzliche Sicherheit gegenüber denen, die herkömmlichen Festplattenspeicher verwenden. Deshalb haben viele Anbieter damit begonnen, RAM-basierten Speicher zu verwenden, der deine Daten bei jedem Neustart des Servers löscht. Dies ist sicherer für dich, weil die temporären Aufzeichnungen deiner Daten nur für einen kürzeren Zeitraum existieren.

5. Teste den Schutz vor IP-Adressen- DNS-Lecks

Verwende ein VPN mit Schutz vor IP-Adressen-/DNS-Lecks und einem Kill-Switch, um zu verhindern, dass Hacker deinen Standort, deine Geräteinformationen und deinen Browser-Verlauf finden können.

Ich war erschrocken, als ich erfahren habe, dass diese Lecks solche sensiblen Daten enthüllen – Ich will auf gar keinen Fall, dass Hacker meine Adresse finden. Laut den Tests meines Teams haben alle VPNs in diesem Artikel die IP-Adressen-/DNS-Leak-Tests bestanden. Für zusätzliche Gewissheit habe ich dieses IP-Adressen-Tool benutzt um herauszufinden, ob mein Standort versteckt ist, und habe DNS Leak Tests durchgeführt, um sicherzustellen, dass meine persönlichen Daten sicher sind.

6. Recherchiere die Keine-Logs-Richtlinie

Die meisten VPNs behaupten, eine Keine-Logs-Richtlinie zu befolgen. Ich war allerdings schockiert, dass nicht alle Anbieter die gleichen Standards befolgen. Nur die besten Dienste speichern keine identifizierbaren Benutzerinformationen und haben sich unabhängigen Cybersicherheitsinspektionen unterzogen, um dies zu belegen. Ein VPN mit einer echten Keine-Logs-Richtlinie zeichnet deine Daten beim Durchlaufen seiner Server nicht auf. Wenn Hacker in das Netzwerk des Anbieters eindringen, werden sie nicht viel finden, da es keine Logdateien über dich gibt.

Um Cyberkriminelle daran zu hindern, Aufzeichnungen über deine sensiblen Daten zu stehlen, empfehle ich dir, die Details der Keine-Logs-Richtlinie deines VPNs zu recherchieren, bevor du ein Abonnement abschließt.

7. Halte Ausschau nach Funktionen, die Malware und Werbung blockieren

Wähle ein VPN, das einen Malware- und Adblocker enthält (oder mit diesen kompatibel ist). Diese Funktion blockiert nicht nur lästige Pop-ups, sondern verhindert auch, dass du auf Websites kommst, die schädliche Inhalte enthalten.

Ich war überzeugt, dass ich sicher wäre, wenn ich mir sichere Online-Gewohnheiten aneignen würde (wie zum Beispiel verdächtige Werbung zu vermeiden). Aber Hacker sind geschickt darin, legitime Websites zu imitieren, und es gibt keine Möglichkeit, allein anhand des Aussehens festzustellen, ob etwas tatsächlich gefährlich ist. In der Tat infizieren Hacker die Geräte der Opfer häufig auf normal aussehenden Seiten mit Malware. Einige der häufigsten Angriffe sind:

  • Lockvogel-Werbung — Normal aussehende Werbung leitet dich zu einer kompromittierten Seite, die dein Gerät mit Malware infiziert.
  • Cookie-Diebstahl — Cookies enthalten viele identifizierende Daten über Benutzer; wenn deine Cookies gestohlen werden, kann der Angreifer auf diese Informationen zugreifen.
  • Ransomware — Diese Art von Malware verschlüsselt deine Daten, so dass du nicht mehr auf die Dateien deines Geräts zugreifen kannst. Der Hacker hält diese also „Geisel“, bis du ein Lösegeld zahlst.
  • Phishing-Betrug — Eine legitim aussehende Website stiehlt personenbezogene Daten, die du dort in die Eingabefelder einträgst.
  • Böswillige Browser-Übernahmen — Hacker verändern deine Browsereinstellungen so, dass lästige Werbung erscheint oder deine Homepage in eine Hijacker-Seite geändert wird.
  • Clickjacking — Benutzer werden dazu verleitet, auf versteckte Schaltflächen auf einer Website zu klicken, die tatsächlich Links zu Malware enthalten.
  • DNS Spoofing — Ändert Informationen in einem DNS-Cache, um dich auf eine gefährliche Website umzuleiten.

Bleibe siche mit NordVPN

Kurzanleitung: Die 4 am schwierigsten zu hackenden VPNs im November 2020

  1. NordVPN — Die Nr. 1 der sichersten VPNss übertrifft die Sicherheitsstandards, die notwendig sind, um dich vor Hackern zu schützen, und bietet einzigartige Funktionen wie Adblocker und die Einstellung Doppel-VPN.
  2. ExpressVPN — Alle Server dieses Anbieters laufen komplett im RAM, um jede Spur deiner Daten zu beseitigen, allerdings verfügt das VPN nicht über zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie einen eingebauten Adblocker.
  3. Surfshark — Bietet für die Sicherheit eine Verschlüsselung nach Militärstandard, unabhängige Cybersicherheitskontrollen sind jedoch begrenzt.
  4. CyberGhost — Bietet starke Verschlüsselung und Serversicherheit, die Keine-Logs-Richtlinie wurde jedoch nicht von einer unabhängigen Instanz verifiziert.

Die 4 sichersten VPNs, die schwierig zu hacken sind (Aktualisiert 2020)

1. NordVPN — Das VPN Nr.1 mit den ingesamt besten Sicherheitsvorkehrungen, um dich vor Hackern zu schützen

Die wichtigsten Features:

  • AES 256-Bit-Verschlüsselung nach Militärstandard und nahezu unhackbare Protokolle verhindern, dass Spione deine privaten Daten auslesen können
  • Schutz vor DNS- und IP-Adressen-Lecks in Kombination mit einem automatischen Kill-Switch halten Hacker davon ab, deinen tatsächlichen Standort und deinen Online-Verlauf zu ermitteln
  • Integrierte Malware- und Adblocker schützen dich vor gefährlichen Inhalten und Online-Betrug
  • Mehr als 5.500 verschlüsselte Server in 59 Ländern (einschließlich Deutschland) für anonymes Surfen
  • Schützt bis zu 6 Geräte gleichzeitig

NordVPN steht ganz oben auf dieser Liste, weil es dich mit den besten verfügbaren Sicherheitsstandards schützt, einschließlich der AES 256-Bit-Verschlüsselung nach Militärstandard und OpenVPN/IKEv2-Protokollen. Dieser Grad der Verschlüsselung ist fast unmöglich zu knacken, selbst für die besten staatlichen Spionagebehörden.

Ich war auch begeistert, dass alle NordVPN-Apps OpenVPN, IKEv2 oder beide Protokolle anbieten, und zwar auf allen kompatiblen Geräten (einschließlich Windows). Viele Dienste bieten nicht auf allen Plattformen die gleiche Sicherheit, mit den Apps von NordVPN kannst du dich aber beruhigt sicher fühlen. Als Bonus gibt es auch native Apps auf Deutsch.

2018 gab es bei NordVPN einen kleinen Zwischenfall, der mich zusätzlich beruhigt hat, weil er gezeigt hat, dass die zahlreichen Sicherheitsebenen von NordVPN tatsächlich die Sicherheit der Nutzer gewährleisten. Hacker haben damals auf einen der Server des Anbieters in Finnland zugegriffen und einen abgelaufenen Verschlüsselungsschlüssel gestohlen. Ich dachte, dieser Angriff wäre katastrophal, da Verschlüsselungsschlüssel dazu genutzt werden können, private Daten zu entschlüsseln. Glücklicherweise handelte es sich um einen abgelaufenen Schlüssel, mit dem die Hacker keinen Zugang zu Benutzerinformationen erhielten.

Da NordVPN sein gesamtes Netzwerk genau überwacht, wurde der kompromittierte finnische Server zudem schnell identifiziert. Der Server wurde sofort abgeschaltet und der Vertrag mit dem externen Rechenzentrum gekündigt. Diese schnelle Reaktion auf den kleinen Angriff zu sehen hat mich von NordVPNs sicheren Managementrichtlinien für das Server-Netzwerk überzeugt.

Seit dem Angriff hat sich NordVPN einer zweiten unabhängigen Überprüfung seiner Keine-Logs-Richtlinie und einer zusätzlichen Überprüfung seiner Cybersicherheit durch VerSprite unterzogen, um seine Sicherheitsfunktionen auf die Probe zu stellen. Um seinen Nutzern die Sicherheit seiner Netzwerks nachzuweisen und ihnen mehr innere Ruhe zu geben, hat das Unternehmen die Ergebnisse dieser Tests veröffentlicht. Und als ob das noch nicht genug wäre, hat NordVPN anschließend ein öffentliches Bug-Bounty-Programm eingeführt, um jeden zu belohnen, der Schwachstellen in seinen Systemen entdeckt. Dieser Grad an Transparenz hat mich wirklich überzeugt, dass meine Online-Daten mit NordVPN sicher sind.

Du kannst zudem sicher sein, dass NordVPN dich nicht aufgrund von IP-Adressen- oder DNS-Lecks Gefahren aussetzt. Da solche Lecks es Hackern ermöglichen, deinen tatsächlichen Standort sowie Geräteinformationen und deinen Online-Verlauf einzusehen, wollte ich mich selbst davon überzeugen. NordVPN hat nie meinen tatsächlichen Standort preisgegeben. Außerdem verwendet NordVPN einen automatischen Kill-Switch, um zu gewährleisten, dass deine Daten nicht durchsickern, auch wenn die Verbindung vorübergehend unterbrochen wird.

Screenshot zeigt, dass NordVPN den DNS-Lecktest bestanden hat
Ich war erleichtert, dass NordVPN meinen wirklichen Standort vor Spionen versteckt hielt

NordVPN besitzt außerdem die strikteste Keine-Logs-Richtlinie aller VPNs, die ich jemals getestet habe. Es speichert lediglich Zahlungsinformationen, um Abonnementverlängerungen zu ermöglichen. Diese minimale Speicherungs von Daten scheint mir allerdings kein großes Problem zu sein — schließlich kannst du 100% anonym bleiben, wenn du dich entscheidest, mit Kryptowährungen oder Prepaid-Karten zu bezahlen.

Für zusätzlichen Schutz sorgt NordVPN mit seiner CyberSec-Funktion, die dich vor verdächtiger Werbung und Malware schützt. Selbst erfahrene Benutzer können durch Phishing-Angriffe oder gefälschte Werbung getäuscht werden. Darüber musst du dir bei NordVPN jedoch keine Sorgen machen, denn CyberSec blockiert zu deinem Schutz bösartige Webseiten bevor sie Schaden anrichten können.

Screenshot der NordVPN-Schnittstelle mit einem Malware-Blocker
Ich habe mich mit CyberSec sicherer gefühlt, weil es mich vor bösartigen Websites schützt

Schließlich bietet dir NordVPN noch einzigartige Sicherheitsfunktionen wie die Doppel-VPN-Server und die Onion over VPN-Konfiguration. Ich benutze gerne die Doppel-VPN-Funktion, während ich über öffentliche WLAN-Netzwerke Online-Banking erledige, um mich so zusätzlich abzusichern. Dieses Feature maximiert deine Sicherheit, indem es deine Daten doppelt verschlüsselt und über zwei Server statt über einen übermittelt. Deine Verbindung kann dadurch möglicherweise etwas langsamer sein, dafür bekommst du aber maximale Sicherheit.

Die beste Möglichkeit festzustellen, ob ein VPN das Richtige für dich ist, ist, es selbst zu testen. Ich empfehle dir, NordVPN ohne Risiko auszuprobieren, indem du die 30-tägige Geld-zurück-Garantie nutzt. Falls du nicht vollkommen zufrieden sein solltest, kannst du den Kundenservice von NordVPN (der auch auf Deutsch verfügbar ist) über den 24h-Live-Chat kontaktieren, um eine Rückerstattung zu beantragen. Ich habe festgestellte, dass die Prozedur ziemlich schnell und einfach ist. Nach einem 5-minütigen Chat mit dem Mitarbeiter konnte ich mein Abonnement kündigen. Außerdem wurde meine Rückerstattung innerhalb von nur 4 Tagen bearbeitet.

NordVPN funktioniert auch auf: Android, macOS, iOS, Android TV, Chromebook, Kindle Fire, Amazon Fire Stick & TV, Linux, Chrome, Routern und Firefox.

NordVPN entsperrt: Hulu, Amazon Prime, BBC iPlayer, ESPN, NBC Sports, YouTube TV, Sling TV, Disney+ und mehr.

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2. ExpressVPN — Schützt dich vor Spionen mit speziellen Servern und Verschlüsselungsprotokoll nach Militärstandard

Die wichtigsten Features:

  • Erstklassige AES 256-Bit-Verschlüsselung kombiniert mit nahezu unhackbaren Protokollen sichern deine Daten
  • Schutz vor Lecks und ein automatischer Kill-Switch verhindern, dass Dritte dich ausspionieren können
  • Kompatibel mit Malware- & Adblockern, um dich vor gefährlichen Inhalten zu schützen
  • Mehr als 3.000 verschlüsselte Server in 94 Ländern (einschließlich Deutschland) für sicheres Surfen
  • Schützt bis zu 5 Geräte gleichzeitig

ExpressVPN verfügt über die besten Sicherheitsfeatures, um dich vor Hackern zu schützen.

Neben der nahezu unhackbaren Verschlüsselung nach Militärstandard und den OpenVPN/IKEv2-Protokollen verwendet ExpressVPN auf seinen Servern RAM-Technologie. Das bedeutet, dass deine Daten nie auf die Festplatte geschrieben werden und bei jedem Serverneustart gelöscht werden. Ich war wirklich beeindruckt, denn das ist eine der sichersten Methoden, Server-Netzwerke zu verwalten. Selbst wenn Hacker in der Lage wären, in einen der über 3.000 Server von ExpressVPN einzudringen, bleiben die Daten und und der Hacker nur so lange auf dem Server, bis dieser neu gestartet wird. Du kannst sicher sein, dass niemand die Server von ExpressVPN hacken und deine Aktivitäten ausspionieren kann.

Darüber hinaus schützt dich ExpressVPN auch mit einer der strengsten Keine-Logs-Richtlinien aller VPN-Dienste, die ich bisher getestet habe. Ich war erleichtert, als ich herausfand, dass die Keine-Logs-Richtlinie von ExpressVPN ergab, dass der Anbieter keine identifizierbaren Benutzerdaten speichert. Es werden nur die Zahlungsinformationen der Nutzer und andere Daten gespeichert, die nicht verwendet werden können, um dich zu identifizieren. Den Datenschutzrichtlinien von ExpressVPN kannst du vertrauen, da diese in unabhängigen Sicherheitskontrollen und in einer echten juristischen Untersuchung geprüft wurden.

Im Jahr 2017 beschlagnahmte die türkische Polizei die Server von ExpressVPN, um zu versuchen, Informationen über einen Mordverdächtigen zu finden. Aufgrund der Keine-Logs-Richtlinie konnten die Behörden jedoch keine Nutzerdaten finden. Dieser Beweis sollte dich beruhigen, dass es ExpressVPN ernst damit meint, dich vor Dritten zu schützen.

Die Vorstellung, dass ein Hacker herausfindet, wo ich wohne, macht mir wirklich Angst, also wollte ich den Schutz vor IP-Adressen- & DNS-Lecks von ExpressVPN selbst auf die Probe stellen. In etlichen Tests mit Servern auf der ganzen Welt konnte ExpressVPN meinen echten Standort stets verbergen. Außerdem verhindert der automatische Kill-Switch, dass deine echten Daten unbeabsichtigt offengelegt werden, falls deine VPN-Verbindung jemals abstürzt.

Screenshot zeigt, dass ExpressVPN den DNS-Lecktest bestanden hat
Zahlreiche Tests auf mehreren Servern haben gezeigt, dass ExpressVPN mein Gerät vor DNS-Lecks schützt

Obwohl es alle Sicherheitsfunktionen hat, die man braucht, um sich vor Hackern zu schützen, war ich etwas enttäuscht, dass ExpressVPN keinen Ad- & Malware-Blocker mitliefert. Da es aber mit anderen Ad- & Malware-Blockern kompatibel ist, war das für mich letzten Endes keine große Sache. Immerhin bietet ExpressVPN maximale Sicherheit und funktioniert überall (es funktioniert sogar in China!). Darüber hinaus gibt es native Apps in deutscher Sprache für verschiedene Geräte.

Bevor du ein längerfristiges Abonnement abschließt, empfehle ich dir, ExpressVPN ganz ohne Risiko auszuprobieren und die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie zu nutzen. Wenn du dann mit dem Dienst nicht zufrieden sein solltest, frag einfach vor Ablauf der Frist nach einer Rückerstattung — ich habe mein Geld innerhalb von 4 Tagen zurückbekommen.

ExpressVPN funktioniert auch auf: Windows, macOS, iOS, Android, Linux, routers, Chrome, Kindle, Firefox, PlayStation, Xbox, Switch, Apple TV, Amazon Fire TV und Smart-TVs.

ExpressVPN entsperrt: Netflix, Disney+, YouTube TV, BBC iPlayer, Sling TV, Fubo TV, Hulu, HBO, ESPN und mehr.

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3. Surfshark — Verschlüsselt deine Daten doppelt mit MultiHop-Technologie

Die wichtigsten Features:

  • Nahezu unhackbare Verschlüsselungsprotokolle sorgen dafür, dass du online anonym bleibst
  • Schutz vor Lecks und ein Kill-Switch sichern deine Daten
  • CleanWeb Malware- und Adblocker schützen dich vor Online-Betrug
  • Mehr als 1.700 verschlüsselte Server in 63 Ländern (einschließlich Deutschland)
  • Schütze eine unbegrenzte Anzahl von Geräten gleichzeitig

Da man mit Surfshark für den Preis einer Tasse Kaffee eine unbegrenzte Anzahl von Geräten schützen kann, dachte ich nicht, dass es über neuartige Sicherheitsfunktionen verfügen würde – aber da habe ich mich getäuscht. So sendet die MultiHop-Funktion von Surfshark beispielsweise deinen Online-Verkehr über mehrere Server, um deine Daten doppelt zu verschlüsseln. Das macht es für Hacker schwieriger, deine Daten zu entschlüsseln, falls sie es jemals versuchen sollten.

Es schützt dich außerdem mit AES 256-Bit-Verschlüsselung und den OpenVPN- bzw. IKEV2-Protokollen, um zu verhindern, dass Spione an deine Daten gelangen. Und obwohl es sich bei Surfshark um ein verhältnismäßig junges Unternehmen handelt (2018 gegründet), laufen bereits alle Server ausschließlich auf RAM. In Verbindung mit dem Kill-Switch und dem Schutz for IP/DNS-Lecks kannst du sicher sein, dass du bei Surfshark anonym bleibst. Als zusätzlichen Bonus bietet Surfshark seinen Nutzern eigene Apps auf Deutsch an.

Screenshot der Surfshark-Website zeigt, dass alle Server im RAM ausgeführt werden
Die Server von Surfshark laufen komplett auf RAM, um die Benutzer vor Hackern zu schützen

Surfshark schützt dich zudem mit seiner CleanWeb-Technologie, die Werbung und Malware blockiert. Diese Funktion schützt dich vor einigen der gängigsten Hacking-Techniken. Beim Testen des Features habe ich erfreut festgestellt, dass die Aktivierung der CleanWeb-Funktion von Surfshark sehr einfach ist. Falls du dennoch irgendwelche Probleme mit der Einrichtung haben solltest, kann dir der Kundendienst-Chat sofort weiterhelfen. Du kannst sie sogar auf Deutsch kontaktieren.

Allerdings hat der Dienst von Surfshark auch ein paar Nachteile. Zunächst einmal ist die Anzahl der unabhängigen Sicherheitskontrollen begrenzt. Surfshark hat sich einer Prüfung auf mögliche Sicherheitslücken durch Cure53 unterzogen. Diese Prüfung umfasste allerdings nur die Erweiterungen für Chrome und Firefox. Auch hat Surfshark eine strenge Keine-Logs-Richtlinie, die jedoch nicht von einer unabhängigen Instanz überprüft wurde. Die gute Nachricht ist, dass die Firma ihren Sitz auf den Britischen Jungferninseln hat (außerhalb der 5-, 9- & 14-Eyes-Allianzen), sodass sie vor staatlichen Einmischungen sicher sein sollte. Mir persönlich würde eine vollständige Inspektion mehr Vertrauen in ihre Richtlinien geben.

Insgesamt denke ich immer dennoch, dass Surfshark mit seinen einzigartigen Sicherheitsfunktionen eine großartige Option ist, um dich vor Hackern zu schützen. Außerdem kannst du Surfshark kostenlos ausprobieren, indem du die 30-tägige Geld-zurück-Garantie nutzt. Wenn es dir nicht gefällt, kannst du vor Ablauf der 30-tägigen Frist eine Rückerstattung beantragen. Ich habe meine innerhalb von etwa 1 Woche bekommen.

Surfshark funktioniert auch auf: macOS, Windows, Linux, Android, iOS, Chrome, Firefox, Amazon Fire TV, Apple TV, Smart-TVs, Xbox und PlayStation.

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4. CyberGhost — Schützt dich mit Malware- und Adblocker-Technologie

Die wichtigsten Features:

  • Verschlüsselungsprotokolle nach Militärstandard für sicheres Surfen
  • Schutz vor Lecks und ein Kill-Switch schützen deine Daten
  • Malware- und Adblocker für erhöhten Schutz
  • Mehr als 7.000 Server in über 90 Ländern (einschließlich Deutschland)
  • Schützt bis zu 7 Geräte gleichzeitig

Wie die anderen VPNs auf dieser Liste, verwendet auch CyberGhost eine AES 256-bit-Verschlüsselung nach Militärstandard und entweder OpenVPN- oder IKEv2- Protokolle, um dich zu schützen. Auf Windows kannst du zwischen diesen beiden Spitzenprotokollen wählen, auf Mac hingegen steht nur IKEv2 zur Verfügung. Du kannst dir sicher sein, dass diese Verschlüsselung dich auf jedem der mehr als 7.000 Server vor Spionen schützt. Auch schön: CyberGhost hat auch Apps in deutscher Sprache im Angebot.

Ich war überrascht herauszufinden, dass CyberGhost so viele zusätzliche Sicherheitsfunktionen hat. Um dich vor möglichen Betrügereien zu schützen, kannst du den Adblocker von CyberGhost verwenden, und so störende Pop-ups, Videowerbung und Banner zu blockieren. Ich war begeistert von diesem Feature, denn nichts ist nerviger als Pop-ups, die das Surfen oder Streamen unterbrechen. Außerdem verfügt das VPN über einen Malware-Blocker, der dich daran hindert, bösartige Websites zu besuchen, die deinen Computer infizieren könnten. Dass es so viele Hacker gibt, die Malware und Werbung benutzen, um dich auszunehmen, finde ich diese Funktionen hervorragend, um mich bei Surfen sicherer zu fühlen.

Neben diesen zusätzlichen Sicherheitsfunktionen bietet CyberGhost auch eine einzigartige automatische HTTPS-Umleitung, um zu garantieren, dass dein Browser immer die sicherste Version aller Webseiten lädt. Da HTTP-Verbindungen nicht verschlüsselt sind, könnten deine Daten bei diesen Verbindungen von anderen abgefangen werden. Die HTTPS-Umleitung verhindert, dass du versehentlich auf diese ungesicherten Verbindungen zugreifst. Ich persönlich bin der Auffassung, dass dieses Feature wirklich nützlich ist, da ich selbst nie daran denke, vor dem Öffnen einer Website zu überprüfen, ob es sich um HTTP oder HTTPS handelt.

Screenshot der Cyberghost-VPN-Schnittstelle mit Malware-Blocker- und https-Umleitungsfunktionen
Die vielen Sicherheitsfunktionen von CyberGhost eliminieren mehrere Online-Bedrohungen auf einmal

Zwar besitzt CyberGhost großartige elementare Sicherheitsfunktionen, dennoch kann es nicht mit den gleichen Sicherheitsprüfungen aufwarten wie die anderen VPNs auf dieser Liste. So wurde die Keine-Logs-Richtlinie von CyberGhost beispielsweise nicht durch unabhängige Kontrollen verifiziert. Die gute Nachricht ist, dass der Anbieter sich in Rumänien befindet (das außerhalb der 5-, 9- und 14-Eyes-Allianzen liegt) und bisher niemals Benutzerinformationen an Behörden weitergegeben hat. Dennoch würde mir eine unabhängige Inspektion mehr Sicherheit geben.

Falls du nicht bereit bist, ein langfristiges Abonnement abzuschließen, kannst du es mit der 45-tägigen Geld-zurück-Garantie von CyberGhost einfach ausprobieren — das ist die mit Abstand die großzügigste Erstattungsrichtlinie auf dieser Liste. Mit der Hilfe des Kundendienst-Chats von CyberGhost, der erfreulicherweise auch auf Deutsch verfügbar ist, habe ich mein Geld innerhalb von etwa 5 Tagen zurückbekommen.

CyberGhost funktioniert auch auf: Windows, macOS, Linux, Android, iOS, Chrome, Firefox, Android TV, Amazon Fire Stick & TV und Routern.

CyberGhost entsperrt: Disney+, Amazon Prime, BBC iPlayer, Hulu, HBO, YouTube TV, ESPN, NBC und mehr.

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Sicher dir jetzt das Black Friday Angebot und das Cyber Monday Angebot: CyberGhost hat seine Preise für eine begrenzte Zeit auf einen verrückten Preis von nur 2,25 $ pro Monat gesenkt – zusätzlich erhältst du sogar noch 3 Gratis-Monate mit dem 3-Jahres-Abonnement oben drauf (Du kannst bis zu 83% sparen)! Hierbei handelt es sich um ein begrenztes Angebot, du solltest also schnell zuschlagen, bevor es nicht mehr verfügbar ist. Mehr Informationen zu diesem Angebot findest du hier.

Häufig gestellte Fragen: VPN-Hacking verhindern

💪 Gibt es VPNs, die nicht gehackt werden können?

Bei jedem VPN besteht ein winziges Risiko, dass es gehackt werden könnte, wobei einige viel sicherer sind als andere. Die 4 VPNs auf dieser Liste verfügen über die besten Sicherheitsstandards in der gesamte Branche und es würde Jahre und Millionen von Dollar kosten, diese zu hacken. Sie alle arbeiten mit den besten derzeit verfügbaren Verschlüsselungsstandards, wenden strikte Keine-Logs-Richtlinien an und haben DNS/IP-Leck-Schutz-Tests problemlos bestanden.

Meine Tests haben gezeigt, dass NordVPN von allen VPNs auf dieser Liste am sichersten ist. Der Anbieter hat viele Schritte unternommen, um seine Sicherheitsstandards zu den besten in der Branche zu machen. Dazu gehört die Inspektion seines Sicherheitssystems und der Keine-Logs-Richtlinie sowie die Einführung eines öffentlichen Belohnungsprogramms für jeden, der Sicherheitslücken entdeckt. Wenn du dir dennoch unsicher bist, was die Leistungsfähigkeit des VPNs in Sachen Sicherheit angeht, kannst du es sogar 30 Tage lang kostenlos ausprobieren, um alle seine Sicherheitsfunktionen selbst zu testen.

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💰 Sind kostenlose VPNs sicher?

Auch wenn es ein paar vernünftige kostenlose Dienste gibt, kann das Herunterladen von kostenlosen VPNs ein großes Sicherheitsrisiko darstellen. Viele dieser Anbieter installieren gefährliche Malware auf deinen Geräten. Andere zeichnen deine Daten auf, um sie an Werbetreibende und andere unbekannte Dritte zu verkaufen, um Geld zu verdienen. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mich stört der Gedanke sehr, dass meine Daten ohne meine Zustimmung gespeichert und weitergegeben werden.

Selbst die sichersten kostenlosen VPNs haben ernsthafte Leistungs- und sogar einige Sicherheitsprobleme. Sie haben generell niedrigere Geschwindigkeiten, Datenlimits und nervige (potentiell gefährliche) Werbung. Deshalb ist es viel sicherer, ein Qualitäts-VPN wie NordVPN zu benutzen. Wenn du nur für kurze Zeit einen kostenlosen Service benötigst, kannst du es jederzeit 30 Tage lang kostenlos nutzen. Ich habe außerdem festgestellt, dass die monatliche Gebühr recht günstig ist, wenn man ein längerfristiges Abonnement abschließt.

Schütze dich mit NordVPN

👎 Gibt es VPNs, die ich vermeiden sollte, weil sie unsicher sind?

Es gibt viele VPN-Dienste, die du lieber meiden solltest, weil ihre mangelhaften Sicherheitspraktiken dich in Gefahr bringen. Schlimmer noch: Einige der unsichersten Dienste haben positive Bewertungen und Millionen von Downloads in App-Stores, sodass es schwierig sein kann, festzustellen, welche man vermeiden sollte. Ich empfehle dir deshalb, dir diese Tipps genau anzuschauen, um ein sicheres VPN zu wählen, damit du nicht hereingelegt wirst, und letzten Endes einen unsicheren Anbieter nutzt. Du kannst dir auch diese Liste mit gefährlichen VPNs ansehen, die du vermeiden solltest:

  • Opera VPN speichert Daten über deine Online-Aktivitäten und deinen physischen Standort. Darüber hinaus geben sie diese Informationen auch an Dritte weiter, um dir gezielte Werbung zu schicken!
  • Hola VPN führt umfangreiche Benutzer-Logs und läuft über ein Peer-to-Peer-Netzwerksystem, was bedeutet, dass dein Online-Datenberkehr mit anderen Abonnenten geteilt wird.
  • Betternet hat Millionen von Downloads im Google Play Store, es wurde jedoch festgestellt, dass dieses VPN Malware auf die Handys der Nutzer lädt und die gesammelten Daten an jeden verkauft, der bereit ist, dafür zu bezahlen (einschließlich Hacker).
  • TouchVPN protokolliert Daten über deine Online-Aktivitäten, deinen physischen Standort und den Standort deiner Geräte für Marketing- und andere Zwecke.

❓ Wie kannst du die Sicherheit deines VPNs gegen Hacker verbessern?

Du kannst die Sicherheit deines VPNs gegenüber Hackern verbessern, indem du Tor benutzt, zusätzliche Sicherheitsfunktionen einschaltest und das Verschlüsselungsprotokoll prüfst.

Tor ist ein kostenloser Webbrowser, der deine Daten im Dark Web und im normalen Internet anonym hält. Tor wurde ursprünglich entwickelt, um es US-Spionen zu ermöglichen, unbemerkt zu kommunizieren. Die Funktionsweise basiert darauf, deine Daten mehrfach zu verschlüsseln und über Server auf der ganzen Welt zu leiten. Die Nutzung eines VPN und die anschließende Verbindung über Tor ist eine der besten Methoden, um online völlig anonym zu bleiben. Wenn du dich dafür interessierst, diesen Browser zu verwenden, um anonym zu bleiben, kannst du die Onion over VPN-Funktion von NordVPN ausprobieren, um die Verwenden von Tor noch einfacher zu gestalten.

Neben der Benutzung von Tor kannst du auch die zusätzlichen Sicherheitseinstellungen deines VPNs aktivieren. Einige VPNs bieten Adblocker, Malware-Erkennung, Doppel-VPN-Verbindungen und andere Funktionen, um deine Sicherheit gegenüber Hackern und Spionen zu maximieren.

Zusätzlich solltest du die Konfiguration des Verschlüsselungsprotokolls deines VPNs überprüfen. Je nachdem, welches Gerät, Betriebssystem und welches VPN du benutzt, kann es sein, dass dein Anbieter ein bestimmtes Protokoll aktiviert. Ich empfehle dir, Protokolle wie OpenVPN oder IKEv2 zu verwenden, weil diese schnell, stabil und extrem sicher sind. Wenn du dir nicht ganz sicher bist, wie du diese Einstellungen vornimmst, wende dich am besten an den Kundenservice eines der VPN-Dienste, die in diesem Artikel empfohlen werden — du solltest überall zügig eine Antwort erhalten.

Bleibe siche mit NordVPN

⚠️ Sollte ich mir wegen der Sicherheitslücke von NordVPN Sorgen machen?

Die Sicherheitsverletzung bei NordVPN im Jahr 2018 ist nicht so gravierend, wie es sich im ersten Moment vielleicht anhört, da die fortschrittlichen Sicherheitsfunktionen verhindert haben, dass Nutzer zu irgendeinem Zeitpunkt gefährdet wurden. Außerdem hat NordVPN seit dem Angriff seine ohnehin schon erstklassige Sicherheit weiter verbessert. Jeder Dienst hätte Ziel eines solchen Angriffs werden können, aber die Reaktion und das Management von NordVPN zeigen, warum es immer noch das sicherste VPN auf dem Markt ist.

Bei diesem Angriff gelang es Hackern, in einen Server einzudringen und einen alten Verschlüsselungsschlüssel zu stehlen, weil ein Server eines Drittanbieters in Finnland falsch konfiguriert war. Da der Schlüssel jedoch abgelaufen war und NordVPN den Angriff schnell erkannt hat, konnten Hacker keine Benutzerdaten erlangen.

Obwohl keine User in Gefahr gebracht wurden, traf NordVPN schwerwiegende Maßnahmen, um zukünftige Angriffe zu verhindern. Neben weiteren Maßnahmen kündigte NordVPN den Vertrag mit dem schlecht verwalteten Rechenzentrum, unterzog sich selbst zusätzlichen unabhängigen Cybersicherheitsinspektionen und implementierte langfristige Pläne, alle Server nur auf RAM zu betreiben.

Die Reaktion von NordVPN zeigt, wie sehr ihnen die Sicherheit ihrer Nutzer am Herzen liegt. Die Transparenz des Anbieters, die einzigartigen Datenschutzfunktionen und die Pläne, die ohnehin schon erstklassige Sicherheit weiter zu verbessern, machen NordVPN immer noch zu einem der besten Anbieter, um dich vor Hackern zu schützen.

Schütze dich mit einem sicheren VPN vor Hackern

Obwohl jedes Cybersicherheitsprodukt theoretisch gehackt werden könnte, bedeutet das nicht, dass du aufhören solltest, VPNs zu verwenden. Ohne eins ist es viel wahrscheinlicher, dass du Ziel eines Angriffs wirst, weil du ohne Online-Schutz ein leichtes Opfer bist.

Um sicher zu bleiben, solltest du einen Anbieter mit erstklassigen Sicherheitsvorkehrungen wählen. Und bedenke dabei: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Spitzenservice wie NordVPN erfolgreich gehackt wird, ist extrem gering. Außerdem kannst du die 30-tägige Geld-zurück-Garantie in Anspruch nehmen, um dich selbst von der Sicherheit zu überzeugen.

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Jannik Voß
Verfasst von Jannik Voß
Jannik ist Technik-Enthusiast und hat seinen Master-Abschluss an der International School of Management in Hamburg absolviert. Seine Privatsphäre im Internet liegt ihm gerade im Hinblick auf die voranschreitende Digitalisierung sehr am Herzen.